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Frankfurt am Main (ots) - Nur drei von zehn Deutschen bringen Darmgesundheit mit
gesundem Altern in Verbindung - in Südkorea sind es fast drei Viertel. Das zeigt
der heute veröffentlichte "The Gut Health Economy Report".
Deutschland liegt hinter asiatischen Ländern zurück, wenn es darum geht, das
wachsende Bewusstsein für die Bedeutung der Darmgesundheit in gesündere
Alltagsgewohnheiten zu übertragen. Das geht aus dem neuen "The Gut Health
Economy Report" von PrecisionBiotics hervor, der den Einfluss der Darmgesundheit
auf den Einzelnen, die Gesellschaft und die Wirtschaft untersuchte.
PrecisionBiotics ist Teil des dänischen Biosolutions-Unternehmens Novonesis.
Der Bericht erscheint zeitgleich mit dem Start der "Viszeralmedizin 2026" in
Hamburg. Er untersucht den Einfluss der Darmgesundheit auf den Einzelnen, die
Gesellschaft und die Wirtschaft. Auf Grundlage einer neuen Verbraucherbefragung
und der Einschätzungen führender Fachleute zeigt der Bericht außerdem auf,
welche Chancen sich für Unternehmen ergeben, wenn sie das Wohlbefinden ihrer
Beschäftigten stärker fördern und dadurch zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen.
Die Autoren des Berichts leiten daraus Chancen für den wirtschaftlichen Erfolg
von Unternehmen ab: Darmgesundheit fördern kann zum Wohlbefinden der
Beschäftigten beitragen. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen
Verbraucherumfrage. Für die Untersuchung wurden mehr als 3.000 Erwachsene in
Japan, Südkorea, Deutschland, Italien, Mexiko und Kanada befragt. Ergänzt wurde
die Befragung durch Einschätzungen international führender Experten im Bereich
Darmgesundheit.
Die Ergebnisse flossen in den erstmals erstellten "Global Gut Health Index" ein.
Deutschland belegt unter den sechs untersuchten Ländern den vierten Platz. Dies
verdeutlicht die bestehende Lücke zwischen dem wachsenden Bewusstsein für
Darmgesundheit und konkretem Handeln im Alltag. Der Bericht erscheint zeitgleich
zu Beginn der "Viszeralmedizin 2026" in Hamburg.
Fast zwei Drittel der Deutschen (65 %) haben bereits vom Mikrobiom gehört -
hierbei handelt es sich um Billionen Mikroorganismen, die den menschlichen
Körper besiedeln und insbesondere im Darm vorkommen. Allerdings bringt nur rund
ein Drittel der Deutschen die Darmgesundheit mit gesundem Altern in Verbindung.
In Südkorea sind es fast drei Viertel der Befragten.¹
Diese Lücke zwischen Bewusstsein und Handeln zeigt sich auch im Alltag: Nur 18 %
der Deutschen nehmen täglich Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung der
Darmgesundheit ein. In Südkorea sind es 31 % und in Japan 28 %. Beschäftige in
Deutschland lassen regelmäßige Mittagspausen zudem doppelt so häufig aus wie
Beschäftigte in Japan. Gleichzeitig geben mehr als drei Viertel der
Beschäftigten in allen sechs Ländern an, dass ihre Arbeitgeber weder gesunde
Mahlzeiten anbieten noch gesunde Lebensmittel finanziell bezuschussen.¹
Dem Bericht zufolge sind diese Ergebnisse relevant, weil die möglichen Vorteile
einer besseren Darmgesundheit weit über gesundes Altern hinausgehen.
Wissenschaftliche Erkenntnisse weisen zunehmend auf Zusammenhänge zwischen dem
Darmmikrobiom und psychischen Wohlbefinden, Stoffwechsel, Stress und Schlaf hin.
Eine bessere Darmgesundheit könnte somit auch zu einer gesünderen und
produktiveren Erwerbsbevölkerung beitragen.
Da in Deutschland rund 46 Millionen Menschen erwerbstätig sind, besteht ein
erhebliches Potenzial für den Einzelnen, Unternehmen und die Gesamtwirtschaft.²
Eine von IPA Europe in Auftrag gegebene Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass
eine breitere Anwendung von Probiotika europaweit jährlich zu Einsparungen im
Gesundheitswesen sowie zu weiteren sozioökonomischen Vorteilen von insgesamt
mehr als 10 Milliarden Euro beitragen könnte.³
Der deutsche Gastroenterologe, Hepatologe und Infektiologe Univ.-Prof. Ali
Canbay , Klinikdirektor Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum ,
erklärt: "Deutschland hat wichtige Fortschritte dabei gemacht, den Wert der
Darmgesundheit zu erkennen. Die Ergebnisse zeigen jedoch, dass weiterhin eine
Lücke zwischen dem Bewusstsein für dieses Thema und dem tatsächlichen Handeln
besteht. Die Darmgesundheit ist eine wichtige Grundlage für die allgemeine
Gesundheit und ein gesundes Altern. Gleichzeitig können unsere Lebens- und
Arbeitsbedingungen es vielen Menschen erschweren, gesündere Gewohnheiten in
ihren Alltag zu integrieren. Wenn Deutschland die Zahl der gesunden Lebensjahre
erhöhen, chronischen Erkrankungen vorbeugen und eine gesündere
Erwerbsbevölkerung unterstützen will, muss Prävention stärker zu einem
selbstverständlichen Bestandteil des Alltags werden."
Die Ergebnisse werden zu einem Zeitpunkt veröffentlicht, an dem Prävention in
Deutschland zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die "Viszeralmedizin 2026", bringt
im September in Hamburg, führende Fachleute unter dem Leitthema "Prävention,
Translation und Perspektiven" zusammen. Damit wird stärker in den Blick
genommen, wie wissenschaftliche Fortschritte in eine bessere langfristige
Gesundheitsversorgung übertragen werden können.
Die Autoren des "The Gut Health Economy Report" empfehlen eine engere
Zusammenarbeit zwischen medizinischem Fachpersonal, politischen
Entscheidungsträgern, Arbeitgebern und der Industrie. Ziel ist es, das
öffentliche Verständnis für Darmgesundheit zu verbessern, Präventionsstrategien
zu stärken und darmfreundliche Entscheidungen im Alltag zu erleichtern.
Radwa Gamal , Regional Marketing Head bei PrecisionBiotics, sagt: "Beim Thema
Darmgesundheit wurde ein wichtiger Wendepunkt erreicht. Heute wissen wir, dass
das Mikrobiom weit mehr als nur die Verdauung beeinflusst: Es steht unter
anderem mit dem Immunsystem, dem psychischen Wohlbefinden, gesundem Altern und
der Produktivität in Verbindung. Unsere Untersuchung zeigt, dass
Verbraucherinnen und Verbraucher seine Bedeutung zunehmend erkennen. Bewusstsein
allein reicht jedoch nicht aus. Die im 'Global Gut Health Index' führenden
Länder zeigen, was möglich ist, wenn Wissenschaft, Aufklärung und Prävention
zusammenspielen."
"The Gut Health Economy Report" ist unter folgendem Link abrufbar:
https://precisionbiotics.ie/the-gut-health-economy/
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Materialien
- "The Gut Health Economy Report" ist unter folgendem Link abrufbar:
https://precisionbiotics.ie/the-gut-health-economy/
- Bilder und Logos sind hier verfügbar (https://satelitepr-my.sharepoint.com/:f:
/g/personal/olivia_satellite-health_com/IgC9a0YBhEVGRZaUTjq2OQTJAeRbSuLw7Hl2uH
Xq9rpSBCw?e=NSXJDZ)
Quellen
1. Gut Health Index study commissioned by PrecisionBiotics of 3000 consumers
across Canada, Germany, Italy, Japan, Mexico and South Korea between 29th
June and 4th July 2026.
2. German Federal Statistical Office (Destatis), Employment figures largely
unchanged in 2025, 2 January 2026. Available at:
https://www.destatis.de/EN/Press/2026/01/PE26_001_13321.html
3. IPA Europe / Frontier Economics / Matrix, Socio-Economic Impact Assessment on
Probiotics in Europe, 2025
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Hinweise für Redaktionen
Für den "Global Gut Health Index" wurden 3.000 erwerbstätige Erwachsene im Alter
von 25 bis 65 Jahren in Deutschland, Italien, Japan, Südkorea, Mexiko und Kanada
befragt. Der Index misst das Bewusstsein und Verständnis für Darmgesundheit, das
persönliche Gesundheitsverhalten, die Unterstützung am Arbeitsplatz sowie die
gesunde Lebensspanne.
About PrecisionBiotics
Over 20 years ago, PrecisionBiotics was founded by scientists who believe the
human microbiome contains the answers to many modern health problems. Our
scientists began researching thousands of bacterial cultures together with
experts from one of the world's leading centres of microbiome research, the APC
Microbiome Institute. Since its inception, we have been dedicated to
understanding unique bacterial strains and their role in specific areas of
health. Today, we are part of Novonesis and working with human health centres of
excellence across the world. We have access to the world's largest collection of
bacterial strains and thousands of enzymes that help further our dedication to
find sustainable solutions for future generations. Our unique heritage and
expertise allow us to look for one-in-a-trillion solutions and empower people to
live healthier, happier lives.
Pressekontakt:
Satellite Health Ltd.
Barbara Steinberg
mailto:barbara@satellite-health.com
+49 (0)179 118 93 79
http://www.satellite-health.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/181511/6351403
OTS: PrecisionBiotics®
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