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Berlin (ots) - Das gesetzliche Standarddepot wird mit zwei Vanguard-ETFs
umgesetzt. Im Fokus stehen niedrige, transparente Kosten und eine breite
Marktabdeckung.
- Start: 1. Januar 2027
- Zwei Vanguard-ETFs: ein weltweit streuender Aktien-ETF und ein Anleihe-ETF
- Persönliche Kundenbetreuung und Finanz-KI quirion.Ai
Zum 1. Januar 2027 startet das staatlich geförderte Altersvorsorgedepot, der
Nachfolger der Riester-Rente. Für das gesetzlich vorgesehene Standarddepot, das
besonders einfache Basisprodukt der Reform, gehen der digitale
Vermögensverwalter quirion und Vanguard eine strategische Partnerschaft ein.
quirion, dreifacher Testsieger bei Stiftung Warentest, setzt das Standardprodukt
mit zwei breit diversifizierten und kostengünstigen Vanguard-ETFs um.
Der Markt für die neue geförderte Altersvorsorge ist groß. Bereits im Mai 2026,
als die Reform verabschiedet wurde, konnten sich in einer quirion-Umfrage 52
Prozent der Förderberechtigten vorstellen, ein Altersvorsorgedepot zu eröffnen.
Mit näher rückendem Start und wachsender Bekanntheit dürfte dieser Anteil
inzwischen eher höher liegen. Branchenschätzungen gehen für 2027 von rund 4,5
Millionen Vertragsabschlüssen und einem jährlichen Sparvolumen von rund 7
Milliarden Euro aus. Hinzu kommen rund 16 Millionen bestehende Riester-Verträge,
für die ab 2027 ein Wechsel möglich wird.
Die Erwartungen der Menschen sind dabei klar. In der Umfrage stehen
verständliche, transparente Produktinformationen (59 Prozent) und niedrige
Gebühren (55 Prozent) an erster Stelle, noch vor einer attraktiven Rendite (48
Prozent). Zugleich ist die Skepsis groß: Fast die Hälfte (49 Prozent) vermutet
bei vermeintlich kostenlosen Angeboten einen Haken, weil ein zertifiziertes
Depot nichts darüber aussagt, welche Fonds darin stecken und was sie kosten. Bei
quirion gibt es diesen Haken nicht: Beide ETFs sind klar benannt und günstig,
und der digitale Vermögensverwalter wird mit einem kostenfreien Angebot an den
Start gehen.
Zwei Häuser, eine Haltung
quirion und Vanguard verbindet dieselbe Grundüberzeugung: Niedrige, transparente
Kosten sind die Basis einer erfolgreichen Altersvorsorge. Vanguard hat das
kostengünstige Indexinvestment für Privatanlegerinnen und -anleger populär
gemacht. Weil das Unternehmen genossenschaftlich aufgestellt ist, sind niedrige
Kosten dort Teil der Struktur. quirion und die Muttergesellschaft Quirin
Privatbank stehen für dieselbe Haltung: Sie verzichten konsequent auf
Provisionen und arbeiten allein im Interesse ihrer Kundinnen und Kunden.
"Der deutsche Vorsorgemarkt ist von hoher Komplexität und unterschiedlichen
Interessen geprägt. Das kann es Menschen schwer machen, die für sie richtige
Vorsorgeentscheidung zu treffen. Mit Vanguard haben wir einen Partner, der
dasselbe Ziel verfolgt wie wir: eine einfache und gute Geldanlage für möglichst
viele Menschen. Wir wollen mit dieser Partnerschaft zeigen, wie ein
Altersvorsorgedepot aussehen kann, das Fehlanreize und Fehlentscheidungen
vermeidet."
- Matthias Lamberti, Chief Product & Innovation Officer, quirion
"Seit Vanguards Gründung verfolgen wir das Ziel, die Chancen der Kapitalmärkte
für möglichst viele Anlegerinnen und Anleger zugänglich zu machen. Das neue
Altersvorsorgedepot kann für Deutschland ein wichtiger Schritt in diese Richtung
sein. Mit quirion verbindet uns die Überzeugung, dass eine gute Altersvorsorge
vor allem einfach, breit diversifiziert und kosteneffizient sein sollte. Deshalb
freuen wir uns, gemeinsam eine Lösung zu unterstützen, die die Interessen der
Sparerinnen und Sparer in den Mittelpunkt stellt."
- Fabian Behnke, Leiter Strategic Accounts, Vanguard
Worauf es bei den Kosten ankommt
Die Erfahrungen mit der Riester-Rente haben gezeigt, wie stark hohe Kosten die
Rendite über die Jahre schmälern können. Der gesetzliche Kostendeckel von einem
Prozent für das Standardprodukt ist ein wichtiger Fortschritt. Für quirion und
Vanguard ist er allerdings eine Obergrenze und kein Qualitätsmaßstab. quirion
hält ihn für deutlich zu hoch. Wie groß der Effekt niedriger Kosten über eine
lange Ansparzeit sein kann, zeigt ein Rechenbeispiel im Anhang.
Was Sparerinnen und Sparer ab 2027 von quirion erwarten können
- Das Standardprodukt besteht aus zwei Vanguard-ETFs: dem Vanguard FTSE Global
All-Cap (weltweit gestreute Aktien, TER 0,07 %) und dem Vanguard Global
Aggregate Bond EUR Hedged (währungsgesicherte Anleihen, TER 0,08 %)
- Breite Diversifikation
- Automatisches Rebalancing für ein dauerhaft passendes Risiko-Rendite-Profil
- Persönliche Kundenbetreuung und Unterstützung durch die Finanz-KI quirion.Ai
- Keine Abschlussgebühren, keine Provisionen, transparente Kosten
Ergänzend ist ein Riester-Check auf Basis von quirion.Ai geplant, mit dem
Riester-Sparerinnen und -Sparer prüfen können, ob sich ein Wechsel ins
Altersvorsorgedepot lohnt.
Über quirion
quirion ist mit über 3 Mrd. Euro verwaltetem Vermögen einer der führenden
digitalen Vermögensverwalter in Deutschland und dreifacher Testsieger bei
Stiftung Warentest (2018, 2021, 2026). Als Tochter der Quirin Privatbank bietet
quirion professionell gemanagte ETF-Portfolios für einen kostengünstigen, breit
diversifizierten Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten. Ab 2027 ergänzt
das geförderte Altersvorsorgedepot das Angebot. quirion wurde 2013 von Karl
Matthäus Schmidt gegründet.
Über Vanguard
Vanguard wurde 1975 gegründet und zählt heute zu den weltweit führenden
Vermögensverwaltern. Das Unternehmen bietet hochwertige Anlagefonds und
Investmentlösungen mit einem klaren Ziel: Anleger fair zu behandeln und ihnen
die bestmöglichen Voraussetzungen für langfristigen Anlageerfolg zu bieten.
Weltweit verwaltet Vanguard Vermögen von 13,3 Billionen US-Dollar im Auftrag
seiner Anleger. (Quelle: Vanguard, Stand: 30. Juni 2026).
Anhang 1 - Rechenbeispiel: Wie der Kostenunterschied wirkt
Bei einem Eigenbeitrag von 200 EUR monatlich erhält ein Sparer inklusive
maximaler staatlicher Grundzulage insgesamt 245 EUR monatlichen Sparbetrag. Bei
einer angenommenen Bruttomarktrendite von 7 % p. a. vor Kosten über 30 Jahre
ergibt sich:
- 0 % Kosten (Nettorendite 7,0 % p. a.) -> Endkapital ca. 288.000 EUR
- 0,5 % Kosten (Nettorendite 6,5 % p. a.) -> Endkapital ca. 263.000 EUR
- 1,0 % Kosten (Nettorendite 6,0 % p. a.) -> Endkapital ca. 240.000 EUR
- Differenz gegenüber dem kostenfreien Fall: rund 48.000 EUR (bei 1 % Kosten)
bzw. rund 25.000 EUR (bei 0,5 % Kosten)
Hinweis: Das Beispiel dient nur der Veranschaulichung des Kosteneffekts, nicht
als Renditeprognose.
Anhang 2 - Checkliste: Worauf Sparer beim Anbietervergleich achten sollten
- TER der eingesetzten ETFs: Laufende Fondskosten sind ein zentraler
Renditefaktor über lange Laufzeiten.
- Kosten des Depots: Verwaltungs- und Servicekosten wirken sich direkt auf die
Nettorendite aus.
- Marktnähe: Je näher ein Produkt am breiten Markt investiert, desto besser
kommt die Marktentwicklung beim Anleger an.
- Auto-Rebalancing: Erhält das ursprüngliche Risiko-Rendite-Profil des
Portfolios.
- Kundensupport: Gute Erreichbarkeit und verständliche Unterstützung sind bei
Vorsorgethemen entscheidend.
- Unabhängige Testergebnisse: Bewertungen etwa von Stiftung Warentest schaffen
zusätzliche Orientierung.
Pressekontakt:
Dirk Althoff
Unternehmenskommunikation
quirion AG
Kurfürstendamm 119
10711 Berlin
Telefon: +49 (0)30 89021-358
E-Mail: mailto:dirk.althoff@quirion.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/114555/6344873
OTS: quirion AG
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