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Frankfurt (ots) - Die US-Regierung von Donald Trump eskaliert den Handelskrieg
mit Kanada, das die US-Zölle "Dollar um Dollar" erwidern will. Mit dieser
Haudrauf-Außenpolitik treibt der US-Präsident nicht nur einen weiteren
Verbündeten in die Reihe der Gegner, zu der bereits China, Iran und andere
gehören. Er isoliert damit die Vereinigten Staaten auch zunehmend. Viele
europäische Staaten sind ebenfalls auf Distanz zu Washington gegangen. Das ist
aber kein Zuwachs an Macht, sondern reduziert den Einfluss des international
mächtigsten Landes, das Alliierte eigentlich benötigt - beispielsweise, um das
selbst gesteckte Ziel der Einhegung Chinas zu erreichen. Der Protest gegen den
Zollstreit auf beiden Seiten der US-kanadischen Grenze deutet darauf hin, dass
der Streit zwischen Nachbarn für Washington kein Erfolg werden dürfte. Den
benötigt Trump aber dringend nach den innen- und außenpolitischen Niederlagen
wie dem Desaster im Krieg gegen den Iran oder den steigenden Kosten für das
Leben in den USA.
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