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New York (ots) - Viele Anleger konzentrieren sich über Jahre darauf, ihr Depot
möglichst groß werden zu lassen. Aktien, ETFs oder Fonds steigen im Wert - doch
im Alltag bringt das Vermögen oft keinen zusätzlichen finanziellen Spielraum.
Der Fehler liegt dabei selten in der Auswahl der Aktien, sondern darin, das
Depot nur wachsen zu lassen, statt es für regelmäßige Einnahmen arbeiten zu
lassen. Denn solange keine regelmäßigen Erträge fließen, bleibt das Vermögen
weitgehend gebunden. Gerade im Ruhestand oder bei dem Wunsch nach finanzieller
Unabhängigkeit wird vielen bewusst, dass Vermögensaufbau und laufendes Einkommen
zwei unterschiedliche Ziele sind.
"Ein großes Depot bedeutet nicht automatisch finanzielle Freiheit. Entscheidend
ist, ob das Vermögen regelmäßig Einkommen generiert", sagt Anne Schwedt. Genau
diesen Unterschied unterschätzen viele Anleger. Hier erfahren Sie, warum viele
Anleger den Unterschied zwischen Vermögensaufbau und Vermögensnutzung
unterschätzen, welche Strategien für einen regelmäßigen Cashflow infrage kommen
und worauf bei der langfristigen Einkommensplanung zu achten ist.
Ein großes Depot ist nur der erste Schritt
Viele Menschen lernen früh, regelmäßig zu sparen und Vermögen aufzubauen. Doch
kaum jemand beschäftigt sich mit der Frage, wie dieses Vermögen später einmal
Monat für Monat Geld einbringen soll. Dadurch konzentrieren sich viele Anleger
ausschließlich auf den Depotwert, obwohl dieser allein noch keine finanziellen
Spielräume schafft.
Ein hohes Depot sieht zwar gut aus. Bezahlt es aber keine laufenden Ausgaben,
bleibt es zunächst einmal nur eine Zahl im Depot. Spätestens im Ruhestand
stellen viele fest: Ein großes Depot bezahlt noch keine Stromrechnung und auch
keinen Wocheneinkauf. Dafür braucht es regelmäßige Einnahmen. Wer seine
laufenden Ausgaben decken möchte, muss entweder Anteile veräußern oder auf
andere Einkommensquellen zurückgreifen. Doch genau davor schrecken viele zurück.
Sie möchten das Vermögen, das sie über Jahre aufgebaut haben, nicht aufbrauchen.
Anne Schwedt nennt das die "Goldene-Gans-Logik": Die Gans - also das Kapital -
soll nicht geschlachtet werden. Stattdessen sollte sie regelmäßig goldene Eier
legen. Genau daran scheitern viele Anleger: Sie haben gelernt, Vermögen
aufzubauen, aber nie, wie ihr Depot laufende Erträge erwirtschaften kann.
Genau hier liegt der Unterschied zwischen Vermögensaufbau und finanzieller
Unabhängigkeit. Ein großes Depot allein sorgt noch nicht für mehr finanziellen
Spielraum. Entscheidend ist vielmehr, ob das vorhandene Kapital regelmäßige
Erträge erwirtschaftet, die Monat für Monat zum Einkommen beitragen können.
Wie das Depot anfangen kann zu arbeiten
Wer sein Vermögen stärker auf laufende Einnahmen ausrichten möchte, kann dafür
unterschiedliche Strategien nutzen. Zu den bekanntesten gehören
Dividendenaktien, die regelmäßige Ausschüttungen ermöglichen. Allerdings
erfolgen diese meist nur quartalsweise und können von den Unternehmen jederzeit
gekürzt oder ganz ausgesetzt werden. Auch Zinserträge aus Tagesgeld oder
Anleihen können einen Beitrag leisten, wobei die Inflation die realen Erträge
häufig schmälert. Immobilien wiederum bieten klassische Mieteinnahmen, erfordern
jedoch in der Regel einen hohen Kapitaleinsatz und gehen mit Verwaltungsaufwand
einher.
Mehr aus bestehenden Aktien herausholen
Daneben gibt es Ansätze, die in Deutschland bislang vergleichsweise wenig
bekannt sind. Einen davon nennt Anne Schwedt das Vermieten von Aktien - ein
Bild, das sie bewusst verwendet, weil es die Mechanik für Laien sofort greifbar
macht: "Ein Immobilienbesitzer käme nie auf die Idee, seine Wohnung leer stehen
zu lassen. Genau das machen aber die meisten Aktienbesitzer", erklärt die
Wall-Street-Expertin. Statt ausschließlich auf steigende Kurse zu hoffen, können
Anleger mit ihrem bestehenden Aktienportfolio zusätzliche Prämien erzielen.
Fachlich handelt es sich dabei um sogenannte Covered Calls beziehungsweise
gedeckte Optionen. Anleger räumen dabei gegen eine Prämie zeitlich begrenzte
Rechte an ihren Aktien ein. Die Prämie fließt unabhängig vom Kursverlauf. Steigt
die Aktie über den zuvor selbst festgelegten Preis, wird sie zu genau diesem
Preis verkauft. Die Bedingungen stehen also von Anfang an fest. Gleichzeitig
ersetzt diese Strategie keine sorgfältige Auseinandersetzung mit Chancen und
Risiken.
Wichtig ist dabei die Abgrenzung zu spekulativen Optionsgeschäften. Während
viele Anleger Optionen vor allem mit kurzfristigen Wetten an der Börse
verbinden, geht es bei gedeckten Optionen um eine Strategie, die auf bereits
vorhandenen Aktien basiert und zusätzliche Einnahmen ermöglichen kann. "Viele
denken bei Optionen sofort ans Zocken. Tatsächlich steht man hier aber auf der
Verkäuferseite und erhält die Prämie. Ich nenne das gern: Casinobetreiber statt
Spieler", erklärt Anne Schwedt.
Einkommensplanung braucht realistische Annahmen
Wer langfristig von seinem Vermögen leben möchte, sollte die Planung nicht mit
einer Zielsumme beginnen, sondern mit dem tatsächlichen monatlichen
Finanzbedarf. Erst wenn feststeht, welche regelmäßigen Einnahmen benötigt
werden, lässt sich berechnen, welches Kapital und welche Erträge dafür
erforderlich sind.
Ebenso wichtig ist eine konservative Planung. Da Kapitalerträge schwanken
können, sollten Berechnungen verschiedene Szenarien berücksichtigen und nicht
auf optimistischen Annahmen beruhen. Gleichzeitig empfiehlt es sich, auf breit
gestreute Qualitätswerte zu setzen und ausschließlich Strategien umzusetzen,
deren Funktionsweise vollständig verstanden wurde. Wer sich allein auf
Renditeversprechen verlässt oder Finanzentscheidungen blind übernimmt, geht
unnötige Risiken ein.
Der Aufbau regelmäßiger Einkünfte sollte möglichst früh in die persönliche
Finanzplanung einbezogen werden. So bleibt genügend Zeit, die gewählte Strategie
schrittweise umzusetzen und an veränderte Lebenssituationen anzupassen. Doch
auch ein späterer Einstieg kann sinnvoll sein, wenn der Fokus zunehmend darauf
liegt, aus dem vorhandenen Vermögen ein verlässliches laufendes Einkommen zu
erzielen.
Über Anne Schwedt
Anne Schwedt ist Investorin und Wall-Street-Expertin. Nach ihrem Master in
Business & Finance in London ging sie nach New York, wo sie seit über zehn
Jahren lebt und arbeitet. Als Reporterin direkt an der Wall Street lernte sie
ihr Börsenwissen von einigen der besten Trader der Welt. Heute zeigt sie
privaten Anlegern, wie sie aus ihrem bestehenden Aktienportfolio regelmäßige
Erträge erzielen können. Weitere Informationen unter:
https://www.anneschwedt.com/
Pressekontakt:
5NCL Freedom,
LLC276 5th Ave,
#704-3166New York,
NY 10001USA
Vertreten durch:
Anne Schwedt
Kontakt:
E-Mail: hello(at)anneschwedt.com
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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/183219/6344371
OTS: AnneSchwedt
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