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Berlin (ots) - Im Nachgang zum Wahlkampfabschluss und zur Wahlparty in
Sachsen-Anhalt sind Video-Sequenzen veröffentlicht worden, die auch innerhalb
der Alternative für Deutschland (AfD) für große Irritationen gesorgt haben. Sie
zeigen mindestens einen akkreditierten "Streamer", der andere Medienvertreter
verbal aggressiv angeht.
Tino Chrupalla und Alice Weidel, die Bundessprecher der AfD, erklären dazu:
"Ein zivilisierter Umgang miteinander versteht sich in einer kultivierten
Gesellschaft eigentlich von selbst. Natürlich auch dann, wenn man gänzlich
anderer Meinung ist als das Gegenüber.
Beleidigungen und verbales Bedrängen verbieten sich für Medienschaffende. Das
gilt natürlich auch und gerade gegenüber Vertretern anderer Medien.
Die AfD wird es nicht tolerieren, wenn dieser Grundsatz bei künftigen
Partei-Veranstaltungen verletzt wird - auf Bundes-, Landes und kommunaler Ebene
gleichermaßen und zwar ohne Ansehen der Person. Zum weiteren Vorgehen werden wir
uns in der nächsten Sitzung des AfD-Bundesvorstands im Detail abstimmen."
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