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Graz (ots) - Immer wieder dieselben Prozesse erklären, Fehler korrigieren und
bei Detailfragen einspringen: In vielen Unternehmen werden Führungskräfte zum
dauerhaften Ansprechpartner für Wissen, das eigentlich längst dokumentiert ist.
Das kostet Zeit und bremst zugleich Mitarbeiter aus, die bei Unsicherheit nicht
selbstständig zur richtigen Antwort gelangen. Doch wie lässt sich vorhandenes
Wissen so bereitstellen, dass die richtige Antwort genau dann verfügbar ist,
wenn sie gebraucht wird?
Prozesse einmal zu erklären, reicht im Unternehmensalltag selten aus. Mit der
Zeit kommen neue Aufgaben hinzu, Programme verändern sich und einzelne Details
geraten in Vergessenheit. Kritisch wird das vor allem dann, wenn Mitarbeiter
einen Ablauf grundsätzlich kennen, bei einzelnen Schritten aber unsicher werden.
Denn nicht immer fragen sie in solchen Situationen erneut nach - etwa weil der
Prozess bereits erklärt wurde und sie nicht den Eindruck vermitteln möchten,
nicht aufgepasst zu haben. Wird die benötigte Information dann nicht schnell
gefunden, wird im Zweifel aus dem Gedächtnis weitergearbeitet. Aus einer kleinen
Unsicherheit kann so ein vermeidbarer Fehler entstehen, der später korrigiert
werden muss. "Kritisch wird es, wenn dieselben Prozessfehler immer wieder bei
Führungskräften landen. Dann geht nicht nur Zeit für die Korrektur verloren, die
Verantwortlichen werden auch dauerhaft aus ihren eigentlichen Aufgaben
herausgezogen", erklärt Florian Gerstner, Geschäftsführer der LearningSuite
GmbH.
"Unternehmen können nicht erwarten, dass Mitarbeiter jeden einmal erklärten
Prozess dauerhaft im Kopf behalten. Entscheidend ist, ihnen eine Möglichkeit zu
geben, dieses Wissen genau dann selbstständig abzurufen, wenn sie bei einem
Arbeitsschritt unsicher werden", betont Fabio Moretti. Genau an diesem Punkt
setzt LearningSuite.io an. Die digitale Lern- und Wissensplattform der
LearningSuite GmbH unterstützt Unternehmen dabei, Prozesswissen,
Onboarding-Inhalte und Mitarbeiterschulungen zentral bereitzustellen und gezielt
auffindbar zu machen. Die Geschäftsführer Fabio Moretti, Alexander Knechtl und
Florian Gerstner beschäftigen sich dabei mit der Frage, wie sich internes Wissen
so digitalisieren und strukturieren lässt, dass es nicht nur dokumentiert ist,
sondern im Arbeitsalltag tatsächlich genutzt wird. Mit LearningSuite.io richten
sie sich insbesondere an Unternehmen, die wiederkehrende Prozesse und
Schulungsinhalte für ihre Mitarbeiter systematisch verfügbar machen möchten.
Bereits mehr als 1.000 Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz
nutzen die Plattform.
Wenn vorhandenes Wissen trotzdem schwer zugänglich bleibt
Dass Informationen zentral dokumentiert sind, bedeutet noch nicht automatisch,
dass sie sich bei Bedarf schnell finden lassen. Mit zunehmendem Umfang einer
Wissenssammlung wächst auch die Zahl an Kursen, Lektionen, Dokumenten und
einzelnen Inhalten, durch die Mitarbeiter navigieren müssen. Klassische
Ablagestrukturen setzen dabei häufig voraus, dass Mitarbeiter wissen, in welchem
Bereich eine Information hinterlegt wurde oder unter welcher Bezeichnung danach
gesucht werden muss. Wer sich beispielsweise nur an einen bestimmten Begriff aus
einer Schulung erinnert, kennt damit noch lange nicht den Titel des
dazugehörigen Kurses oder die betreffende Lektion.
Hinzu kommt, dass der Wissensbestand mit dem Unternehmen wächst: Neue Abläufe
kommen hinzu, bestehende Prozesse werden erweitert und zusätzliche
Schulungsinhalte entstehen. "Je umfangreicher das Unternehmenswissen wird, desto
weniger darf die Suche davon abhängen, dass Mitarbeiter bereits wissen, wo eine
bestimmte Information abgelegt wurde", erklärt Alexander Knechtl,
Geschäftsführer der LearningSuite GmbH. Entscheidend wird damit nicht nur,
Wissen strukturiert zu dokumentieren, sondern Mitarbeitern auch einen einfachen
Zugang zu einzelnen Informationen innerhalb eines zunehmend umfangreichen
Bestands zu ermöglichen.
Wie KI-Suche vorhandenes Wissen im richtigen Moment zugänglich macht
Genau an dieser Stelle setzt die KI-Suche an. Mitarbeiter müssen nicht mehr
wissen, in welchem Kurs oder welcher Lektion eine Information hinterlegt ist,
sondern können nach einem Begriff suchen, an den sie sich aus einer Schulung
erinnern. LearningSuite.io durchsucht dabei nicht nur Titel oder schriftliche
Inhalte, sondern macht laut Unternehmensinput auch gesprochene Wörter aus
Schulungsvideos auffindbar. Erinnert sich ein Mitarbeiter beispielsweise an
einen bestimmten Begriff aus einer Videoerklärung, kann er danach suchen und
gelangt zur entsprechenden Lektion. Auf diese Weise muss er weder den Namen des
Kurses noch die genaue Stelle kennen, an der die gesuchte Information hinterlegt
wurde.
Für Mitarbeiter verkürzt sich damit der Weg von einer konkreten Unsicherheit hin
zur passenden Erklärung deutlich. "Eine KI-Suche ersetzt keine guten Inhalte.
Sie erleichtert Mitarbeitern aber den Zugriff darauf, weil sie nicht erst die
Struktur der gesamten Wissensplattform kennen müssen", erklärt Florian Gerstner.
Statt verschiedene Kurse oder Ablagen durchsuchen zu müssen, gelangen sie
gezielter zur relevanten Schulung und können den betreffenden Arbeitsschritt
unmittelbar nachvollziehen. Wie hilfreich eine solche Suche im Arbeitsalltag
tatsächlich ist, hängt jedoch auch davon ab, auf welche Inhalte sie
zurückgreifen kann. Damit stellt sich die Frage, welches Wissen Unternehmen
überhaupt dokumentieren sollten.
Welche Inhalte in eine Wissensplattform gehören
Im Mittelpunkt sollten vor allem jene Inhalte stehen, die Mitarbeiter im
Arbeitsalltag regelmäßig benötigen: wiederkehrende Prozesse, typische
Fehlerquellen, zentrale Arbeitsschritte, interne Regeln und Wissen, das für die
Einarbeitung neuer Kollegen relevant ist. Dabei kommt es nicht darauf an,
möglichst viele Informationen zu sammeln, sondern Abläufe so aufzubereiten, dass
sie bei einer konkreten Aufgabe tatsächlich weiterhelfen.
Welche Form sich dafür eignet, hängt vom jeweiligen Inhalt ab.
Schritt-für-Schritt-Abläufe lassen sich beispielsweise in kurzen Schulungsvideos
vermitteln, während Bildschirmaufnahmen bei Software-Prozessen, Bestellwegen
oder internen Programmen unmittelbar zeigen können, was zu tun ist. Geht es
dagegen um interne Regeln, Erfahrungswissen oder Erläuterungen von
Führungskräften, können persönliche Videoaufnahmen sinnvoll sein. Texte, Bilder
und Dokumente ergänzen die Schulungen dort, wo Informationen schnell nachgelesen
oder zusätzlich veranschaulicht werden sollen.
Ebenso wichtig ist eine Struktur, die sich an den tatsächlichen Anforderungen
der Mitarbeiter orientiert. Ein allgemeiner Onboarding-Kurs kann grundlegende
Informationen zum Unternehmen, zu Programmen, Kommunikationswegen und internen
Regeln bündeln, während rollenspezifische Schulungen die Aufgaben, Abläufe und
Qualitätsanforderungen einzelner Funktionen abdecken. LearningSuite.io
ermöglicht es, diese unterschiedlichen Formate und Schulungsbereiche in einer
zentralen Lernumgebung zusammenzuführen. Damit die dort hinterlegten Inhalte
jedoch dauerhaft eine verlässliche Arbeitsgrundlage bleiben, müssen sie mit den
tatsächlichen Abläufen im Unternehmen Schritt halten.
Pflege und Aktualität: Damit gefundene Antworten verlässlich bleiben
Mit der einmaligen Erstellung der Inhalte ist es allerdings nicht getan.
Prozesse verändern sich, Programme werden angepasst und neue Arbeitsschritte
kommen hinzu. Damit Mitarbeiter sich jederzeit auf die hinterlegten
Informationen verlassen können, müssen die Schulungsinhalte diese Veränderungen
nachvollziehen. Andernfalls entsteht mit der Zeit eine Lücke zwischen dem
dokumentierten Ablauf und der tatsächlichen Arbeitsweise - und eine schnell
gefundene Antwort kann im schlimmsten Fall in die falsche Richtung führen.
Entscheidend ist deshalb, dass neue Prozesse unkompliziert ergänzt und
bestehende Inhalte ohne großen Aufwand angepasst werden können. Auch
wiederkehrende Rückfragen aus dem Team liefern dabei wertvolle Hinweise darauf,
wo eine Schulung noch fehlt oder eine bestehende Erklärung ergänzt werden
sollte. "Wenn das Befüllen einer Wissensplattform zu kompliziert ist, wird sie
im Arbeitsalltag nicht aktuell gehalten - und verliert damit ihren Wert.
Einfache Inhaltserstellung ist deshalb keine Komfortfunktion, sondern eine
Grundvoraussetzung", erklärt Florian Gerstner.
Wenn aus dokumentiertem Wissen ein verlässlicher Arbeitsstandard wird
Der langfristige Nutzen einer zentralen Wissensplattform geht über die schnelle
Beantwortung einzelner Fragen hinaus. Werden Abläufe einheitlich dokumentiert
und als verbindliche Grundlage für Schulung und tägliche Arbeit genutzt, können
sich Mitarbeiter bei wiederkehrenden Aufgaben an klar definierten Prozessen
orientieren. Wissen hängt damit weniger davon ab, wer einen bestimmten Ablauf
erklärt oder welche Vorgehensweise sich einzelne Mitarbeiter über die Zeit
angeeignet haben. Gerade bei wiederkehrenden Tätigkeiten lassen sich so
unterschiedliche Arbeitsweisen reduzieren, Missverständnisse vermeiden und
Qualitätsstandards verlässlicher im Arbeitsalltag verankern.
Damit verändert sich auch die Rolle persönlicher Abstimmung. Sie wird nicht
überflüssig, muss aber nicht mehr dazu dienen, bereits geklärte Standardabläufe
immer wieder von Grund auf zu vermitteln. "Eine Wissensplattform soll die
persönliche Kommunikation nicht ersetzen. Sie schafft vielmehr eine gemeinsame
Grundlage, auf der Mitarbeiter und Führungskräfte bei neuen oder individuellen
Fragen aufbauen können", erklärt Florian Gerstner abschließend. Persönliche
Gespräche können sich dadurch stärker auf Situationen konzentrieren, in denen
tatsächlich eine neue Entscheidung, Erfahrung oder individuelle Einschätzung
gefragt ist.
Besonders relevant wird ein solcher gemeinsamer Wissensstandard, wenn Teams
wachsen und neue Mitarbeiter hinzukommen. Bestehende Abläufe müssen dann nicht
bei jeder personellen Veränderung erneut individuell vermittelt werden, sondern
können auf einer bereits etablierten Grundlage weitergegeben werden. So entsteht
eine gemeinsame Wissensgrundlage, auf die auch größere Teams zurückgreifen
können, ohne dass zentrale Abläufe bei jedem personellen Wachstum neu vermittelt
werden müssen.
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dass Ihre Mitarbeiter benötigtes Prozesswissen schnell und selbstständig finden?
Dann melden Sie sich jetzt bei den Experten von LearningSuite.io
(http://learningsuite.io) und lassen Sie sich unverbindlich beraten!
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E-Mail: mailto:office@learningsuite.io
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OTS: LearningSuite GmbH
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