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Düsseldorf (ots) - Die Anpassung der Produktpalette an den Cyber Resilience Act
fordert von den Anbietern digitaler Geräte, Maschinen und Anlagen mit
Internetanschluss erhebliche Ressourcen. Über die Hälfte haben dafür eigene
Teams gebildet, mehr als 60 Prozent setzen zusätzlich auf externe Hilfe.
Ein Fünftel der Unternehmen in Deutschland hat ein internes Team ins Leben
gerufen, um die Produktpalette an die Anforderungen des EU Cyber Resilience Act
(CRA) anzupassen. Ein weiteres Drittel hat zumindest teilweise Mitarbeitende
dafür abgestellt, sich damit zu befassen. Dies geht aus dem aktuellen " IoT & OT
Cybersecurity Report 2026
(https://www.onekey.com/de/resource/onekey-iot-ot-cybersecurity-report-2026) "
des Düsseldorfer Cybersicherheitsunternehmens ONEKEY (http://www.onekey.com/de)
hervor. Er basiert auf einer Umfrage zum Cyber Resilience Act unter 200 hiesigen
Industrieunternehmen. Die EU-Verordnung besagt im Kern, dass alle Hersteller,
Händler und Importeure von Geräten, Maschinen und Anlagen mit digitalen
Internet-Komponenten ihre Produkte umfassend vor Hackerangriffen schützen müssen
und diese Sicherheit auch nachgewiesen und dokumentiert werden muss.
Für Unternehmen mit einer umfangreichen Palette an OT- und IoT-Produkten
(Operational Technology bzw. Internet of Things) ist das keine leichte Aufgabe.
28 Prozent der von ONEKEY kontaktierten Firmen haben daher ein Team von bis zu
zehn Personen mit der Aufgabe betraut. 22 Prozent arbeiten sogar mit einer noch
größeren Personalstärke an der Vorbereitung und Umsetzung des Cyber Resilience
Act. 16 Prozent der Betriebe kommen mit maximal drei Fachleuten aus, ein knappes
Fünftel (19 Prozent) hat überhaupt niemanden für dieses Thema abgestellt.
Jan Wendenburg, der CEO von ONEKEY, sagt: "Der Cyber Resilience Act verursacht
tiefgreifende Einschnitte bei den Herstellern von Produkten mit digitalen
Komponenten." Er verweist auf die Folgenabschätzung der EU-Kommission, der
zufolge der betroffene europäische Hardware- und Softwaremarkt einen
Jahresumsatz von rund 1,485 Billionen Euro erwirtschaftet. Insgesamt dürften
Milliarden von Geräten in Europa betroffen sein. Die geschätzten direkten
Umsetzungskosten für den CRA beziffert die Kommission auf bis zu 29 Milliarden
Euro.*
CRA-Verantwortung sehr uneinheitlich aufgeteilt
Wie der "IoT & OT Cybersecurity Report 2026" feststellt, kommen die meisten
Unternehmen bei der CRA-Umstellung nicht mit eigenem Personal und Bordmitteln
aus. 61 Prozent der Firmen haben hierfür entweder bereits ein Budget reserviert
oder planen dies noch ein. Lediglich 18 Prozent der Firmen sind eigenen
Einschätzungen zufolge nicht auf externe Hilfe angewiesen.
Wie der ONEKEY-Report zutage gefördert hat, liegt die Verantwortung für die
CRA-Compliance in den Firmen in sehr unterschiedlichen
Verantwortungsbereichen.Die Hälfte der Unternehmen hat das Thema der
IT-Sicherheitsabteilung zugewiesen. Bei mehr als einem Viertel (26 Prozent)
liegt es in der Produktentwicklung. Jeweils 15 Prozent verorten es in der
Compliance- bzw. Rechtsabteilung.
Auf Führungspositionen heruntergebrochen, ist das Verantwortungsspektrum ähnlich
breit aufgeteilt: Die fünf häufigsten Positionen sind: Produktmanager (31
Prozent), Cybersecurity-Analyst (26 Prozent), Compliance-Manager (23 Prozent),
Leiter Softwareentwicklung (15 Prozent) und Chief Information Security Officer
(13 Prozent).
CRA-Compliance sollte Chefsache sein
Auffallend ist, dass mehr als einem Viertel aller Betriebe (27 Prozent) die
strikte Einhaltung der strengen Regeln des Cyber Resilience Act so wichtig ist,
dass sich die oberste Führungsebene im Unternehmen, Vorstand oder
Geschäftsführung, des Themas annimmt. "CRA-Compliance als Chefsache zu behandeln
ist eine gute Idee, wenn man bedenkt, dass bei Verstößen gegen grundlegende
Cybersicherheitsanforderungen oder zentrale Herstellerpflichten bis zu 15
Millionen Euro oder 2,5 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes drohen, je
nachdem, welcher Betrag höher ist", sagt ONEKEY-CEO Jan Wendenburg.
Gravierende Auswirkungen auf die Produktentwicklung und Markteinführung
Hinzu kommt, dass der Cyber Resilience Act je nach Branche tief in die
Produktentwicklung und Markteinführung eingreift. Der CRA verlangt insbesondere
fest im Gerät verankerte Cybersicherheit "by Design and by Default",
dokumentierte Risikobewertungen, sichere Voreinstellungen, ein wirksames
Schwachstellenmanagement sowie Sicherheitsupdates über den gesamten vorgesehenen
Unterstützungszeitraum. Ab dem 11. Dezember nächsten Jahres dürfen keine Geräte,
Maschinen oder Anlagen mit digitalen Komponenten ohne CRA-Compliance mehr in den
Ländern der Europäischen Union in Verkehr gebracht werden. Für bestehende
Produkte gibt es zwar einen vorläufigen Bestandsschutz, aber selbst in diesen
Fällen greift bei wesentlichen Veränderungen die EU-Cybersicherheitsverordnung.
Was häufig übersehen wird: Der Bestandsschutz gilt nur für bereits ausgelieferte
Produkteinheiten und nicht pauschal für eine Baureihe oder ein Produktmodell.
Weit über 60 Prozent der für den "IoT & OT Cybersecurity Report 2026" befragten
Unternehmen rechnen daher mit einem höheren Zeitaufwand für die Entwicklung
neuer oder aktualisierter Geräte, Maschinen und Anlagen. 28 Prozent erwarten
sogar eine "deutlich längere" Entwicklungsdauer. 21 Prozent sind sich darüber
noch im Unklaren und 17 Prozent kalkulieren keine Veränderungen ein.
CRA Fast Start unterstützt interne Teams
Gerade für Unternehmen, die bereits eigene Mitarbeitende oder Teams mit der
CRA-Umsetzung betraut haben, kann externe Expertise die Arbeit erleichtern und
beschleunigen. ONEKEY bietet hierfür mit " CRA Fast Start (https://www.onekey.co
m/de/press-release/onekey-launches-cra-fast-start-to-help-manufacturers-prepare-
for-eu-cyber-resilience-act) " ein Programm an, mit dem die Hersteller
vernetzter Geräte, Maschinen und Anlagen ihre Produkte strukturiert und ohne
Vorlaufzeiten auf CRA-Compliance überprüfen können. Im Rahmen eines CRA
Readiness Assessments (https://www.onekey.com/de/cra-readiness-assessment)
prüfen die Experten gemeinsam mit den zuständigen Teams unter anderem
Produktanforderungen, bestehende Prozesse zur Schwachstellenbehandlung, die SBOM
(https://www.onekey.com/de/feature/sbom-management) -Dokumentation und
organisatorische Verantwortlichkeiten. Auf dieser Grundlage werden
Compliance-Lücken identifiziert und konkrete Handlungsschritte priorisiert.
Anschließend unterstützen ein systematisches Vulnerability Management
(https://www.onekey.com/de/feature/vulnerability-management) und
kontinuierliches Monitoring (https://www.onekey.com/de/feature/monitoring)
dabei, Schwachstellen aufzudecken, Transparenz über die Softwarelieferkette zu
schaffen und neue Sicherheitslücken frühzeitig zu erkennen. Damit verbindet CRA
Fast Start das Expertenwissen der ONEKEY-Berater mit der automatisierten Analyse
der ONEKEY-Plattform und unterstützt interne Teams bei der nachhaltigen
Einhaltung der CRA-Anforderungen.
* https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/library/cyber-resilience-act-impact-a
ssessment
ONEKEY (https://www.onekey.com/) ist Europas führender Spezialist für Product
Cybersecurity & Compliance Management und Teil des Investmentportfolios von
PricewaterhouseCoopers Germany (PwC). Die einzigartige Kombination der
automatisierten ONEKEY Product Cybersecurity & Compliance Platform (OCP) mit
Expertenwissen und Consulting Services bietet schnelle und umfassende Analyse,
Unterstützung und Management zur Verbesserung der Produkt Cybersecurity und
Compliance vom Produkt Einkauf, Design, Entwicklung, Produktion bis zum
End-of-Life.
Kritische Sicherheitslücken und Compliance-Verstöße in der Geräte-Firmware
werden durch die KI-basierte Technologie innerhalb von Minuten vollautomatisch
im Binärcode identifiziert - ohne Quellcode, Geräte- oder Netzwerkzugriff. Durch
die integrierte Erstellung von "Software Bills of Materials (SBOMs)" können
Software-Lieferketten proaktiv überprüft werden. "Digital Cyber Twins"
ermöglichen die automatisierte 24/7 Überwachung der Cybersicherheit auch nach
dem Release über den gesamten Produktlebenszyklus.
Der integrierte ONEKEY Compliance Wizard deckt bereits heute die Anforderungen
nach IEC 62443-4-2, ETSI EN 303 645, UNECE R1 55 und vielen anderen ab. Im
Rahmen des EU-geförderten Projekts CRACoWi (Cyber Resilience Act Compliance
Wizard) entwickelt ONEKEY gemeinsam mit 13 europäischen Partnern einen
KI-gestützten Assistenten zur automatisierten Umsetzung des EU Cyber Resilience
Act (CRA). Dieser unterstützt Unternehmen vom ersten CRA-Scope-Check bis zur
Erstellung der notwendigen Declaration of Conformity.
Das Product-Security-Incident-Response-Team (PSIRT) wird durch die integrierte,
automatische Priorisierung von Schwachstellen effektiv unterstützt und die Zeit
bis zur Fehlerbehebung deutlich verkürzt.
International führende Unternehmen in Asien, Europa und Amerika profitieren
bereits erfolgreich von der ONEKEY Product Cybersecurity & Compliance Platform
(OCP) und den ONEKEY Cybersecurity Experten.
Pressekontakt:
Weitere Informationen: ONEKEY GmbH,
Sara Fortmann, E-Mail: mailto:sara.fortmann@onekey.com,
Toulouser Allee 19A, 40211 Düsseldorf, Deutschland,
Web: https://onekey.com
PR-Agentur: euromarcom public relations GmbH,
Mühlhohle 2, 65205 Wiesbaden, Deutschland,
E-Mail: mailto:team@euromarcom.de, Web: http://www.euromarcom.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/151206/6348579
OTS: ONEKEY GmbH
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