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Berlin (ots) - Kurz vor der Abgeordnetenhauswahl hat die Berliner AfD ihre Pläne
bekräftigt, die Vergabe von landeseigenen Wohnungen neu zu regeln.
Im rbb24 Inforadio sagte die Landesvorsitzende Kristin Brinker am Montag, viele
Menschen, die in wichtigen Berufen arbeiten, hätten geringe Chancen eine
geförderte Wohnung zu finden. "Wir haben vor allem die Berliner im Blick, die
diese Stadt tragen, also die in Berufen arbeiten, die für die Stadt immens
wichtig sind, angefangen von Pflegepersonal, über Handwerker, Polizisten,
Feuerwehrleute und so weiter", so Brinker. "Sie verdienen in der Regel nicht so
wahnsinnig viel und können sich am freien Markt faktisch keine Wohnung leisten,
aber fallen auch bei den geförderten Wohnungen meist hinten runter. Und das kann
eigentlich nicht sein."
Nach dem Willen der AfD sollen landeseigene Immobiliengesellschaften freie
Wohnungen künftig nach einem Punktesystem vergeben. Neben dem Beruf und sozialen
Kriterien soll dabei auch eine Rolle spielen, wie lange jemand schon in Berlin
lebt.
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