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München (ots) - Volle Konzertsäle in München und großes weltweites Interesse
online: Der Internationale ARD Musikwettbewerb hat klassische Musik für ein
riesiges Publikum live erlebbar gemacht - in München ebenso wie weltweit digital
in 18 Livestreams. Jetzt stehen die Preisträgerinnen und Preisträger fest. Sie
präsentieren sich vom 16. bis 18. September in drei Konzerten, die in den
ARD-Kulturwellen sowie im YouTube-Kanal von ARD Klassik jeweils live übertragen
werden.
Am Sonntagabend endeten die Wertungsrunden in den Fächern Fagott, Orgel,
Streichquartett und Schlagzeug.
Im ersten Finale im Fach Orgel erspielte sich William Fielding (Grossbritannien)
den ersten Preis. Der zweite Preis ging an Alexis Grizard (Frankreich) und der
dritte Preis an Julian Emanuel Becker (Deutschland).
Im Fach Fagott sicherte sich Enrico Bassi (Italien) den Sieg. Den zweiten Preis
errang Jappe Dendievel (Belgien). Laure Thomas (Frankreich) wurde mit dem
dritten Preis ausgezeichnet.
Den mit 30.000 EUR am höchsten dotierten ersten Preis im Fach Streichquartett
sicherte sich das Viatores Quartet (Deutschland/Großbritannien/Portugal/Türkei).
Der dritte Preis ging an das Quartet Fugue (Japan) und das Katarina String
Quartet (Kanada/USA). Die Jury entschied sich, keinen zweiten Preis zu
verleihen.
Im letzten Finale im Fach Schlagzeug siegte Gabriel Michaud (Frankreich). Der
zweite Preis ging an Yuan Xia (China). In diesem Wettbewerb gab es nur zwei
Finalteilnehmer.
Der ARD Klassik Medienpreis ging in diesem Jahr ebenfalls an Gabriel Michaud
(Frankreich). ARD Klassik wird mit dem Preisträger 2027 eine hochwertige
Medienproduktion für die ARD Mediathek und den ARD Klassik YouTube-Kanal
realisieren. In diesem Jahr feierten auch die Musikclips Premiere, die mit der
Preisträgerin des letzten Jahres, Pianistin Liya Wang entstanden.
Diese Clips sind online unter https://www.youtube.com/watch?v=hjwxfl4kG6M und
unter https://www.youtube.com/watch?v=sKUxOG0HYGw verfügbar.
Inklusive zahlreicher Sonderpreise von Partnern und Förderern wurden in diesem
Jahr Preisgelder in Höhe von mehr als 210.000 Euro vergeben.
Volle Säle, staunende Jurys und lebendige Livestreams
Mehr als 180 Musiker und Musikerinnen aus 32 Ländern traten auf höchstem
künstlerischem Niveau in den vergangenen zwei Wochen beim ARD Musikwettbewerb
an.
Martin Grubinger, Vorsitzender Jury im Fach Schlagzeug: "Um bei diesem
Wettbewerb spielen zu können, übt man ungefähr anderthalb Jahre. Man legt alles
darauf aus und dann geht es auf der Bühne um alles. Schon im ersten Durchgang
haben die Kandidaten und Kandidatinnen ein sensationelles Niveau abgeliefert.
Die Jubiläumsausgabe des ARD Musikwettbewerbs hat damit endgültig bewiesen, was
auch Sir Simon Rattle sagte: 'Das sind die Olympischen Spiele der klassischen
Musik'."
Gespielt wurde in der Münchner Innenstadt in insgesamt sechs Spielstätten,
darunter erstmals in der Jesuitenkirche St. Michael, im Amerikahaus und im
Literaturhaus.
Meret Forster, künstlerische Leiterin des ARD Musikwettbewerbs: "2026 war der
ARD Musikwettbewerb in der Münchner Stadtgesellschaft so präsent wie nie - von
der Messe in St. Michael über ein Café bis hin zu einem Flashmob in der
Fußgängerzone. Insbesondere im Fach Orgel war zu spüren: Die Orgel-Community hat
seit 15 Jahren auf die Rückkehr der 'Königin der Instrumente' gewartet. Das
Interesse des Publikums war so groß, dass wir beim Finale kurzfristig auch die
oberen Ränge im Herkulessaal für das Publikum geöffnet haben."
Über 18 Livestreams und durch Kooperationen mit der musikalischen Creator-Szene,
etwa mit Organist Paul Fey und Multi-Percussionistin Vivi Vassileva, baute der
Wettbewerb seine digitale Bühne weiter aus. Die Übertragungen auf dem
YouTube-Kanal @ARDKlassik (https://www.youtube.com/wdrklassik) erreichten
Musikfans in Deutschland und der ganzen Welt. Über die Social-Media-Kanäle des
Wettbewerbs, die Plattformen von ARD Klassik und die Livestreams auf YouTube
gelang es zudem, auch in diesem Jahr wieder eine besonders junge,
musikbegeisterte Community für den Wettbewerb zu begeistern.
Preisträgerkonzerte in München und im Livestream
Nach dem Ende des Wettbewerbs sind die Preisträgerinnen und Preisträger
traditionell in Konzerten zu hören. Dieses Jahr spielen sie am 16. September ein
Kammerkonzert im Großen Konzertsaal in der Hochschule für Musik und Theater
München.
Ein zweites Konzert findet am 17. September gemeinsam mit dem Münchener
Kammerorchester im Prinzregententheater statt.
In einem finalen Konzert am 18. September spielen die Preisträgerinnen und
Preisträger an der Seite des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks unter
der Leitung von Dennis Russel Davies im Herkulessaal der Residenz.
Alle drei Preisträgerkonzerte werden live auf YouTube
(https://www.youtube.com/playlist?list=PLS66eMqyKkK1NGk2ZDERSiD3_26-a0n7y)
gestreamt. Sie werden jeweils ab 20.03 Uhr auch deutschlandweit auf den
unterschiedlichen ARD Kulturwellen live im Radio übertragen.
Pressematerial
Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie online unter:
https://www.ard-musikwettbewerb.de
Fotos und weiteres Pressematerial finden Sie unter:
https://www.ard-musikwettbewerb.de/presse/
Pressekontakt:
PS Music Berlin
Peggy Schmidt, Simone Dollmann
E-Mail: mailto:ard-wettbewerb@psmusicberlin.com
Tel. +49 (0)171 689 01 12
BR-Pressestelle
Wolfgang Zehentmeier
E-Mail: mailto:Wolfgang.Zehentmeier@br.de
Tel. + 49 (0)89 5900-10552
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7560/6351297
OTS: BR Bayerischer Rundfunk
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