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Berlin (ots) - Nach rund fünf Jahren endet das Projekt am 30. September 2026. Ab
Januar 2027 - vorbehaltlich der Förderentscheidung - soll das
Mittelstand-Digital Zentrums Ost seine Arbeit aufnehmen.
336 Veranstaltungen und Workshops, 14.251 Teilnehmende und über 30 übertragbare
Digitalisierungsbeispiele aus dem Mittelstand: Nach rund fünf Jahren praxisnaher
Unterstützung endet am 30. September 2026 die Projektlaufzeit des
Mittelstand-Digital Zentrums Berlin. Die Bilanz zeigt, wie das Zentrum kleine
und mittlere Unternehmen in Berlin und Brandenburg dabei unterstützt hat,
digitale Technologien kennenzulernen, Kompetenzen aufzubauen und konkrete
Vorhaben umzusetzen.
Ob erste Orientierung, die Qualifizierung von Mitarbeitenden oder die Umsetzung
eines Digitalisierungsvorhabens: Das Mittelstand-Digital Zentrum Berlin setzte
stets bei den tatsächlichen Herausforderungen der Unternehmen an. Dafür
bündelten der Unternehmensverband Der Mittelstand. BVMW, das
Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering und das Institut für
Innovations- und Informationsmanagement ihre jeweiligen Kompetenzen. So
entstanden aus verständlich vermitteltem Wissen und praktisch erlebbaren
Technologien tragfähige Lösungen für den betrieblichen Alltag.
Grundlage für diesen niedrigschwelligen Zugang war die Förderung des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), durch die Unternehmen alle
Angebote des Mittelstand-Digital Zentrums Berlin kostenfrei nutzen konnten.
Das Zentrum in Zahlen
Die Bilanz der Projektlaufzeit zeigt die Reichweite der Angebote:
- 336 Veranstaltungen und Workshops mit 14.251 Teilnehmenden
- 232 Beteiligungen an Messen und externen Veranstaltungen
- über 30 übertragbare Digitalisierungsbeispiele aus dem Mittelstand
Wirkung im bundesweiten Netzwerk
Auch die externe Evaluation des bundesweiten Netzwerks der Mittelstand-Digital
Zentren bestätigt die Wirkung der Unterstützungsangebote. Laut dem im November
2025 veröffentlichten Zwischenbericht zur Evaluation des Förderschwerpunkts
Mittelstand-Digital werden in fast jedem zweiten unterstützten Unternehmen
Digitalisierungsmaßnahmen und/oder Folgeinvestitionen angestoßen. Eine
Hochrechnung zeigt zudem: Bei rund 65.000 der seit 2021 erreichten Unternehmen
konnten die Mittelstand-Digital Zentren zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit
beitragen, bei bis zu 33.524 Unternehmen zur Steigerung von Umsätzen und bei bis
zu 32.066 Unternehmen zur Steigerung von Gewinnen.
Digitalisierung, die in der Praxis ankommt
Inhaltlich reichte das Spektrum von Künstlicher Intelligenz und KI-Readiness
über Wissensmanagement und Cybersicherheit bis hin zu digitaler Souveränität und
dem Aufbau digitaler Kompetenzen. Seit dem Projektstart im September 2021 wurden
die Themen und Formate kontinuierlich an neue technologische Entwicklungen und
die Bedarfe kleiner und mittlerer Unternehmen angepasst.
Zu den praxisnahen Angeboten gehörten unter anderem der KI-Escaperoom in Werder
(Havel), zahlreiche Online- und Präsenzformate zu KI und Geschäftsmodellen sowie
KI in der Unternehmenskommunikation und Kooperationen mit dem Forum Digitale
Technologien und dem KI-Campus. Künstliche Intelligenz entwickelte sich dabei
über die Projektlaufzeit zu einem zentralen Schwerpunktthema des Zentrums - von
der ersten Orientierung und Qualifizierung bis zur konkreten Erprobung und
Umsetzung in Unternehmen.
Wie Digitalisierung konkrete betriebliche Herausforderungen lösen kann, zeigen
die Praxisbeispiele in den verschiedensten Unternehmen: Für SecAnim entstand
eine KI-gestützte Routen- und Personaleinsatzplanung, beim Kompass Zentrum für
Existenzgründung wurden unstrukturierte Mandantendaten für eine schnellere,
datenschutzkonforme Nutzung aufbereitet, und auf dem Biohof Werder ermöglicht
ein Prototyp aus Sensorik, Einplatinencomputer und LoRaWAN die Fernüberwachung
der mobilen Hühnerhaltung. Die Beispiele verdeutlichen den Ansatz des Zentrums,
Lösungen gemeinsam mit den Unternehmen zugänglich, wirtschaftlich sinnvoll und
praxistauglich zu gestalten.
Ausblick auf das Mittelstand-Digital Zentrum Ost
Die im Berliner Projekt aufgebauten Kompetenzen, Netzwerke und Erfahrungen
sollen der Region erhalten bleiben. Ab Januar 2027 soll das Mittelstand-Digital
Zentrum Ost seine Arbeit aufnehmen. Es soll Unternehmen in Berlin, Brandenburg
und Sachsen bei der digitalen Transformation unterstützen.
Dem geplanten Konsortium sollen neben dem BVMW die Brandenburgische Technische
Universität Cottbus-Senftenberg, das Hasso-Plattner-Institut für Digital
Engineering, das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik
IWU, die Technische Hochschule Wildau sowie die Technische Universität Chemnitz
angehören.
Bis zum 30. September 2026 informiert das Mittelstand-Digital Zentrum Berlin
weiterhin über seine Angebote und Ergebnisse. Die entstandenen Wissensangebote
bleiben anschließend unter https://digitalzentrum-berlin.de/ abrufbar. Aktuelle
Informationen zum geplanten Zentrum Ost werden über die fortbestehenden
Social-Media-Kanäle des Mittelstand-Digital Zentrums Berlin veröffentlicht.
Über Mittelstand-Digital
Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren und
der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft umfassende Unterstützung bei der
Digitalisierung mit dem Schwerpunkt Künstliche Intelligenz. Kleine und mittlere
Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen,
anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenfreie Nutzung
aller Angebote von Mittelstand-Digital. Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.mittelstand-digital.de .
Für Rückfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Pressekontakt:
Alexander Krug, Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
mailto:alexander.krug@bvmw.de
Angelika Grüttner, Projektmanagerin Öffentlichkeitsarbeit
mailto:angelika.gruettner@bvmw.de
Der Mittelstand. BVMW e. V. / Mittelstand-Digital Zentrum Berlin
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