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Bonn (ots) - Die Sicherheitslage in der Ostsee hat sich nach Einschätzung von
Fregattenkapitän Inka von Puttkamer deutlich verändert. "Es ist sehr angespannt
geworden", sagt die Kommandeurin des 3. Minensuchgeschwaders im Gespräch mit
Jörg Thadeusz bei "phoenix persönlich". Russische Marineeinheiten seien
inzwischen dauerhaft in der Ostsee präsent, Begegnungen würden genau beobachtet
und dokumentiert.
Auch die sogenannte Schattenflotte sei eine Herausforderung. Die Beobachtung der
Schiffe falle aber grundsätzlich in den Aufgabenbereich der Bundespolizei.
Mit Blick auf einen möglichen Einsatz deutscher Minenjagdboote in der Straße von
Hormus betont von Puttkamer die Einsatzbereitschaft der Marine. Auf die Frage,
ob sie auch unter gefährlichen Bedingungen Minen räumen würde, wenn die Politik
dies anordnet, antwortet sie: "Dann machen wir das."
Inka von Puttkamer ist seit 2024 Kommandeurin des 3. und einzigen
Minensuchgeschwaders der Marine und damit die erste Frau, die an der Spitze
eines Kampfverbandes der Deutschen Marine steht.
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