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Frankfurt am Main (ots) - Schornstein, Aufstellort, Heizleistung, Brennstoff und
vorhandene Heizungsanlage: Wer eine Holzfeuerung plant, sollte diese Punkte
unbedingt berücksichtigen. So entsteht eine Lösung, die zum Gebäude, zur
gewünschten Nutzung und zur vorhandenen Heiztechnik passt. Darauf weist der HKI
Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. hin.
Schornstein prüfen
Am Anfang steht die Prüfung durch den zuständigen Schornsteinfeger. Er
beurteilt, ob ein vorhandener Schornsteinzug für die geplante Feuerstätte
geeignet ist oder angepasst werden muss. Ist kein geeigneter Schornstein
vorhanden, kann dieser in vielen Fällen nachträglich errichtet werden, zum
Beispiel als Edelstahlschornstein an der Außenwand.
Aufstellort und Heizleistung klären
Der Aufstellort entscheidet unter anderem darüber, welche Feuerstätte in Bezug
auf die Heizleistung am besten ist. Wichtig sind Raumgröße, Grundriss,
Dämmstandard und die Frage, wie die Feuerstätte im Alltag genutzt werden soll:
als schnelle Zusatzwärme im Wohnraum, für längere Wärmeabgabe oder als Ergänzung
zur vorhandenen Heizungsanlage. Ein zu leistungsstarkes Gerät überheizt den
Raum. Wird dann die Luftzufuhr im Ofen stark reduziert, verschlechtert sich die
Verbrennung. Die Folgen: ein ineffizienter Betrieb, eine geringe Wärmeausbeute
und eine verrußte Sichtscheibe. Eine passend ausgelegte Feuerstätte, gepaart mit
der richtigen Bedienung, sorgt für eine gute Wärmeabgabe und angenehme
Temperaturen.
Brennstoff kaufen
Auch der Brennstoff gehört von Anfang an zur Planung. Wer vorsorgt, hat stets
hochwertiges und trockenes Brennmaterial zur Hand. Brennholz-Fachhändler liefern
ofenfertiges Brennholz bis vor die Haustür. Es ist getrocknet und kann direkt
verwendet werden. Ergänzend können Holzbriketts eine praktische Alternative
sein: Sie sind wie Pellets genormt, kompakt, leicht zu lagern und ebenfalls
sofort einsetzbar. Wichtig ist, ausschließlich trockene und geeignete
Brennstoffe zu verwenden, die gemäß Bedienungsanleitung für das jeweilige Gerät
zugelassen sind. Auch hier beraten die örtliche Brennholzhändler und der
Schornsteinfeger.
Heizsystem sinnvoll ergänzen
Eine Einzelraumfeuerstätte ergänzt die vorhandene Heizungsanlage oder eine
Luftwärmepumpe, indem sie den Wohnraum direkt beheizt. Das ist besonders an
kalten Tagen oder in den Abendstunden sinnvoll, wenn zusätzliche Wärme gebraucht
wird. Wasserführende Geräte gehen einen Schritt weiter: Sie geben einen Teil der
erzeugten Wärme über einen Wärmetauscher an das Heizsystem ab. Das vom Feuer
erhitzte Wasser wird in einem Pufferspeicher zwischengespeichert und
anschließend für Heizung oder Brauchwasser genutzt.
Fachbetrieb und Schornsteinfeger einbinden
Der Fachbetrieb bzw. das Kaminstudio unterstützt bei Auswahl und baut die
Feuerstätte ein. Der Bezirksschornsteinfeger prüft die Anlage vor der
Inbetriebnahme, nimmt sie ab und erteilt die notwendige Betriebserlaubnis. So
ist sichergestellt, dass die neue Holzfeuerung fachgerecht eingebaut wird und
dauerhaft sicher betrieben werden kann.
Fazit : Eine moderne Feuerstätte ist oft eine sinnvolle Ergänzung zu vorhandenen
Heizsystemen: Als zusätzliche Wärmequelle, Backup-Lösung bei Stromausfällen oder
als hybrides System in Verbindung mit einer Wärmepumpe, Photovoltaikanlage bzw.
einer vorhandenen Gas- oder Ölheizung. Sogar bei Gebäuden, die an ein
öffentliches Wärmenetz angeschlossen sind, können Sie an kalten Abenden für
zusätzliche Wärme sorgen.
Pressekontakt:
HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V.
Thomas Schnabel
Referent Politik und Wirtschaft
Amelia-Mary-Earhart-Straße 12
D-60549 Frankfurt am Main
Tel.: +49 173 37 81 872
E-Mail: mailto:schnabel@hki-online.de
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OTS: HKI
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