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Straubing (ots) - Deutlicher als bei früheren Gelegenheiten versprach der
Kanzler, aus dem Dürre-Sommer mit seinen Ernteeinbußen langfristige Lehren zu
ziehen. Dabei hatte er doch zuvor bisweilen den Eindruck erweckt, der Kampf
gegen den weltweiten Anstieg der Temperaturen sei eher eine lästige Bremse für
das Wirtschaftswachstum. Das anzukurbeln, darum wird es Merz auch in Brandenburg
vorrangig gehen.Doch wie es scheint, hat der Kanzler nun kapiert, dass er nur im
Einverständnis mit dem Koalitionspartner SPD - und perspektivisch auch den in
den Ländern schon jetzt wichtigen Grünen - erfolgreich sein kann. Vielleicht hat
Deutschland gerade zwar keinen neuen Klimakanzler erlebt. Aber dafür einen
künftigen Konsens-Kanzler.
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