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Mainz (ots) - Bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2026 in Köln wurde
das ZDF mit insgesamt acht Auszeichnungen geehrt: Bereits bei der "Nacht der
Kreativen" am Dienstag, 8. September 2026, gewann Theo Bierkens einen Preis in
der Kategorie Beste Kamera Fiktion für den historischen Zweiteiler "Sturm kommt
auf". Weitere sieben Preise erhielt das ZDF bei der Fernsehpreisverleihung am
Mittwochabend, 9. September 2026.
Zu den ausgezeichneten Produktionen aus der ZDF-Familie zählt in der Kategorie
Bester Fernsehfilm/Mehrteiler der Spielfilm " Olivia
(https://www.zdf.de/filme/olivia-movie-100) " von Regisseur Till Endemann
(Redaktion: Katharina Görtz, Wolfgang Grundmann, Produktion: Florida Film) über
die außergewöhnliche Lebensgeschichte von Olivia Jones, Deutschlands
berühmtester Dragqueen. Grell, berührend, humorvoll und politisch verfolgt der
Film Olivias Entwicklung hin zu einem Medienstar - und ist gleichzeitig ein
Spiegel gesellschaftlicher Veränderung.
Zweifache Auszeichnung: Als beste Comedy-Serie sowie mit dem Förderpreis für das
junge Ensemble wurde die ZDFneo-Serie " Chabos
(https://www.zdf.de/serien/chabos-100) " von Arkadij Khaet und Mickey Paatzsch
(Buch und Regie; Redaktion: Kristl Philippi, Produktion: BBC Studios) geehrt. In
der achtteiligen Serie erfährt der 36-jährige Peppi, dass er nicht zum
Klassentreffen eingeladen wurde. Auf der Suche nach Antworten fährt er ins
Ruhrgebiet, erinnert sich an sein 16-jähriges Ich und seine besten Freunde am
Beginn des folgenschweren Sommers 2006. Doch neben feuchtfröhlichen Erinnerungen
lauern abgründige Jugendsünden.
Auch der historische Zweiteiler " Sturm kommt auf
(https://www.zdf.de/filme/sturm-kommt-auf-100) " von Regisseur Matti Geschonneck
(Redaktion: Daniel Blum, Produktion: Claussen+Putz Filmproduktion/Film AG
Produktions für ZDF und ORF) wurde ausgezeichnet: Theo Bierkens erhielt bei der
"Nacht der Kreativen" einen Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Beste Kamera
Fiktion. Das Historiendrama mit Josef Hader in der Hauptrolle nach dem Roman
"Unruhe um einen Friedfertigen" von Oskar Maria Graf thematisiert den
aufkommenden Faschismus in der Provinz: Im Zentrum der Handlung steht die so
beklemmende wie berührende Geschichte des Schusters Julius Kraus, der eigentlich
zurückgezogen am Rande eines bayerischen Dorfes lebt. Immer tiefer gerät er in
den Strudel der dramatischen politischen Ereignisse zwischen 1918 und der
Machtergreifung Hitlers 1933, bis ihm eine Erbschaft aus den USA und die
Offenlegung seiner jüdischen Identität zum Verhängnis werden.
In der Kategorie Beste Comedy/Late Night wurde die " heute-show extra: Next Stop
Köster " (Redaktion: Bjørn Christian Mohr; Produktion: Prime Productions)
ausgezeichnet. "heute-show"-Politikerschreck Fabian Köster stellt den
bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder zum Vier-Augen-Gespräch in
besonderer Atmosphäre. Auf acht Quadratmetern liefern sich Söder und Köster
einen intensiven Schlagabtausch zu aktuellen Themen.
In der Kategorie Beste Information erhielt die Talkshow " Markus Lanz
(https://www.zdf.de/talk/markus-lanz-114) " einen Deutschen Fernsehpreis
(Redaktion: Stefan Bayerl, Susanne Krummacher, Produktion: Mhoch2). Seit 2008
ist das Talkformat fester Bestandteil des ZDF-Programms. Markus Lanz spricht in
seiner Talkshow dienstags, mittwochs und donnerstags mit seinen Gästen über
aktuelle politische und gesellschaftlich relevante Themen.
In der Kategorie Bestes Infotainment wurde " Terra Xplore mit Leon Windscheid
(https://www.zdf.de/terra-xplore-108) " (Redaktion: Swea Schilling; Produktion:
Doclights) ausgezeichnet. Psychologe Dr. Leon Windscheid geht darin Fragen der
Psychologie und der mentalen Gesundheit nach. Das Wissenschaftsreportage-Format
verbindet spannende Begegnungen, berührende Schicksale und aktuelle Forschung
miteinander.
In der Kategorie Beste Doku-Serie wurde " Mesut Özil - Zu Gast bei Freunden
(https://www.zdf.de/dokus/mesut-oezil-zu-gast-bei-freunden-100) " ausgezeichnet
(Redaktion: Fabian Farwick, Lisa Reisch, Vanessa Olivier; Produktion: Flare
Film). Die dreiteilige "sportstudio"-Produktion rekonstruiert Aufstieg und Fall
des Ausnahme-Fußballers Mesut Özil und zeichnet ein umfassendes Bild jener
Wochen, die zu Özils Rücktritt aus der Fußball-Nationalmannschaft führten - und
zu seiner Entfremdung von Deutschland.
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Mainz, 9. September 2026
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