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Osnabrück (ots) - Der neue Chef der Meyer Werft, Dr. André Walter, geht mit
großer Zuversicht in die Restrukturierung des finanziell angeschlagenen
Traditionsunternehmens und sieht den Kreuzfahrtschiffbauer auf einem guten Kurs.
"Die Werft hatte finanzielle und wirtschaftliche Probleme, das ist bekannt. Aber
es gibt einen klaren Plan, um da herauszukommen, und den arbeiten wir jetzt
konsequent ab", sagte der 60-jährige Manager im Gespräch mit der "Neuen
Osnabrücker Zeitung" (noz). Den Zustand des Papenburger Unternehmens beschrieb
Walter als "solides Dickschiff mit sehr guter Zukunftsperspektive".
Die Werft habe er bei seinem Antritt keineswegs als Auslaufmodell vorgefunden:
"Ich habe vor allem tolle Leute vorgefunden, die ihr Handwerk genau verstehen
und wissen, wie man Schiffe baut."
Das Ziel, den Restrukturierungsplan bis zum Jahr 2028 erfolgreich abzuschließen,
hält der Ex-Airbus-Manager für "absolut realistisch". Man sei derzeit voll im
Plan, streckenweise sogar leicht davor, was ihn sehr zuversichtlich stimme,
betonte Walter gegenüber der noz.
Walter hatte das Amt an der Spitze der Meyer Werft nach fast 20 Jahren beim
Luftfahrtkonzern Airbus übernommen. Das Traditionsunternehmen aus Papenburg
befindet sich nach einer schweren Krise in einer umfassenden Sanierungsphase,
die unter anderem durch den Einstieg des Bundes und des Landes Niedersachsen
abgesichert wird. Walter folgt auf den bisherigen Werft-Chef Bernd Eikens und
führt den eingeleiteten Konsolidierungskurs zusammen mit dem Sanierungsexperten
Ralf Schmitz fort.
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