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Hannover (ots) -
- VHV-Bauschadenbericht mit Blick auf neue Baustoffe und Weiterentwicklung von
Materialien wie Lehm, Holz oder Ziegeln aus Ton
- Zukunft des Bauens: Materialinnovation als Schlüssel zur CO2-Reduktion
- Beiträge von 50 Experten rund um Schadenprävention, Innovationen und
Bauqualität im Hochbau
Welche Materialien brauchen wir im Zusammenhang mit Klimawandel und
Zukunftsfähigkeit? Und wie kann belastbares Praxiswissen aus Schäden und kluge
Schadenprävention dazu beitragen, dass Innovationen am Bau sicher gelingen? Die
Antworten darauf liefert der VHV-Bauschadenbericht Hochbau 2025/26. Der siebte
Band mit dem Titel "Innovation Material" gibt einen Einblick in reale
Schadenfälle von einer Vielzahl an wegweisenden, neuen Baumaterialien, die
mittlerweile am Bau im Einsatz sind. Darüber hinaus enthält der
VHV-Bauschadenbericht Beiträge von Experten rund um verantwortungsbewusstes,
nachhaltiges und schadenfreies Bauen.
Die VHV Allgemeine Versicherung AG hat gemeinsam mit dem Institut für
Bauforschung e.V. (IFB) für den Bericht mehr als 130.000 anonymisierte
Datensätze aus der gewerblichen Haftpflichtversicherung aus den Jahren 2020 bis
2024 wissenschaftlich ausgewertet und aufbereitet. Aus diesen Daten wurden
Schäden aus dem Bereich Hochbau selektiert, die als Grundlage für diesen Bericht
dienen. Insgesamt sind es 48.212 Datensätze, die Schäden an Neubauprojekten
sowie Sanierungsvorhaben und Umbauten im Bestand abbilden.
"Unsere Schadenstatistik zeigt, dass Innovation und Schadenrisiko eng
zusammenhängen. Bereits in anderem Kontext getestete Materialien verhalten sich
auf einer Baustelle manchmal anders als erwartet", sagt Dr. Sebastian Reddemann,
Sprecher des Vorstandes der VHV Allgemeine Versicherung AG. Die VHV Allgemeine
setzt deswegen auf sorgfältige Erprobung, Praxisleitfäden und
Weiterbildungsangebote für die ausführenden Gewerke sowie auf den ehrlichen
Austausch über alles, was funktioniert und was nicht.
"Mit dem VHV-Bauschadenbericht wollen wir dazu beitragen, über die Ursachen von
Schäden aufzuklären. Darüber hinaus schaffen wir durch unser Praxiswissen und
unsere Schadenexpertise als Versicherer die Grundlage dafür, dass Innovationen
am Bau sicher gelingen und neue Materialien ihr volles Potenzial entfalten
können," so Dr. Sebastian Reddemann weiter.
Perspektiven im Baustoffsektor: Die Wiederentdeckung von Materialien
Die Bauwirtschaft setzt zunehmend auf neue Baustoffe und Materialien - und
leistet damit einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz und Ressourcenschonung.
Zugleich gewinnt die Kreislaufwirtschaft am Bau weiter an Bedeutung. Wer
bewährte Werkstoffe intelligent mit modernen Materialien kombiniert, kann
Tragfähigkeit, Dauerhaftigkeit, Umweltfreundlichkeit und Anpassungsfähigkeit von
Bauwerken gezielt verbessern. So eröffnet etwa die Wiederverwendung von Ziegeln
oder der erneute Einsatz vermeintlich veralteter Materialien wie Lehm neue
Lösungen für komplexe bautechnische Anforderungen - insbesondere bei
Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und bauphysikalischen Eigenschaften.
Anstieg von Schadenzahlen und Schadenaufwänden im Zeitraum von 2020 bis 2024
Die Schadenzahlen aus dem Bereich der Berufs- und Betriebshaftpflicht im
Zeitraum 2020 bis 2024 steigen nahezu linear an, insgesamt um rund 4,5 Prozent
(siehe Abb. 01). Der Anstieg der Schadenfälle spiegelt die baukonjunkturelle
Entwicklung in dem Betrachtungszeitraum des aktuellen VHV-Bauschadenberichts
wider: In den Jahren 2020 und 2021 stieg das Bauvolumen an, gefolgt von einer
pandemiebedingten Auftragsschwäche im Jahr 2022 und zu einem - durch den
öffentlichen Hochbau - getragenen Aufschwung im Jahr 2023. Genauso entwickelt
sich der Schadenaufwand in dem genannten Betrachtungszeitraum. So ist der
Gesamtaufwand für alle in einem Jahr gemeldeten Schadenfälle über den
Betrachtungszeitraum 2020 bis 2024 um ein Drittel gestiegen, konkret um 34
Prozent (siehe Abb.06). Auch der durchschnittliche Aufwand je Schadenfall zeigt
einen Trend nach oben (siehe Abb.07).
Über den VHV-Bauschadenbericht
Der soeben als E-Book erschienene VHV-Bauschadenbericht 2025/26 ist der siebte
Band der Bauschadenberichtreihe. Die VHV Allgemeine und das Institut für
Bauforschung e.V. (IFB) geben den VHV-Bauschadenbericht seit 2019 gemeinsam
heraus. Er erscheint jährlich abwechselnd mit dem Schwerpunkt Hochbau und
Tiefbau.
Hier können Sie den VHV-Bauschadenbericht als E-Book kostenlos herunterladen. (h
ttps://www.vhv-gruppe.de/wf-cdn/66cc933b70e74d41bc78e180/6a83fc0a50b85c048a1b18d
5_BSchB_Hochbau_26_27.pdf)
Hier können Sie die Bauschadenberichte der vergangenen Jahre herunterladen
(Reiter "Publikationen"). (https://www.vhv-gruppe.de/newsroom/mediendatenbank)
Über die VHV Allgemeine Versicherung AG
Die VHV Allgemeine Versicherung AG ist einer der größten deutschen
Kfz-Versicherer und führender Versicherer für die Bauwirtschaft. Als Experte in
diesen Märkten bietet die VHV ein umfassendes Produktportfolio in der Schaden-
und Unfallversicherung für Privat- und Firmenkunden. Das Unternehmen kann auf
über 100 Jahre Erfahrung und Expertise zurückblicken. Die VHV Allgemeine
Versicherung AG gehört zur VHV Gruppe, einem modernen Konzern von Experten für
Versicherung und Vorsorge.
Mehr über die VHV Allgemeine Versicherung erfahren Sie unter: www.vhv.de.
(http://www.vhv.de)
Für Informationen zur VHV Gruppe besuchen Sie unseren Newsroom auf
www.vhv-gruppe.de/newsroom. (https://www.vhv-gruppe.de/newsroom)
Über das Institut für Bauforschung
Das Institut für Bauforschung e.V. (IFB) mit Sitz in Hannover wurde 1946
gegründet. Satzungsgemäße Aufgaben sind die wissenschaftliche Forschung und
deren Förderung in den Bereichen Planung im Bauwesen, Baustoffe, Bauarten,
Baubetrieb sowie Bauschäden und deren Ursachen. Die Verschmelzung mit dem
Institut für Bauschadensforschung e.V. im Jahr 2002 hat die Arbeitsschwerpunkte
auf dem Gebiet der Schadenanalyse und Bauqualität im Hoch- und Tiefbau
erweitert. Im Auftrag öffentlicher und privater Auftraggeber bearbeitet das
Institut umfassende Studien zu aktuellen Problemen des nachhaltigen und
qualitätsvollen Planens, Bauens und Nutzens. Im Auftrag bzw. in Zusammenarbeit
mit den VHV Versicherungen sind Studien zu Kabel- und Leitungsschäden, zur
Risikobewertung von Wärmedämmung, zum Brandschutz im Gebäudebestand und zu
Bauschäden durch Klimawandel sowie seit 2018 die in der Fachwelt vielbeachtete
Reihe der VHV-Bauschadenberichte entstanden.
https://bauforschung.de/
Pressekontakt:
Janine Bollhorst
Unternehmenskommunikation
T +49.511.907-4807
E-Mail: mailto:jbollhorst@vhv-gruppe.de
http://www.vhv-gruppe.de/newsroom
VHV Holding SE
VHV-Platz 1
30177 Hannover
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/73655/6335702
OTS: VHV Gruppe
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