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Bonn (ots) - Trumps Schlingerkurs - Chance oder Risiko für Europa?
internationaler frühschoppen am Sonntag, 16. August 2026, 12.00 Uhr
Knapp drei Monate vor den Midterms wächst der Druck auf US-Präsident Donald
Trump und die Republikaner. Dabei rücken auch der Krieg gegen den Iran und die
Migration in den Fokus - zwei Themen, die im amerikanischen Wahlkampf eine Rolle
spielen und zugleich weit über die USA hinausreichen. Steigende Energiepreise
infolge des Iran-Krieges belasten die amerikanische Wirtschaft - und auch
Europa. Zugleich sorgen Trumps wechselnde Drohungen, Angriffe und
Gesprächsangebote für Unsicherheit. Wie sehr bestimmt der Wahlkampf seinen
Iran-Kurs? Und wie verlässlich sind die USA noch für ihre europäischen Partner?
Beim Thema "Migration" wird Europa selbst zur Kulisse des amerikanischen
Wahlkampfs: Die jüngste Krise im spanischen Ceuta nutzt Trump als Warnung vor
einem Kontrollverlust an den Grenzen. Wie sehr kann Trump mit dem Thema noch für
die Midterms mobilisieren? Wie verändert die Krise von Ceuta die europäische
Debatte über Migration und Grenzschutz? Und wie eng sind die politischen
Verbindungen zwischen der MAGA-Bewegung und rechten Parteien in Europa - gerade
mit Blick auf die AfD und die anstehenden Landtagswahlen in Deutschland? Wird
Trumps Schlingerkurs zum Risiko für Europa - oder liegt darin auch eine Chance
für mehr politische Eigenständigkeit?
Eva Lindenau diskutiert mit:
- Andrew B. Denison , Direktor "Transatlantic Networks"
- Klemens Fischer , Professor für Internationale Beziehungen und Geopolitik,
Universität zu Köln
- Kerstin Münstermann , "Rheinische Post"
- Christoph B. Schiltz , Brüssel-Korrespondent "WELT"
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