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Darmgesundheit: Deutschland hat im Vergleich zu Asien Nachholbedarf (FOTO)

14.09.2026 13:15 Uhr PrecisionBiotics®

Frankfurt am Main (ots) - Nur drei von zehn Deutschen bringen Darmgesundheit mit gesundem Altern in Verbindung - in Südkorea sind es fast drei Viertel. Das zeigt der heute veröffentlichte "The Gut Health Economy Report".

Deutschland liegt hinter asiatischen Ländern zurück, wenn es darum geht, das wachsende Bewusstsein für die Bedeutung der Darmgesundheit in gesündere Alltagsgewohnheiten zu übertragen. Das geht aus dem neuen "The Gut Health Economy Report" von PrecisionBiotics hervor, der den Einfluss der Darmgesundheit auf den Einzelnen, die Gesellschaft und die Wirtschaft untersuchte. PrecisionBiotics ist Teil des dänischen Biosolutions-Unternehmens Novonesis.

Der Bericht erscheint zeitgleich mit dem Start der "Viszeralmedizin 2026" in Hamburg. Er untersucht den Einfluss der Darmgesundheit auf den Einzelnen, die Gesellschaft und die Wirtschaft. Auf Grundlage einer neuen Verbraucherbefragung und der Einschätzungen führender Fachleute zeigt der Bericht außerdem auf, welche Chancen sich für Unternehmen ergeben, wenn sie das Wohlbefinden ihrer Beschäftigten stärker fördern und dadurch zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen.

Die Autoren des Berichts leiten daraus Chancen für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen ab: Darmgesundheit fördern kann zum Wohlbefinden der Beschäftigten beitragen. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Verbraucherumfrage. Für die Untersuchung wurden mehr als 3.000 Erwachsene in Japan, Südkorea, Deutschland, Italien, Mexiko und Kanada befragt. Ergänzt wurde die Befragung durch Einschätzungen international führender Experten im Bereich Darmgesundheit.

Die Ergebnisse flossen in den erstmals erstellten "Global Gut Health Index" ein. Deutschland belegt unter den sechs untersuchten Ländern den vierten Platz. Dies verdeutlicht die bestehende Lücke zwischen dem wachsenden Bewusstsein für Darmgesundheit und konkretem Handeln im Alltag. Der Bericht erscheint zeitgleich zu Beginn der "Viszeralmedizin 2026" in Hamburg.

Fast zwei Drittel der Deutschen (65 %) haben bereits vom Mikrobiom gehört - hierbei handelt es sich um Billionen Mikroorganismen, die den menschlichen Körper besiedeln und insbesondere im Darm vorkommen. Allerdings bringt nur rund ein Drittel der Deutschen die Darmgesundheit mit gesundem Altern in Verbindung. In Südkorea sind es fast drei Viertel der Befragten.¹

Diese Lücke zwischen Bewusstsein und Handeln zeigt sich auch im Alltag: Nur 18 % der Deutschen nehmen täglich Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung der Darmgesundheit ein. In Südkorea sind es 31 % und in Japan 28 %. Beschäftige in Deutschland lassen regelmäßige Mittagspausen zudem doppelt so häufig aus wie Beschäftigte in Japan. Gleichzeitig geben mehr als drei Viertel der Beschäftigten in allen sechs Ländern an, dass ihre Arbeitgeber weder gesunde Mahlzeiten anbieten noch gesunde Lebensmittel finanziell bezuschussen.¹

Dem Bericht zufolge sind diese Ergebnisse relevant, weil die möglichen Vorteile einer besseren Darmgesundheit weit über gesundes Altern hinausgehen. Wissenschaftliche Erkenntnisse weisen zunehmend auf Zusammenhänge zwischen dem Darmmikrobiom und psychischen Wohlbefinden, Stoffwechsel, Stress und Schlaf hin. Eine bessere Darmgesundheit könnte somit auch zu einer gesünderen und produktiveren Erwerbsbevölkerung beitragen.

Da in Deutschland rund 46 Millionen Menschen erwerbstätig sind, besteht ein erhebliches Potenzial für den Einzelnen, Unternehmen und die Gesamtwirtschaft.² Eine von IPA Europe in Auftrag gegebene Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass eine breitere Anwendung von Probiotika europaweit jährlich zu Einsparungen im Gesundheitswesen sowie zu weiteren sozioökonomischen Vorteilen von insgesamt mehr als 10 Milliarden Euro beitragen könnte.³

Der deutsche Gastroenterologe, Hepatologe und Infektiologe Univ.-Prof. Ali Canbay , Klinikdirektor Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum , erklärt: "Deutschland hat wichtige Fortschritte dabei gemacht, den Wert der Darmgesundheit zu erkennen. Die Ergebnisse zeigen jedoch, dass weiterhin eine Lücke zwischen dem Bewusstsein für dieses Thema und dem tatsächlichen Handeln besteht. Die Darmgesundheit ist eine wichtige Grundlage für die allgemeine Gesundheit und ein gesundes Altern. Gleichzeitig können unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen es vielen Menschen erschweren, gesündere Gewohnheiten in ihren Alltag zu integrieren. Wenn Deutschland die Zahl der gesunden Lebensjahre erhöhen, chronischen Erkrankungen vorbeugen und eine gesündere Erwerbsbevölkerung unterstützen will, muss Prävention stärker zu einem selbstverständlichen Bestandteil des Alltags werden."

Die Ergebnisse werden zu einem Zeitpunkt veröffentlicht, an dem Prävention in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die "Viszeralmedizin 2026", bringt im September in Hamburg, führende Fachleute unter dem Leitthema "Prävention, Translation und Perspektiven" zusammen. Damit wird stärker in den Blick genommen, wie wissenschaftliche Fortschritte in eine bessere langfristige Gesundheitsversorgung übertragen werden können.

Die Autoren des "The Gut Health Economy Report" empfehlen eine engere Zusammenarbeit zwischen medizinischem Fachpersonal, politischen Entscheidungsträgern, Arbeitgebern und der Industrie. Ziel ist es, das öffentliche Verständnis für Darmgesundheit zu verbessern, Präventionsstrategien zu stärken und darmfreundliche Entscheidungen im Alltag zu erleichtern.

Radwa Gamal , Regional Marketing Head bei PrecisionBiotics, sagt: "Beim Thema Darmgesundheit wurde ein wichtiger Wendepunkt erreicht. Heute wissen wir, dass das Mikrobiom weit mehr als nur die Verdauung beeinflusst: Es steht unter anderem mit dem Immunsystem, dem psychischen Wohlbefinden, gesundem Altern und der Produktivität in Verbindung. Unsere Untersuchung zeigt, dass Verbraucherinnen und Verbraucher seine Bedeutung zunehmend erkennen. Bewusstsein allein reicht jedoch nicht aus. Die im 'Global Gut Health Index' führenden Länder zeigen, was möglich ist, wenn Wissenschaft, Aufklärung und Prävention zusammenspielen."

"The Gut Health Economy Report" ist unter folgendem Link abrufbar: https://precisionbiotics.ie/the-gut-health-economy/

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Materialien

- "The Gut Health Economy Report" ist unter folgendem Link abrufbar: https://precisionbiotics.ie/the-gut-health-economy/ - Bilder und Logos sind hier verfügbar (https://satelitepr-my.sharepoint.com/:f: /g/personal/olivia_satellite-health_com/IgC9a0YBhEVGRZaUTjq2OQTJAeRbSuLw7Hl2uH Xq9rpSBCw?e=NSXJDZ)

Quellen

1. Gut Health Index study commissioned by PrecisionBiotics of 3000 consumers across Canada, Germany, Italy, Japan, Mexico and South Korea between 29th June and 4th July 2026. 2. German Federal Statistical Office (Destatis), Employment figures largely unchanged in 2025, 2 January 2026. Available at: https://www.destatis.de/EN/Press/2026/01/PE26_001_13321.html 3. IPA Europe / Frontier Economics / Matrix, Socio-Economic Impact Assessment on Probiotics in Europe, 2025

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Hinweise für Redaktionen

Für den "Global Gut Health Index" wurden 3.000 erwerbstätige Erwachsene im Alter von 25 bis 65 Jahren in Deutschland, Italien, Japan, Südkorea, Mexiko und Kanada befragt. Der Index misst das Bewusstsein und Verständnis für Darmgesundheit, das persönliche Gesundheitsverhalten, die Unterstützung am Arbeitsplatz sowie die gesunde Lebensspanne.

About PrecisionBiotics

Over 20 years ago, PrecisionBiotics was founded by scientists who believe the human microbiome contains the answers to many modern health problems. Our scientists began researching thousands of bacterial cultures together with experts from one of the world's leading centres of microbiome research, the APC Microbiome Institute. Since its inception, we have been dedicated to understanding unique bacterial strains and their role in specific areas of health. Today, we are part of Novonesis and working with human health centres of excellence across the world. We have access to the world's largest collection of bacterial strains and thousands of enzymes that help further our dedication to find sustainable solutions for future generations. Our unique heritage and expertise allow us to look for one-in-a-trillion solutions and empower people to live healthier, happier lives.

Pressekontakt:

Satellite Health Ltd. Barbara Steinberg mailto:barbara@satellite-health.com +49 (0)179 118 93 79 http://www.satellite-health.com

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/181511/6351403 OTS: PrecisionBiotics®


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - PrecisionBiotics®
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