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Petition unterzeichnen!
https://ots.de/DrAYPD
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Berlin/Frankfurt (ots) - Der Deutsche Bauernverband (DBV), der Zentralverband
Gartenbau (ZVG), der Deutsche Raiffeisenverband (DRV), DER AGRARHANDEL (DAH),
der Industrieverband Agrar (IVA), die Bundesvereinigung der
Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO), die Bundesfachgruppe Obst
(Obstbau), die Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft (UNIKA), der Verband
Deutscher Hopfenpflanzer (VDH), die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker (WVZ),
die UFOP Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen, der Verband der
Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS, der Deutsche
Hopfenwirtschaftsverband (DHWV) und OVID Verband der ölsaatenverarbeitenden
Industrie in Deutschland haben auf OpenPetition die Initiative " Damit regionale
Lebensmittel Zukunft haben " gestartet. Die Verbände fordern eine Reform der
Genehmigungs- und Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel. Landwirtschaft,
Gartenbau, Hopfen- und Zuckerwirtschaft, Genossenschaften, Agrarhandel und
Industrie wenden sich damit erstmals gemeinsam mit einer öffentlichen Petition
an die Bundesregierung.
Den Verbänden geht es darum, Innovationen schneller für die Betriebe verfügbar
zu machen. Neue Wirkstoffe im Pflanzenschutz werden dringend benötigt, um
Erträge zu sichern und auf neue Herausforderungen reagieren zu können. Solange
ihre Prüfung und Genehmigung aber Jahre dauern, bleibt die Praxis auf bestehende
und teilweise weniger wirksame Lösungen angewiesen.Die Forderung des Bündnisses
ist deshalb ein wissenschaftsbasiertes und effizientes Zulassungssystem, welches
die Einhaltung der gesetzlichen Fristen auch ermöglicht.
Dass die jetzigen Verfahren diese Fristen verfehlen, zeigt sich auf europäischer
Ebene Jahr für Jahr. Immer wieder verlängert die EU-Kommission die Genehmigung
von Wirkstoffen per Sammelverordnung, weil über deren Erneuerung nicht
rechtzeitig entschieden werden kann. Gleichzeitig kommen kaum neue Lösungen auf
den Markt, weil die zuständigen Stellen mit Zulassungserneuerungen für die
bereits im Markt befindlichen Wirkstoffe beschäftigt sind. Die Folge: Während
immer mehr Wirkstoffe wegfallen, gelangen so gut wie keine neuen Wirkstoffe in
die Praxis.
Betroffen ist die gesamte Wertschöpfungskette von den Acker-, Obst-, Gemüse- und
Zierpflanzenbetrieben über Genossenschaften und Agrarhandel bis zur
Verarbeitung. Der Klimawandel bringt neue Krankheiten und Schaderreger auf die
Äcker, teilweise stehen ganze Produktionszweige vor dem Aus. Wandert die
Erzeugung ab, gehen Wertschöpfung und Versorgungssicherheit verloren.
Langfristig sei es dann nicht mehr möglich, in Deutschland und Europa auch in
Zukunft regionale Lebensmittel in ausreichender Menge und Qualität zu erzeugen.
Die Verbände appellieren an die Bundesregierung, die notwendigen Reformen jetzt
auf den Weg zu bringen. Sie muss sich auch auf europäischer Ebene aktiv für eine
Überarbeitung und Verbesserung des Systems zur Wirkstoffgenehmigung einsetzen.
Deutschland müsse wieder ein verlässlicher Partner im europäischen
Zulassungssystem und ein attraktiver Standort für Innovationen im Pflanzenbau
werden. Die gesammelten Unterschriften sollen der Bundesregierung übergeben
werden.
Die Petition kann ab sofort unterzeichnet werden: https://ots.de/KBLZ8C
Pressekontakt:
Industrieverband Agrar e. V., Pressestelle
Hans F. Kaufmann
Tel. +49 151 14491291
E-Mail: mailto:kaufmann.iva@vci.de
https://www.iva.de
https://twitter.com/IVA_Presse
https://www.linkedin.com/company/industrieverband-agrar-iva
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/16070/6353750
OTS: Industrieverband Agrar e.V. (IVA)
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