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Berlin (ots) - Wer mehr in Prävention investiert, spart am Ende bei den
Krankheitskosten - so einfach klingt die Formel. Im Detail hakt die Umsetzung:
Welche Angebote braucht es konkret, wer bezahlt sie, und wie kommen sie bei den
Menschen an?
Genau diesen Fragen stellen sich vier Gäste, die der Bundesverband der
Pharmazeutischen Industrie (BPI) am 16. September 2026 auf der expopharm zur
Diskussion "Prävention als Chance für unser Gesundheitssystem" zusammenbringt -
mit dem Ziel, Chancen aufzuzeigen: für den Einzelnen, für
Gesundheitsdienstleister wie die Apotheken, für die Krankenkassen und das
Gesamtsystem und nicht zuletzt für die pharmazeutischen Hersteller. Die
Diskussion findet am Mittwoch, 16. September 2026, um 9:00 Uhr (Einlass ab 8:30
Uhr) im Rahmen des BPI-Netzwerkfrühstücks auf der pharmaworld (Halle A3) der
expopharm statt.
Für Franziska Scharpf , Vizepräsidentin der Bundesapothekerkammer, ist die
Richtung klar: Die Apotheken in Deutschland sollen als Gesundheitslotsen stärker
in die Fläche wirken. Prävention spielt dabei die zentrale Rolle, ob durch
Screenings, pharmazeutische Beratung, Impfen oder in der Selbstmedikation mit
fachkundiger Beratung.
Mit dem "Masterplan Prävention" hat Bayern als erstes Bundesland eine eigene
Strategie vorgelegt. Carolina Trautner , CSU-Landtagsabgeordnete, Vorsitzende
des bayerischen Landesgesundheitsrats und selbst Apothekerin, setzt sich aktiv
für mehr Prävention ein.
Mit ihrer Petition "Gesundheit gehört ins Grundgesetz" hat Andrea Galle ,
Vorständin der mkk - meine Krankenkasse, selbst dafür geworben, Prävention als
gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu verankern.
Dr. med. Kai Joachimsen , Hauptgeschäftsführer des BPI, verweist darauf, dass
Prävention nicht bei Beratung und Screening endet. Auch viele Arzneimittel - von
Impfstoffen bis zu Lipidsenkern - wirkten präventiv, hält der BPI in seinem
Papier "Gesundheit 2030" fest. Für die Industrie kommt ein zweiter Punkt hinzu:
Viele ihrer Arzneimittel entfalten ihre präventive Wirkung erst durch die
Beratung in der Apotheke - ein Grund mehr, warum der BPI gemeinsam mit
Apotheken, Kassen und Politik an einer zukunftsstarken Prävention arbeiten will.
Moderiert wird die Runde von Gudrun Kreutner-Reisinger, die die vier Gäste
entlang dieser drei Linien - Angebote, Finanzierung, Kommunikation - miteinander
ins Gespräch bringt.
Pressekontakt:
Hermann Hofmann, Tel. 0176 127909-36, mailto:presse@bpi.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/21085/6349373
OTS: BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie
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