|
Karlsruhe (ots) - Nach dem Großkonzert von AC/DC im August 2025, bei dem das neu
ertüchtigte Peter-Gross-Bau Areal eine erfolgreiche Bewährungsprobe für
Infrastruktur und Verkehrsanbindung erlebte, verzeichnet die Messe Karlsruhe ein
kontinuierlich gestiegenes Interesse für das multifunktionale Freigelände. Erste
Open-Air-Events wie das hochkarätige 44festival mit rund 10.000 Technofans und
einem internationalen Line-up fanden seitdem auf dem Gelände statt oder sind
bereits in Planung: Am 19. und 20. September 2026 wird die Messe Karlsruhe im
Rahmen des Rheingrün Open Air erneut zum Hotspot für elektronische Musik.
Strategische Vermarktung des Peter-Gross-Bau Areals: Suche nach geeigneten
Flächen für temporäres Parken läuft noch
Das AC/DC-Konzert auf dem Peter-Gross-Bau Areal hat die Leistungsfähigkeit des
Veranstaltungsstandorts Karlsruhe eindrucksvoll bewiesen. Gleichzeitig wurde
aber auch deutlich, welche besonderen Anforderungen solche Großevents stellen:
Veranstaltungen dieser Dimension erfordern in der Regel mehrere Monate
Vorlaufzeit. Tourneeplanungen, sicherheitsrelevante Aspekte sowie
infrastrukturelle Anforderungen müssen individuell geprüft und sorgfältig mit
den örtlichen Behörden abgestimmt werden. Vor diesem Hintergrund liegt der Fokus
aktuell auf der strategischen Vermarktung des Areals, wie Britta Wirtz,
Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, erklärt: " Gemeinsam mit städtischen
Institutionen sowie erfahrenen Live-Event-Veranstaltungsprofis entwickeln wir
derzeit passende Vermarktungskonzepte, um das Gelände langfristig als attraktive
Location für Open-Air-Konzerte mit bis zu 50.000 Besucherinnen und Besuchern zu
positionieren. Mit unserer konzeptionellen Arbeit sind wir schon sehr weit.
Aktuell fehlt es allerdings noch an geeigneten Flächen rund um das Messegelände,
wo temporäre Parkmöglichkeiten entstehen können."
Die Attraktivität der Location bestätigen laufende Gespräche mit verschiedenen
Veranstaltern von Open-Air-Events: Mit dem Rheingrün Open Air im September 2026
steht nach dem 44festival im Mai dieses Jahres das nächste Techno-Event auf dem
Freigelände an. Für Andreas Seidel, Geschäftsführer der RRS Event GmbH, die als
Veranstalter beider Events agiert, bietet das Areal beste Voraussetzungen: "Das
Peter-Gross-Bau Areal verbindet für uns genau die Faktoren, die moderne
Großveranstaltungen heute brauchen: Fläche, Flexibilität, Erreichbarkeit und
Entwicklungspotenzial. Wir können dort Veranstaltungen nicht nur durchführen,
sondern sie wirklich inszenieren und weiterentwickeln. Unterschiedliche Bühnen-
und Produktionskonzepte, großzügige Aufenthaltsbereiche, eine professionelle
Besucherführung und die notwendige Infrastruktur lassen sich auf dem Areal sehr
gut miteinander verbinden. Gleichzeitig bietet der Standort genügend
Möglichkeiten, um mit unseren Formaten in den kommenden Jahren weiter zu
wachsen."
Karlsruhe als internationaler Hotspot für elektronische Musik
Neben dem 44festival und dem Rheingrün Open Air hat ein weiteres Techno-Event
2026 bereits seinen Platz in der Messe Karlsruhe gefunden. Im März dieses Jahres
erfüllte das Teletech Festival die dm-arena mit Techno-Beats. Ein Zeichen dafür,
dass sich Karlsruhe als passender Veranstaltungsort für Events der Musikrichtung
erweist. Das unterstreicht Veranstalter Andreas Seidel: " Karlsruhe hat sich in
den vergangenen Jahren zu einem extrem relevanten Standort für elektronische
Musik und insbesondere Techno entwickelt - und wir glauben, dass dieses
Potenzial teilweise noch unterschätzt wird. Mit dem GOTEC existiert hier eine
Clubinstitution, die inzwischen weit über die Region hinaus wahrgenommen wird.
Internationale Künstler, Gäste aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland
und eine enorm starke Community haben dazu beigetragen, Karlsruhe auf der
elektronischen Landkarte deutlich sichtbarer zu machen. Für uns ist deshalb der
nächste Schritt logisch: Aus einer starken Clubkultur heraus größere Formate für
die Stadt zu entwickeln."
Die Zusammenarbeit mit der Messe Karlsruhe ist dabei auf ein langjähriges
Engagement ausgerichtet. "Wir betrachten die Zusammenarbeit ganz klar
langfristig. Unser Interesse besteht nicht darin, einzelne Veranstaltungen auf
einer Fläche durchzuführen und danach weiterzuziehen. Wenn Standort, Partner und
Entwicklungsmöglichkeiten zusammenpassen, möchten wir dort nachhaltig etwas
aufbauen" , so Seidel. "Die bisherigen Erfahrungen mit der Messe Karlsruhe und
insbesondere mit dem Team dahinter geben uns dafür ein sehr gutes Gefühl. Wir
erleben Offenheit für neue Ideen und gleichzeitig die Professionalität und
Erfahrung, die notwendig sind, um Veranstaltungen dieser Größenordnung sicher
und verlässlich umzusetzen."
Diese Formate sorgen für eine enorme Strahlkraft über Stadt und Region hinaus,
wie Seidel außerdem bekräftigt: "Diese ist schon heute deutlich größer als die
reine Besucherzahl am Veranstaltungstag. Unsere Formate erreichen über Social
Media, Künstlernetzwerke, Ticketing und internationale Communities Menschen weit
über Karlsruhe und Baden-Württemberg hinaus. Gleichzeitig arbeiten wir mit
Künstlerinnen und Künstlern, die weltweit touren und Communities in zahlreichen
Ländern erreichen."
Ergänzend zur überregionalen Strahlkraft stellt Messe-Chefin Britta Wirtz
abschließend die Auswirkungen von Event-Formaten wie dem Rheingrün Open Air oder
dem 44festival in der Messe Karlsruhe auf Stadt und Region heraus: "Der Besuch
tausender Techno-Fans erzeugt wie auch all unsere anderen Veranstaltungsformate
Effekte u.a. für die örtliche Hotellerie und Gastronomie sowie den
Mobilitätssektor. Ein wichtiger Aspekt, der die Rolle der Messe Karlsruhe als
regionaler Wirtschaftsmotor unterstreicht."
Pressekontakt:
Tanja Stopper
Team Lead PR & Unternehmenssprecherin
Tel: +49 721 3720-2301
E-Mail: mailto:tanja.stopper@messe-karlsruhe.de
Karlsruher Messe- und Kongress GmbH
Festplatz 9
76137 Karlsruhe
http://www.messe-karlsruhe.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/62644/6353595
OTS: Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH
|