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Von der Idee bis zum ersten Feuer

24.08.2026 16:41 Uhr HKI

Frankfurt am Main (ots) - Schornstein, Aufstellort, Heizleistung, Brennstoff und vorhandene Heizungsanlage: Wer eine Holzfeuerung plant, sollte diese Punkte unbedingt berücksichtigen. So entsteht eine Lösung, die zum Gebäude, zur gewünschten Nutzung und zur vorhandenen Heiztechnik passt. Darauf weist der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. hin.

Schornstein prüfen

Am Anfang steht die Prüfung durch den zuständigen Schornsteinfeger. Er beurteilt, ob ein vorhandener Schornsteinzug für die geplante Feuerstätte geeignet ist oder angepasst werden muss. Ist kein geeigneter Schornstein vorhanden, kann dieser in vielen Fällen nachträglich errichtet werden, zum Beispiel als Edelstahlschornstein an der Außenwand.

Aufstellort und Heizleistung klären

Der Aufstellort entscheidet unter anderem darüber, welche Feuerstätte in Bezug auf die Heizleistung am besten ist. Wichtig sind Raumgröße, Grundriss, Dämmstandard und die Frage, wie die Feuerstätte im Alltag genutzt werden soll: als schnelle Zusatzwärme im Wohnraum, für längere Wärmeabgabe oder als Ergänzung zur vorhandenen Heizungsanlage. Ein zu leistungsstarkes Gerät überheizt den Raum. Wird dann die Luftzufuhr im Ofen stark reduziert, verschlechtert sich die Verbrennung. Die Folgen: ein ineffizienter Betrieb, eine geringe Wärmeausbeute und eine verrußte Sichtscheibe. Eine passend ausgelegte Feuerstätte, gepaart mit der richtigen Bedienung, sorgt für eine gute Wärmeabgabe und angenehme Temperaturen.

Brennstoff kaufen

Auch der Brennstoff gehört von Anfang an zur Planung. Wer vorsorgt, hat stets hochwertiges und trockenes Brennmaterial zur Hand. Brennholz-Fachhändler liefern ofenfertiges Brennholz bis vor die Haustür. Es ist getrocknet und kann direkt verwendet werden. Ergänzend können Holzbriketts eine praktische Alternative sein: Sie sind wie Pellets genormt, kompakt, leicht zu lagern und ebenfalls sofort einsetzbar. Wichtig ist, ausschließlich trockene und geeignete Brennstoffe zu verwenden, die gemäß Bedienungsanleitung für das jeweilige Gerät zugelassen sind. Auch hier beraten die örtliche Brennholzhändler und der Schornsteinfeger.

Heizsystem sinnvoll ergänzen

Eine Einzelraumfeuerstätte ergänzt die vorhandene Heizungsanlage oder eine Luftwärmepumpe, indem sie den Wohnraum direkt beheizt. Das ist besonders an kalten Tagen oder in den Abendstunden sinnvoll, wenn zusätzliche Wärme gebraucht wird. Wasserführende Geräte gehen einen Schritt weiter: Sie geben einen Teil der erzeugten Wärme über einen Wärmetauscher an das Heizsystem ab. Das vom Feuer erhitzte Wasser wird in einem Pufferspeicher zwischengespeichert und anschließend für Heizung oder Brauchwasser genutzt.

Fachbetrieb und Schornsteinfeger einbinden

Der Fachbetrieb bzw. das Kaminstudio unterstützt bei Auswahl und baut die Feuerstätte ein. Der Bezirksschornsteinfeger prüft die Anlage vor der Inbetriebnahme, nimmt sie ab und erteilt die notwendige Betriebserlaubnis. So ist sichergestellt, dass die neue Holzfeuerung fachgerecht eingebaut wird und dauerhaft sicher betrieben werden kann.

Fazit : Eine moderne Feuerstätte ist oft eine sinnvolle Ergänzung zu vorhandenen Heizsystemen: Als zusätzliche Wärmequelle, Backup-Lösung bei Stromausfällen oder als hybrides System in Verbindung mit einer Wärmepumpe, Photovoltaikanlage bzw. einer vorhandenen Gas- oder Ölheizung. Sogar bei Gebäuden, die an ein öffentliches Wärmenetz angeschlossen sind, können Sie an kalten Abenden für zusätzliche Wärme sorgen.

Pressekontakt:

HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. Thomas Schnabel Referent Politik und Wirtschaft Amelia-Mary-Earhart-Straße 12 D-60549 Frankfurt am Main Tel.: +49 173 37 81 872 E-Mail: mailto:schnabel@hki-online.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/60093/6338977 OTS: HKI


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - HKI
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