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Berlin (ots) - Zur Fortsetzung des Pharmadialogs und die Diskussion um AMNOG 2.0
erklärt der BPI-Hauptgeschäftsführer Dr. Kai Joachimsen:
" Kritik am GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) ist mehr als
berechtigt. Gleichwohl ist es ein positives Signal, wenn sich das
Bundesgesundheitsministerium jetzt mit erforderlichen Änderungen am AMNOG
beschäftigt. Der BPI unterstützt das und wirkt daran mit. Wir müssen das AMNOG
gemeinsam weiterentwickeln, und bürokratische Belastungen im Verfahren abbauen.
Allerdings dürfen die Gespräche und Verhandlungen darüber die Folgen der
US-amerikanischen Pharmapolitik sowie des BStabG nicht ausblenden. Die dort
beschlossenen Sparmaßnahmen stehen in einem deutlichen Spannungsverhältnis zur
langfristigen Sicherung von Innovation und Patientenzugang. Es wird deshalb
nicht ausreichen, AMNOG-Anpassungen zu diskutieren, während sich die
Rahmenbedingungen für Markteinführung und Verfügbarkeit von Innovationen
verschlechtern.
Aus BPI-Sicht sind mit Blick auf den AMNOG-Prozess folgende Punkte wichtig:
bessere Anerkennung besonderer Therapiesituationen und bestverfügbarer Evidenz
in der Zusatznutzenbewertung, mehr Verlässlichkeit bei Beratungen zur
zweckmäßigen Vergleichstherapie mit der zusätzlichen regelhaften Abfrage
relevanter Endpunkte bei den Fachgesellschaften sowie eine EU-HTA-Umsetzung, die
Doppelarbeit vermeidet und Synergien nutzt. Nur so kann Bürokratieabbau mit
Innovationsförderung, Planungssicherheit und dem schnellen Zugang von
Patientinnen und Patienten zu innovativen Arzneimitteln gegen häufige und
seltene Erkrankungen verbunden werden."
Pressekontakt:
Hermann Hofmann, Tel. 0176 127909-36, mailto:presse@bpi.de
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OTS: BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie
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