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Hamburg (ots) - Die Beteiligungsgesellschaft PHI Industrial hat sämtliche
Anteile an der Jonuscheit Holding GmbH übernommen. Zur Holding gehören die
operativen Einheiten ALJO GmbH & Co. KG und ALJO Green Energy GmbH. Die
Mittelstandberater von enomyc haben die Eigentümerfamilie des norddeutschen
Unternehmens während des gesamten Prozesses beraten: von der Vendor Due
Diligence über die Positionierung des Unternehmens im Investorenprozess bis zur
Steuerung der Transaktion und ihrem erfolgreichen Abschluss. Mit dem Verkauf
verbindet ALJO die langfristige Nachfolge mit der Finanzierung seiner nächsten
Wachstumsphase.
ALJO entwickelt und fertigt seit mehr als 50 Jahren hochkomplexe
Aluminium-Baugruppen. Das Unternehmen mit Sitz in Berne in der Wesermarsch
beschäftigt rund 300 Mitarbeitende und beliefert führende Industriekonzerne wie
Airbus, Volkswagen Nutzfahrzeuge und TKMS. Neben Automotive und Marine zählen
insbesondere Luft- und Raumfahrt sowie Defence zu den strategischen
Wachstumsfeldern.
"Der Verkauf ist weit mehr als eine klassische Nachfolgelösung", sagt Peter
Kink, Projektleiter M&A bei enomyc. So habe ALJO in den vergangenen Jahren eine
erhebliche Transformation durchlaufen und sich von einem Aluminiumverarbeiter zu
einem hochqualifizierten Zulieferer für technologisch anspruchsvolle Anwendungen
entwickelt. Mit der Erschließung neuer Märkte und deutlichen Umsatzsteigerungen
insbesondere in den Bereichen Aerospace und Defence seien allerdings auch die
Anforderungen an Kapazitäten, Personal, Technologie und Unternehmensstrukturen
gewachsen. "In diesem Projekt ging es deswegen nicht nur darum, einen geeigneten
Nachfolger für ein erfolgreiches Familienunternehmen zu finden", ergänzt Kink.
"Wir haben gezielt einen Partner gesucht, der diesen Transformationspfad
fortsetzt und das Kapital, die Erfahrung und die unternehmerische Perspektive
für die nächste Entwicklungsstufe mitbringt."
Mit dem Einstieg von PHI Industrial übergibt Ulf Jonuscheit, der das
Familienunternehmen über Jahrzehnte geprägt hat, die unternehmerische
Verantwortung an einen neuen Gesellschafter. Gemeinsam mit dem Management will
PHI Industrial die Marktposition von ALJO weiter ausbauen. Bis 2032 soll die
Zahl der Mitarbeitenden am Standort Berne von derzeit rund 300 auf etwa 700
steigen.
Für PHI Industrial ist ALJO die erste Investition aus dem neu aufgelegten PHI
Fund IV, der ein Zielvolumen von rund 150 Millionen Euro anstrebt. Die
Investition entspricht knapp zehn Prozent dieses Zielvolumens. Zugleich ist sie
bereits die zweite Akquisition, die PHI Industrial im laufenden Jahr
abgeschlossen hat. Weitere Zukäufe sind Bestandteil der Fondsstrategie.
enomyc steuert den gesamten Prozess
Ausgangspunkt des enomyc-Mandats war eine Vendor Due Diligence. Die Berater
haben die wirtschaftliche Ausgangslage von ALJO analysiert und damit eine
belastbare Faktenbasis für die Eigentümerfamilie und potenzielle Investoren
geschaffen. Im Rahmen des M&A-Mandats wurden geeignete Investoren identifiziert
und gezielt angesprochen. enomyc hat die Due-Diligence-Phase begleitet und die
Eigentümerfamilie bei den Verhandlungen bis zum Abschluss der Transaktion
begleitet. Federführend auf Seiten von enomyc waren Johannes Lessmann als
Projektverantwortlicher und Peter Kink als Projektleiter, unterstützt von CEO
Martin Hammer und Dr. Tim Bauer, Partner und Head of M&A. Die Verkäuferseite
wurde rechtlich von CMS beraten. Auf Käuferseite waren die PHI-Gründungspartner
Alexander Wit und Jordi Bricio sowie Benedikt Steinheuer, Carlos Simon Garcia de
Alcaraz, Jaime Echaniz und Alejandra Fernandez beteiligt. PHI Industrial wurde
im Rahmen der Transaktion unter anderem von Tribeca Abogados, Greenfort, EY,
Falk, Pérez-Llorca, Noerr und PwC beraten.
Transformation, Nachfolge und Finanzierung zusammendenken
"Der Fall ALJO steht beispielhaft für eine Herausforderung, vor der zahlreiche
eigentümergeführte Industrieunternehmen im deutschen Mittelstand stehen: Auf der
einen Seite eröffnet eine erfolgreiche technologische und strategische
Transformation neue Märkte und Wachstumsmöglichkeiten, gleichzeitig erhöht sie
aber den Investitions- und Finanzierungsbedarf. Trifft diese Entwicklung mit
einem anstehenden Generationswechsel zusammen, lassen sich Transformation,
Nachfolge und Finanzierung nicht getrennt voneinander behandeln", so Dr. Tim
Bauer, Partner und Head of M&A bei enomyc.
enomyc begleitet mittelständische Unternehmen an diesen Schnittstellen: von der
Entwicklung einer strategischen und finanziellen Perspektive über die
Aufbereitung der Unternehmens- und Wachstumsgeschichte bis zur Auswahl
geeigneter Investoren und Finanzierungspartner sowie der Umsetzung der
Transaktion.
Über enomyc:
enomyc ist eine führende, unabhängige Beratung für Transformation und
Restrukturierung mit klarem Fokus auf Umsetzung und nachhaltige Wertsteigerung.
Seit über 24 Jahren begleitet enomyc Unternehmen, Investoren und Stakeholder in
anspruchsvollen Veränderungssituationen und verbindet dabei strategische
Klarheit mit operativer Exzellenz. Das Unternehmen positioniert sich bewusst
zwischen globalen Beratungshäusern und spezialisierten Boutiquen - als
unternehmerisch geprägter Partner mit hoher Umsetzungskraft und wachsender
internationaler Präsenz. Mit Standorten in Deutschland, Frankreich und den USA
baut enomyc seine internationale Tätigkeit kontinuierlich aus und entwickelt
sich im Rahmen der Partnerschaft mit Ufenau Capital Partners zu einer
skalierbaren, international ausgerichteten Beratungsplattform weiter.
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Cathleen Möbius, Head of Marketing
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