|
Frankfurt am Main (ots) -
- Mehr Investitionen in junge innovative Unternehmen
- WIN-Initiative wird mit der Gewinnung neuer Partner weiter verbreitert
Die WIN-Initiative (Wachstums- und Innovationskapital für Deutschland) startet
in eine neue Phase, um mehr privates Kapital für Investitionen in junge
innovative Unternehmen zu mobilisieren. KfW und Bundesregierung kündigen die
Stärkung der Initiative zum zweiten Jahrestag der Gründung von WIN an. Im
Ergebnis soll es bessere Finanzierungsbedingungen für junge Unternehmen, mehr
Chancen für Investoren und einen starken Impuls für den Wirtschaftsstandort
Deutschland geben.
Konkret geht es um zusätzliche private Investitionen und gemeinsame Maßnahmen
von Politik und Wirtschaft, um die strukturellen Voraussetzungen für
Wachstumskapital (Venture Capital, VC) zu verbessern. Die WIN-Investitionen in
das VC-Ökosystem sollen auf 25 Milliarden Euro steigen, das entspricht
zusätzlichen 13 Milliarden Euro.
Das zusätzliche Kapital soll mithilfe verbesserter Rahmenbedingungen,
Marktinfrastruktur und stärkerer Vernetzung fließen. Dabei will die Initiative
neue WIN-Partner gewinnen, darunter Investoren aus verschiedenen Anlegerklassen
wie Family Offices, Stiftungen, Versicherungen, Pensionskassen oder
VC-Investoren aus großen Unternehmen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil: "Deutschland braucht sich nicht zu
verstecken. Wir haben Talente, Ideen und Innovationen. Neugegründete Start-ups
zeigen immer wieder die Innovationskraft am Standort Deutschland. Was aber noch
zu selten gelingt, ist, diese Unternehmen in Deutschland groß zu machen und
dauerhaft hier zu halten. Deshalb verbessern wir die Rahmenbedingungen, damit
vor allem mehr Wachstumskapital zur Verfügung steht. Genau hier setzt die
nächste Phase der WIN-Initiative an: Wir wollen mehr privates Kapital für
Wachstum und Innovation in Deutschland mobilisieren. Damit stellen wir heute die
Weichen für die Unternehmen und Arbeitsplätze von morgen."
Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Katherina Reiche: "Mit der
WIN-Initiative haben wir gemeinsam einen wichtigen Schritt getan, um das
deutsche Venture-Capital-Ökosystem zu stärken. Bis Ende 2025 wurden bereits 2,64
Milliarden Euro der zunächst zugesagten zwölf Milliarden Euro investiert und
sechs der zehn vereinbarten Maßnahmen umgesetzt. Die Bundesregierung hat sich
vorgenommen, zusätzlich mindestens 13 Milliarden Euro für das VC-Ökosystem zu
mobilisieren. In der nächsten Phase geht es deshalb darum, noch mehr Kapital für
Deutschland zu gewinnen. Dafür führe ich in unterschiedlichen Formaten
persönliche Gespräche mit privaten Investoren, Unternehmen, Verbänden,
Stiftungen und Family Offices. Wir wollen sie davon überzeugen, in Deutschland
zu investieren und die Chancen unseres Standorts zu nutzen."
Der KfW-Vorstandsvorsitzende Stefan Wintels : "Dank gemeinsamer Anstrengungen
und gezielter Reformen schaffen wir mehr Wachstum und Innovation, bringen
frisches Kapital in den Markt und fördern zukunftsfähige Technologien.
Deutschland braucht kein ökonomisches Wunder, sondern eine überzeugende
Strategie für dauerhaftes Wachstum. Unser Standort hat Zukunft, denn Deutschland
verfügt über Stärken, um die uns viele Länder beneiden. Unser Ziel sollte es
sein, Deutschland in den kommenden Jahren global wieder zu einem der führenden
Technologie- und Innovationsstandorte zu entwickeln."
In den kommenden Monaten werben KfW und Bundesregierung in hochrangigen
Dialogveranstaltungen um neue Investorengruppen für eine WIN-Beteiligung. Seit
der Gründung der Initiative durch Bundeskanzleramt, Bundesfinanzministerium und
Bundeswirtschaftsministerium, KfW, Unternehmen und Verbände am 17. September
2024 wurden bis Ende vorigen Jahres 2,64 Milliarden Euro im Markt investiert.
Hierzu zählen Beteiligungen an jungen Unternehmen - als direkte Investments,
über Venture-Capital-Fonds oder VC-Dachfonds. Weitere Investitionen umfassen
etwa Fremdkapital für diese Unternehmen. Bisheriges Ziel ist, bis 2030 private
Investitionen von zwölf Milliarden Euro zu erreichen.
Im Auftrag der Bundesregierung koordiniert die KfW die WIN-Initiative. Die
WIN-Initiative erstellt einmal jährlich ein Reporting. Zahlen für das Jahresende
2026 werden im kommenden Jahr veröffentlicht.
Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt
Konzernkommunikation (KK), Dr. Jobst-Hinrich Wiskow
Tel +49 69 7431 55519
mailto:jobst-hinrich.wiskow@kfw.de, Internet: http://www.kfw.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/41193/6354064
OTS: KfW
|