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Frankfurt (ots) - Ginge Deutschland in die Schule, wäre es versetzungsgefährdet.
25 Jahre nach dem ersten Pisa-Schock sind Schülerinnen und Schüler schlechter
als damals und die Bildungsungerechtigkeit noch größer. Noch blamabler wird es,
wenn man berücksichtigt, dass hierzulande überdurchschnittlich viel Geld pro
Kopf für unterdurchschnittliche Leistungen ausgegeben wird. Die desaströsen
Resultate der Pisa-Studie müssen für alle Beteiligten also ein Weckruf sein, um
Schülerinnen und Schüler besser auszubilden. Das ist nicht nur im Sinne des
Nachwuchses. In Zeiten des Fachkräftemangels können wir es uns schlicht nicht
leisten, einige zurückzulassen. Und niemand soll sagen, das sei unmöglich. Dafür
ist eine ähnliche Kraftanstrengung nötig wie nach dem Pisa-Schock im Jahr 2001.
Politikerinnen und Politiker änderten vieles und waren erfolgreich. Bis 2015
verbesserten sich die Leistungen. Statt also das Schulsystem komplett infrage zu
stellen, wird es darauf ankommen, zu schauen, was hilft und was nicht.
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