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Andernach (ots) - Der Industriemeister zählt zu den wichtigsten
Aufstiegsfortbildungen für Fachkräfte in der deutschen Industrie. Wer den
nächsten Karriereschritt gehen und künftig mehr Verantwortung übernehmen möchte,
kommt an einer entsprechenden Weiterbildung häufig kaum vorbei. Doch viele
Interessierte zögern zunächst - vor allem wegen der vermeintlich hohen Kosten.
Dabei wird häufig übersehen, dass angehende Industriemeister von umfangreichen
staatlichen Fördermöglichkeiten profitieren können. Wer diese kennt und richtig
kombiniert, kann seine tatsächliche finanzielle Belastung erheblich reduzieren.
"Viele Fachkräfte beschäftigen sich zunächst mit den Kosten der Weiterbildung
und lassen sich davon abschrecken. Dabei sollte die entscheidende Frage
eigentlich lauten: Welcher Anteil bleibt nach allen Förderungen tatsächlich noch
übrig?", erklärt Stephan Rodig, Geschäftsführer der Bildungsfabrik.
Aufstiegs-BAföG reduziert die Kosten deutlich
Eine der wichtigsten Fördermöglichkeiten ist das Aufstiegs-BAföG. Es richtet
sich gezielt an Menschen, die sich beispielsweise zum Industriemeister, Fachwirt
oder Techniker weiterbilden möchten. Ein erheblicher Teil der förderfähigen
Lehrgangs- und Prüfungsgebühren kann über staatliche Förderung finanziert
werden. Dabei besteht die Förderung aus einem Zuschuss und einem
Darlehensanteil.
Besonders interessant wird das Modell für erfolgreiche Absolventen: Wer die
Prüfung besteht, kann unter den entsprechenden Voraussetzungen von einem
zusätzlichen Erlass auf den noch bestehenden Darlehensbetrag profitieren.
Dadurch reduziert sich der Eigenanteil an den förderfähigen Weiterbildungskosten
erheblich. "Das Aufstiegs-BAföG ist für angehende Industriemeister ein enorm
wichtiger Baustein. Trotzdem erleben wir bei der Bildungsfabrik immer wieder,
dass Interessenten gar nicht wissen, welche Fördermöglichkeiten ihnen
tatsächlich zur Verfügung stehen", so Rodig.
Zusätzliche Meister- und Aufstiegsboni der Bundesländer
Neben der bundesweiten Förderung existieren je nach Bundesland weitere
finanzielle Anreize für erfolgreiche Absolventen. Dazu gehören beispielsweise
Meisterboni oder vergleichbare Prämien für erfolgreich abgeschlossene
Aufstiegsfortbildungen. Genau hier lohnt sich eine individuelle Prüfung. Denn
die Förderbedingungen und die Höhe entsprechender Prämien unterscheiden sich
teilweise deutlich zwischen den Bundesländern.
Wer seine Weiterbildung plant, sollte deshalb nicht nur die Lehrgangskosten
vergleichen. Entscheidend ist vielmehr eine Gesamtrechnung: Welche Kosten
entstehen, welche davon sind förderfähig und welche Zuschüsse, Darlehenserlasse
oder zusätzlichen Prämien können genutzt werden?
Förderung sollte vor Beginn der Weiterbildung geklärt werden
Ein häufiger Fehler besteht darin, sich erst nach Beginn der Weiterbildung mit
den Finanzierungsmöglichkeiten auseinanderzusetzen. Rodig empfiehlt deshalb, die
Fördermöglichkeiten möglichst frühzeitig zu prüfen und notwendige Anträge
rechtzeitig vorzubereiten.
"Wir möchten vermeiden, dass jemand eine Weiterbildung aus finanziellen Gründen
aufschiebt, obwohl ihm umfangreiche Fördermöglichkeiten zur Verfügung stehen.
Deshalb gehört die Aufklärung über Finanzierung und Förderung für uns bereits
vor dem eigentlichen Start dazu", erklärt Rodig.
Industriemeister als Investition in die eigene Karriere
Neben den direkten Weiterbildungskosten sollte auch der langfristige Nutzen
betrachtet werden. Der Industriemeister eröffnet Fachkräften die Möglichkeit,
sich für verantwortungsvollere Positionen in Produktion, Organisation und
Personalführung zu qualifizieren. Damit kann die Weiterbildung nicht nur
fachlich, sondern auch wirtschaftlich eine Investition in die eigene Zukunft
darstellen.
Die Bildungsfabrik hat sich auf die digitale Vorbereitung angehender
Industriemeister spezialisiert und begleitet Teilnehmer von der Vorbereitung bis
zu den IHK-Prüfungen. Für Stephan Rodig ist deshalb vor allem eine Botschaft
entscheidend: "Wer über den Industriemeister nachdenkt, sollte sich nicht von
der Summe auf dem Preisschild abschrecken lassen. Erst wenn sämtliche
Fördermöglichkeiten berücksichtigt wurden, kennt man die tatsächlichen Kosten
der Weiterbildung."
Über die Bildungsfabrik
Die Bildungsfabrik ist eine digitale Meisterschule für angehende
Industriemeister. Sie bietet berufsbegleitende Weiterbildungen zum IHK-Abschluss
und setzt dabei auf Live-Online-Unterricht, flexible Lernmodelle sowie eine
persönliche Begleitung der Teilnehmer. Das Angebot richtet sich insbesondere an
Berufstätige, die ihre Weiterbildung mit Beruf und Privatleben vereinbaren
möchten. Weitere Informationen unter: https://bildungsfabrik-online.de/
Pressekontakt:
Bildungsfabrik Coaching GmbH
E-Mail: mailto:info@bildungsfabrik-online.de
Web: https://bildungsfabrik-online.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/171460/6336945
OTS: Bildungsfabrik Coaching GmbH
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