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N.Y./München (ots) -
- Operational Due Diligence gewinnt an Bedeutung, da PE-Fonds mehr Sicherheit
hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit von Unternehmen suchen.
- Geopolitische Risiken überholen KI-Disruption und Cyberrisiken als wichtigstes
Risikofeld bei der Due Diligence vor einer Transaktion.
- KI verändert Due-Diligence-Prozesse - 80 % der Befragten setzen bereits
KI-Tools ein.
- Vier von fünf PE-Unternehmen berücksichtigen KI inzwischen in ihren
Investmentthesen als Hebel zur Wertsteigerung.
Private-Equity-Investoren legen bei neuen Transaktionen zunehmend größeren Wert
auf Operational Due Diligence (ODD). Geopolitische Unsicherheiten, disruptive
Veränderungen durch KI und die wachsende Komplexität von Transaktionen
veranlassen Investoren dazu, sowohl Wertsteigerungspotenziale als auch mögliche
Abwärtsrisiken genauer zu prüfen. Das zeigt der neue European Due Diligence
Report 2026 (https://www.alvarezandmarsal.com/thought-leadership/european-due-di
ligence-report-2026) des weltweit tätigen Beratungsunternehmens Alvarez & Marsal
(https://www.alvarezandmarsal.com/) (A&M).
Eine Befragung von mehr als 80 Private-Equity-Experten in Europa zeigt, dass
Operational Due Diligence bei PE-Transaktionen zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Für 79 % der Befragten ist die wachsende operative Komplexität der wichtigste
Grund, eine ODD durchzuführen. Mit 57 % folgen Carve-outs, deren Bedeutung in
den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat. Gerade bei diesen komplexen
Transaktionen gilt es, frühzeitig zu prüfen, ob ein herausgelöstes Unternehmen
eigenständig tragfähig ist, welche Funktionen neu aufgebaut werden müssen und ob
ein unabhängiger Betrieb gewährleistet werden kann.
Investoren richten ihren Blick zunehmend auch auf die Risiken einer Transaktion.
Fast sechs von zehn Befragten gewichten Wertschutz und Wertsteigerung in der Due
Diligence inzwischen gleich stark. Größtes Risikofeld ist dabei die Geopolitik.
Fast 70 % sehen geopolitische Unsicherheiten als wichtigsten Prüfpunkt - noch
vor KI-Disruption, Klimawandel und Cyberrisiken.
"Das Investitionsumfeld ist deutlich anspruchsvoller geworden. Attraktive Märkte
und solide Finanzkennzahlen allein reichen heute nicht mehr aus. Investoren
müssen bereits vor einer Transaktion verstehen, wie robust ein Unternehmen
operativ aufgestellt ist, ob es Veränderungen bewältigen und seine
Wachstumspläne umsetzen kann. Operative Resilienz wird damit zu einem
entscheidenden Faktor für den Investmenterfolg," kommentiert Dr. André Kieviet
(https://www.alvarezandmarsal.com/our-people/andre-kieviet) , Managing Director
Private Equity and Performance Improvement (PEPI) die Studienergebnisse.
Due Diligence nimmt operative Resilienz stärker in den Blick
Die Studie zeigt auch, dass Investoren die operative Widerstandsfähigkeit eines
Unternehmens bereits vor Abschluss einer Transaktion intensiver prüfen. Dazu
zählen insbesondere die Abhängigkeit von Energiekosten, die Stabilität
operativer Strukturen und politische Unsicherheiten.
Fast 90 % der Befragten achten im Rahmen der Due Diligence verstärkt auf
skalierbare Operating Models. Mehr als 40 % prüfen zudem Möglichkeiten zur
Lokalisierung von Lieferketten und zum Nearshoring, um geopolitische
Abhängigkeiten zu reduzieren.
KI gewinnt in Due Diligence und Investmentthese an Bedeutung
Über 80 % der Befragten nutzen KI bereits regelmäßig in Due-Diligence-Prozessen
oder testen derzeit entsprechende Anwendungen. Zum Einsatz kommt sie unter
anderem bei Vertragsanalysen, Marktinformationen, operativen Benchmarks,
Risikobewertungen und Szenario-Modellen. Besonders weit sind hier große Fonds.
70 % der Tier-1-Fonds setzen KI bereits regelmäßig in der Due Diligence ein, bei
Mid-Market-Fonds sind es bis jetzt 28 %.
Auch in der Investmentthese spielt KI eine wachsende Rolle. Vier von fünf
Befragten berücksichtigen sie bereits als potenziellen Wertsteigerungshebel und
41 % analysieren vor allem Effekte auf Automatisierung,
"KI macht Due Diligence nicht nur effizienter, sondern entwickelt sich zunehmend
selbst zum Werttreiber. Investoren prüfen deshalb bereits vor einer Transaktion,
ob Unternehmen technologisch und operativ in der Lage sind, KI skalierbar
einzusetzen und daraus messbare Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Damit wird KI
zu einem wichtigen Faktor für die Investmententscheidung und die spätere
Wertsteigerung," meint Simon Oertel, MD in München, der sich auf Operations Due
Diligence-Arbeit fokussiert.
Methodik
Im ersten Quartal 2026 befragte das Marktforschungsunternehmen Statista Q im
Auftrag von Alvarez & Marsal 83 erfahrene Private-Equity-Experten. Die Befragten
stammen aus Investment- und Deal-Teams sowie operativen Teams von PE-Fonds in
elf europäischen Märkten: Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Schweden,
Dänemark, Norwegen, den Niederlanden, der Schweiz, Spanien, Italien und
Griechenland. Die untersuchten Fonds reichen von mittelgroßen Fonds mit einem
Volumen zwischen 500 Millionen und einer Milliarde britischen Pfund bis hin zu
Megafonds mit einem Volumen von mehr als fünf Milliarden britischen Pfund.
Den vollständigen Report erhalten Sie hier (https://www.alvarezandmarsal.com/tho
ught-leadership/european-due-diligence-report-2026) .
Pressekontakt:
PR-Agentur:
HBI Communication Helga Bailey GmbH
Corinna Voss M.D./Partner
mailto:aandm@hbi.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/118051/6352594
OTS: Alvarez & Marsal
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