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Straubing (ots) - Angesichts dieser Zahlen werden die Teilnehmer an den
Finanzmärkten misstrauisch. Und dieses Misstrauen schlägt sich in höheren Zinsen
nieder, was einer höheren Risikoprämie für das Kapital entspricht, die sie den
USA beim Kauf von Staatsanleihen berechnen. Das ist nun für uns insofern
misslich, als auch hierzulande die Zinsen steigen und nun einen seit Jahren
nicht mehr bekannten Höchststand erreicht haben. Das wiederum trifft nun
unglücklicherweise zusammen mit einer stark steigenden Staatsverschuldung durch
die verschiedenen Sondervermögen, mit denen die Koalition die Wirtschaft wieder
in Gang bringen will. (...)
Da dieses externe Problem der steigenden Zinsen nicht mit deutschen Bordmitteln
zu bekämpfen ist, ist es umso notwendiger, jetzt mit allem Nachdruck das zu
verbessern, was hierzulande das Klima belastet und das Wirtschaften erschwert.
(...)
Natürlich sind die bevorstehenden Landtagswahlen eine Hypothek auf diesem Weg.
Wie immer sie auch ausgehen mögen: danach ist keine Zeit für politische
Nabelschau; vielmehr müssen die Weichen auf steuerlichem Gebiet und in der
Sozialpolitik so schnell wie möglich neu gestellt werden. Nur so kann es
gelingen, den möglichen Schock, den die steigenden Zinsen verursachen, durch
zielgerichtete Wirtschaftspolitik zu kompensieren.
Pressekontakt:
Straubinger Tagblatt
Ressort Politik/Wirtschaft/Vermischtes
Markus Peherstorfer
Telefon: 09421-940 4441
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