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Berlin/Bonn (ots) - Elif Eralp, Spitzenkandidatin der Linken in Berlin, hält
nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin am Plan zur Vergesellschaftung von
Wohnungskonzernen fest. Dem TV-Sender phoenix sagte sie:"Ich habe immer gesagt:
'Wenn die Linke regiert, dann muss auch vergesellschaftet werden', dabei bleibe
ich auch."
Vergesellschaftung sei ein wichtiges Mittel, um Wohnungen bezahlbar zu halten.
Eine kurzfristige Maßnahme könne ein Mietendeckel bei den landeseigenen
Wohnungsunternehmen sein. "Sozialer Wohnungsneubau und Vergesellschaftung sind
die Dinge, die länger dauern, die ich aber ab Tag 1 anpacken will. Und dafür
habe ich das Votum der Berlinerinnen und Berliner bekommen. Deswegen werde ich
das auch umsetzen", so Eralp weiter. Die Umsetzung möchte sie über Kredite und
Mietszins refinanzieren.
Zum Antisemitismus-Vorwurf an ihre Partei sagte sie: "Also ich stehe ganz klar
für den Schutz von jüdischem Leben genauso wie von muslimischem,
palästinensischem, queerem Leben, für den Schutz von allen Menschen in dieser
Stadt." Dazu gebe es entsprechende Beschlüsse der Parteitage. "Meine Partei
steht da in der Breite hinter mir und das werde ich auch so durchsetzen."
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