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Innovation am Bau: Neue Baustoffe zwischen Klimaschutz und Schadenprävention (FOTO)

18.08.2026 15:41 Uhr VHV Gruppe

Hannover (ots) -

- VHV-Bauschadenbericht mit Blick auf neue Baustoffe und Weiterentwicklung von Materialien wie Lehm, Holz oder Ziegeln aus Ton - Zukunft des Bauens: Materialinnovation als Schlüssel zur CO2-Reduktion - Beiträge von 50 Experten rund um Schadenprävention, Innovationen und Bauqualität im Hochbau

Welche Materialien brauchen wir im Zusammenhang mit Klimawandel und Zukunftsfähigkeit? Und wie kann belastbares Praxiswissen aus Schäden und kluge Schadenprävention dazu beitragen, dass Innovationen am Bau sicher gelingen? Die Antworten darauf liefert der VHV-Bauschadenbericht Hochbau 2025/26. Der siebte Band mit dem Titel "Innovation Material" gibt einen Einblick in reale Schadenfälle von einer Vielzahl an wegweisenden, neuen Baumaterialien, die mittlerweile am Bau im Einsatz sind. Darüber hinaus enthält der VHV-Bauschadenbericht Beiträge von Experten rund um verantwortungsbewusstes, nachhaltiges und schadenfreies Bauen.

Die VHV Allgemeine Versicherung AG hat gemeinsam mit dem Institut für Bauforschung e.V. (IFB) für den Bericht mehr als 130.000 anonymisierte Datensätze aus der gewerblichen Haftpflichtversicherung aus den Jahren 2020 bis 2024 wissenschaftlich ausgewertet und aufbereitet. Aus diesen Daten wurden Schäden aus dem Bereich Hochbau selektiert, die als Grundlage für diesen Bericht dienen. Insgesamt sind es 48.212 Datensätze, die Schäden an Neubauprojekten sowie Sanierungsvorhaben und Umbauten im Bestand abbilden.

"Unsere Schadenstatistik zeigt, dass Innovation und Schadenrisiko eng zusammenhängen. Bereits in anderem Kontext getestete Materialien verhalten sich auf einer Baustelle manchmal anders als erwartet", sagt Dr. Sebastian Reddemann, Sprecher des Vorstandes der VHV Allgemeine Versicherung AG. Die VHV Allgemeine setzt deswegen auf sorgfältige Erprobung, Praxisleitfäden und Weiterbildungsangebote für die ausführenden Gewerke sowie auf den ehrlichen Austausch über alles, was funktioniert und was nicht.

"Mit dem VHV-Bauschadenbericht wollen wir dazu beitragen, über die Ursachen von Schäden aufzuklären. Darüber hinaus schaffen wir durch unser Praxiswissen und unsere Schadenexpertise als Versicherer die Grundlage dafür, dass Innovationen am Bau sicher gelingen und neue Materialien ihr volles Potenzial entfalten können," so Dr. Sebastian Reddemann weiter.

Perspektiven im Baustoffsektor: Die Wiederentdeckung von Materialien

Die Bauwirtschaft setzt zunehmend auf neue Baustoffe und Materialien - und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz und Ressourcenschonung. Zugleich gewinnt die Kreislaufwirtschaft am Bau weiter an Bedeutung. Wer bewährte Werkstoffe intelligent mit modernen Materialien kombiniert, kann Tragfähigkeit, Dauerhaftigkeit, Umweltfreundlichkeit und Anpassungsfähigkeit von Bauwerken gezielt verbessern. So eröffnet etwa die Wiederverwendung von Ziegeln oder der erneute Einsatz vermeintlich veralteter Materialien wie Lehm neue Lösungen für komplexe bautechnische Anforderungen - insbesondere bei Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und bauphysikalischen Eigenschaften.

Anstieg von Schadenzahlen und Schadenaufwänden im Zeitraum von 2020 bis 2024

Die Schadenzahlen aus dem Bereich der Berufs- und Betriebshaftpflicht im Zeitraum 2020 bis 2024 steigen nahezu linear an, insgesamt um rund 4,5 Prozent (siehe Abb. 01). Der Anstieg der Schadenfälle spiegelt die baukonjunkturelle Entwicklung in dem Betrachtungszeitraum des aktuellen VHV-Bauschadenberichts wider: In den Jahren 2020 und 2021 stieg das Bauvolumen an, gefolgt von einer pandemiebedingten Auftragsschwäche im Jahr 2022 und zu einem - durch den öffentlichen Hochbau - getragenen Aufschwung im Jahr 2023. Genauso entwickelt sich der Schadenaufwand in dem genannten Betrachtungszeitraum. So ist der Gesamtaufwand für alle in einem Jahr gemeldeten Schadenfälle über den Betrachtungszeitraum 2020 bis 2024 um ein Drittel gestiegen, konkret um 34 Prozent (siehe Abb.06). Auch der durchschnittliche Aufwand je Schadenfall zeigt einen Trend nach oben (siehe Abb.07).

Über den VHV-Bauschadenbericht

Der soeben als E-Book erschienene VHV-Bauschadenbericht 2025/26 ist der siebte Band der Bauschadenberichtreihe. Die VHV Allgemeine und das Institut für Bauforschung e.V. (IFB) geben den VHV-Bauschadenbericht seit 2019 gemeinsam heraus. Er erscheint jährlich abwechselnd mit dem Schwerpunkt Hochbau und Tiefbau.

Hier können Sie den VHV-Bauschadenbericht als E-Book kostenlos herunterladen. (h ttps://www.vhv-gruppe.de/wf-cdn/66cc933b70e74d41bc78e180/6a83fc0a50b85c048a1b18d 5_BSchB_Hochbau_26_27.pdf)

Hier können Sie die Bauschadenberichte der vergangenen Jahre herunterladen (Reiter "Publikationen"). (https://www.vhv-gruppe.de/newsroom/mediendatenbank)

Über die VHV Allgemeine Versicherung AG

Die VHV Allgemeine Versicherung AG ist einer der größten deutschen Kfz-Versicherer und führender Versicherer für die Bauwirtschaft. Als Experte in diesen Märkten bietet die VHV ein umfassendes Produktportfolio in der Schaden- und Unfallversicherung für Privat- und Firmenkunden. Das Unternehmen kann auf über 100 Jahre Erfahrung und Expertise zurückblicken. Die VHV Allgemeine Versicherung AG gehört zur VHV Gruppe, einem modernen Konzern von Experten für Versicherung und Vorsorge.

Mehr über die VHV Allgemeine Versicherung erfahren Sie unter: www.vhv.de. (http://www.vhv.de)

Für Informationen zur VHV Gruppe besuchen Sie unseren Newsroom auf www.vhv-gruppe.de/newsroom. (https://www.vhv-gruppe.de/newsroom)

Über das Institut für Bauforschung

Das Institut für Bauforschung e.V. (IFB) mit Sitz in Hannover wurde 1946 gegründet. Satzungsgemäße Aufgaben sind die wissenschaftliche Forschung und deren Förderung in den Bereichen Planung im Bauwesen, Baustoffe, Bauarten, Baubetrieb sowie Bauschäden und deren Ursachen. Die Verschmelzung mit dem Institut für Bauschadensforschung e.V. im Jahr 2002 hat die Arbeitsschwerpunkte auf dem Gebiet der Schadenanalyse und Bauqualität im Hoch- und Tiefbau erweitert. Im Auftrag öffentlicher und privater Auftraggeber bearbeitet das Institut umfassende Studien zu aktuellen Problemen des nachhaltigen und qualitätsvollen Planens, Bauens und Nutzens. Im Auftrag bzw. in Zusammenarbeit mit den VHV Versicherungen sind Studien zu Kabel- und Leitungsschäden, zur Risikobewertung von Wärmedämmung, zum Brandschutz im Gebäudebestand und zu Bauschäden durch Klimawandel sowie seit 2018 die in der Fachwelt vielbeachtete Reihe der VHV-Bauschadenberichte entstanden.

https://bauforschung.de/

Pressekontakt:

Janine Bollhorst Unternehmenskommunikation T +49.511.907-4807 E-Mail: mailto:jbollhorst@vhv-gruppe.de http://www.vhv-gruppe.de/newsroom VHV Holding SE VHV-Platz 1 30177 Hannover

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/73655/6335702 OTS: VHV Gruppe


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - VHV Gruppe
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