Seite zu Favoriten hinzufügen / Link zu ihrer Webseite einrichten 

Deutschland

Top-News



VCD stellt Konzept für fahrgastfreundliche Bahnsanierungen vor: Monatelange Vollsperrungen sind überflüssig

4.09.2026 15:45 Uhr VCD Verkehrsclub Deutschland e.V.

Berlin (ots) - Die DB InfraGO ist dabei, ihre Hochleistungskorridore zu sanieren. Bislang gehen die Bauarbeiten mit mehrmonatigen Vollsperrungen einher. Doch die Erfahrung zeigt, dass dieses Konzept so nicht funktioniert. Die langen Sperrungen stellen für Fahrgäste eine unzumutbare Belastung dar, und trotzdem sind danach oft nicht alle Arbeiten erledigt. Der ökologische Verkehrsclub VCD hat ein Konzept entwickelt (https://link.mediaoutreach.meltwater.com/ls/click?up n=u001.shaiF3-2Bb90N6gRRgKFVZ6DvxJgVUvOLhFIMMVFmVWUg-2FHCcjfhc2AsO6bhBAI8WIU4URO q4-2FY4-2BElRVerz35lOdmrA065As78fswDEB7-2BaJE3liNbzs-2FzkOKZ0lwDlU9HDzVVh5-2Fke7 3G9jrAHlHaUDqcK9U1SwusQzgV-2F57CiQkoJchV8AZY0Lt-2BpA0eRlyV_4B_oUkOJwu5T4y6LZJZnP 3hINnwm7Z7Zf8imaReW2iZJFacsz0ZLa-2Ff0mPPgRTlKb89RqcpzQTjqODCmW48otyPbY-2BmJvW9V1 RCwI9Sc-2FTnWAbIAxZaLxhAnAnGvXSzqAOOVAUYPZZnQX-2BZYkpjpPlVgunDOHwRmL9qB2KFukdTjL v64p7Lsm3UhrpTlK0B0juAmA2x8P6YRYg5u4ZnU2loG5XYsmEqdJiGRH4a9GaPibGrZejJas3qi-2FLT CLz55P3tRkyFo6-2FHCqcD-2FjbtPj-2BBMFQO3vhtsiL6xXusON9CCEj6wKYCuoR8zgS8zIF81mMCwI yOhLHtN8mnJr-2F7EbwCGPgYfX5GdWgBSo-2Fb0qQAfNWVKI51KznprxD7oSBixkMc) , das Korridorsanierungen fahrgastfreundlicher mit wesentlich kürzeren Sperrzeiten ermöglicht. Der VCD-Bundesvorsitzende Matthias Kurzeck stellt es vor.

Das Konzept der Vollsperrungen muss auf den Prüfstand, fordert der ökologische Verkehrsclub VCD. "Fahrgäste leiden unter monatelangen Sperrungen, und danach funktioniert trotzdem noch nicht alles", kritisiert der Bundesvorsitzende Matthias Kurzeck: "Vollsperrungen dürfen nur das letzte Mittel sein und nicht länger als vier Wochen dauern. Mehr ist den Fahrgästen nicht zuzumuten."

Der VCD schlägt deshalb ein Konzept vor, das eine gebündelte Sanierung bei weitgehend nur eingleisigen Sperrungen vorsieht. Matthias Kurzeck erläutert: "Nur bestimmte Arbeiten erfordern eine Vollsperrung für begrenzte Zeit. Diese lassen sich am Anfang und am Ende der Sanierung bündeln - dann reicht es, die Strecke zweimal für maximal vier Wochen zu sperren." Schier endlose Sperrzeiten wie bei der Sanierung Berlin - Hamburg seien überflüssig.

Für die Zeit dazwischen müssten stellenweise Provisorien gebaut werden, was den Planungsaufwand leicht erhöhe - dennoch müsse die Gesamtsanierung so kaum länger dauern als bei durchgehenden Vollsperrungen. Kurzeck: "Einen gewissen Mehraufwand müssen Fahrgäste und Güterverkehr dem Bund als Geldgeber wert sein."

Erste Erfahrungen gibt es bereits: Beim Streckenausbau Hamburg - Hannover war die Hälfte der Strecke nur die halbe Zeit über voll gesperrt. In der übrigen Zeit musste der Schienenersatzverkehr statt 100 Kilometern nur 55 Kilometer überbrücken. Für die Fahrgäste bedeutete das kürzere Reisezeiten und weniger Unannehmlichkeiten. "Für die Neuaufstellung der Korridorsanierungen müssen die notwendigen Sperrungen sorgfältig geplant und die Sperrzeiten auf ein Mindestmaß beschränkt werden", fordert Kurzeck. "Das reduziert die Folgen für Fahrgäste und Güterverkehr und verhindert, dass Kundinnen und Kunden dauerhaft von der Bahn aufs Auto umsteigen."

Vom Bundesverkehrsministerium fordert der VCD, eine Gesetzesänderung auf den Weg zu bringen, um die Vorgabe der langen Vollsperrungen bei der Korridorsanierung aus dem Bundesschienenwege-Ausbaugesetz zu streichen. Bis dahin sollten Abweichungen von der gesetzlichen Vorgabe immer genehmigt werden - was das Gesetz bereits jetzt zulässt.

Zum Hintergrund: Das VCD-Konzept zur fahrgastfreundlichen Korridorsanierung und Erläuterungen zur Gesetzeslage können Sie hier herunterladen (https://link.media outreach.meltwater.com/ls/click?upn=u001.shaiF3-2Bb90N6gRRgKFVZ6DvxJgVUvOLhFIMMV FmVWUg-2FHCcjfhc2AsO6bhBAI8WIU4UROq4-2FY4-2BElRVerz35lOdmrA065As78fswDEB7-2BaJE3 liNbzs-2FzkOKZ0lwDlU9HDzVVh5-2Fke73G9jrAHlHaUDqcK9U1SwusQzgV-2F57CiQkoJchV8AZY0L t-2BpA0eRlyggM4_oUkOJwu5T4y6LZJZnP3hINnwm7Z7Zf8imaReW2iZJFacsz0ZLa-2Ff0mPPgRTlKb 89RqcpzQTjqODCmW48otyPbY-2BmJvW9V1RCwI9Sc-2FTnWAbIAxZaLxhAnAnGvXSzqAOOVAUYPZZnQX -2BZYkpjpPlVgunDOHwRmL9qB2KFukdTjLv64p7Lsm3UhrpTlK0B0juAmA2x8P6YRYg5u4ZnU2loG9jt -2FyyoNkwuxUn5hm6FcecdVHyiyZonF11DBRaAyHEQ5DBvUTZXeYvzoxw0fsPNTIk6lBLbuvskJknUFb uxHQybEK7Q9ii6pDqXKwmSI2b7n7rMhFZ-2BF6L42BxvVvejdDM7e-2B1yvsqKznS1RK9lQ6ePGcXYp1 79hvjtPazbLW7W) .

Pressekontakt:

Jan Langehein, Magdalena Reiner, Pauline Hoechter - Telefon 030/280351-12 - mailto:presse@vcd.org - http://www.vcd.org - Twitter: @VCDeV - Facebook: @vcdbundesverband - Instagram: @vcd_ev - LinkedIn: @VCDBundesverband

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/8206/6345845 OTS: VCD Verkehrsclub Deutschland e.V.


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - VCD Verkehrsclub Deutschland e.V.
Für den Inhalt übernehmen wir keine Verantwortung