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Freiburg (ots) - Nach der verheerenden Flutkatastrophe in Nepal intensiviert
Caritas international die Unterstützung für die betroffene Bevölkerung und
stellt eine Million Euro für Hilfen bereit. Gemeinsam mit lokalen
Partnerorganisationen, allen voran mit der Caritas Nepal, konzentriert sich
Caritas international momentan auf die Verteilung von Lebensmitteln und
lebensnotwendigen Gütern in Aufnahmezentren. Ein weiterer Schwerpunkt ist die
Unterstützung traumatisierter Kinder.
"Vor allem Kinder brauchen nach einer solchen Katastrophe mehr als Nahrung und
ein Dach über dem Kopf. Sie brauchen Schutz, verlässliche Bezugspersonen und
Räume, in denen sie wieder ein Gefühl von Sicherheit entwickeln können", sagt
Angela Gärtner, Nepal-Referentin von Caritas international.
In Aufnahmezentren und Notunterkünften betreut die Caritas Kinder und
Jugendliche mit psychologische Unterstützungsangebote, unter anderem mit
Kunsttherapie. "Das Erleben der Katastrophe und der Verlust von Eltern oder
anderen Angehörigen kann zu Angst- und Panikattacken bei den Kindern führen",
sagt Angela Gärtner und ergänzt: "In überfüllten Aufnahmezentren, in denen
Erwachsene und Kinder auf engem Raum zusammenleben, müssen vor allem
unbegleitete Kinder und Jugendliche vor möglichen Übergriffen geschützt werden."
Während Lebensmittel und andere Güter des täglichen Bedarfs weiterhin dringend
benötigt werden, bereitet sich die Caritas auf den bevorstehenden Winter vor.
Die Temperaturen in den betroffenen Regionen sinken, "Familien, die alles
verloren haben, brauchen jetzt schnell sichere Unterkünfte, warme Kleidung und
eine verlässliche Versorgung für die kommenden Monate", sagt Angela Gärtner.
Angesichts der rund 90.000 Menschen, die von der Flutkatastrophe betroffen sind,
werden die Helfenden vor Ort einen langen Atem benötigen. Caritas international
plant bereits jetzt in einem Zeitrahmen von vier Jahren und hat dafür in einem
ersten Schritt eine Million Euro für Hilfen bereitgestellt. "Schwerpunkte unsere
Unterstützung für die betroffenen Familien werden mittelfristig der Wiederaufbau
von Wohnraum, die Schaffung von Erwerbsgrundlagen, Bildung und Gesundheit sein.
Ziel ist es, insbesondere vulnerable Bevölkerungsschichten langfristig zu
stärken und besser auf künftige Katastrophen vorzubereiten."
Angela Gärtner, Nepal-Referentin von Caritas international steht für Interviews
zur Verfügung.
Caritas international ruft dringend zu Spenden für die Betroffenen der Sturzflut
in Nepal auf. Stichwort: Nepal.
(https://www.caritas-international.de/spenden/online/formular#xcampaignid:23777)
Deutscher Caritasverband e.V.
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
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Caritas international ist das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes. Dieser
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