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Frankfurt (ots) - Die ARD-Initiative BEYOND NEWS geht in die zweite Runde. Am 1.
und 2. Oktober 2026 treffen in Bonn junge Journalistinnen und Journalisten
verschiedener Medienhäuser auf Entscheiderinnen und Entscheider der Branche.
Gemeinsam suchen sie Antworten auf die Fragen, die Redaktionen in ganz
Deutschland umtreiben: von Standards für Künstliche Intelligenz über neue
Finanzierungsmodelle bis zum Vertrauen des Publikums.
In diesem Jahr kommen bei der Konferenz "BEYOND NEWS - Journalismus neu denken"
beide Seiten zusammen: die Generation, die den Journalismus von morgen macht,
und die Führungsebenen, die über Strukturen und Budgets entscheiden.
Grundlage ist ein Forderungspapier: Im November 2025 hatten bei einer ersten
Konferenz in Hamburg 150 junge Medienschaffende Forderungen für den Journalismus
von morgen (https://www.ard.de/die-ard/presse-kontakt/ard-pressemeldungen/2025/b
eyond-news-forderungen-100.pdf) erarbeitet. Aus der Konferenz ist ein Netzwerk
entstanden, das die Forderungen seither in die Branche trägt - etwa bei den
Medientagen Mitteldeutschland und der re:publica.
"Die Forderungen aus Hamburg liegen nicht in der Schublade. Jetzt kommen die,
die sie geschrieben haben, mit denen zusammen, die etwas verändern können", sagt
ARD-Vorsitzender Florian Hager. "Wie erreichen wir junge Menschen? Wie kann
Qualitätsjournalismus neben Big Tech und den großen Plattformen bestehen? Auf
diese Fragen brauchen wir gemeinsame Antworten - da sind Privatsender genauso
gefragt wie Verlagshäuser, die Medienpolitik und auch wir selbst als ARD."
Vom Forderungspapier zum Pilotprojekt
Jetzt wird es konkret: Redaktionen stellen Best Cases aus ihrer Praxis vor.
Medienhäuser übernehmen Patenschaften für einzelne Themen. Die Teilnehmenden
entwickeln dann in gemischten Teams Pilotideen zu den Forderungen. die im
Redaktionsalltag von Personalstrukturen, über Ausbildungswege, Formate und
technische Tools reichen können. Anschließend werden die Ideen in den
Medienhäusern getestet.
BEYOND NEWS ist Konferenz, Initiative und Netzwerk zugleich - und bringt
Journalistinnen und Journalisten aus öffentlich-rechtlichen, privaten und
gemeinwohlorientierten Medien zusammen, weil alle Häuser vor denselben
Herausforderungen stehen und sie nur gemeinsam bewältigen können.
Partner von BEYOND NEWS 2026
Gastgeberin und Initiativpartnerin der Konferenz 2026 ist die Deutsche Welle in
Bonn. Veranstalterin ist die ARD; die organisatorische Umsetzung liegt bei
Holtzbrinck Berlin. Als weitere Initiativpartner unterstützen Publix, die ZEIT
STIFTUNG BUCERIUS, ARD Kultur, dpa, die Fazit-Stiftung, die ZEIT Verlagsgruppe
und IPPEN.MEDIA die Konferenz. Als Kooperationspartner ist das ZDF dabei. Als
Netzwerkpartner engagieren sich CORRECTIV, Initiative18, das Handelsblatt sowie
RTL Deutschland/RTL Nord.
Mehr zu BEYOND NEWS auf ARD.de: https://www.beyond-news.ard.de/ .
Mehr konstruktiver Journalismus: Das b° future festival
Parallel findet vom 1. bis 3. Oktober in der Bonner Innenstadt das b° future
festival des Bonn Institute statt - ein Festival für Journalismus und
konstruktiven Dialog.
Auch die ARD ist dort vertreten - zum Beispiel mit dem ARD Trendradar: Beim Talk
"Power of Unsicherheit" zeigt das WDR-Trendteam, welche Entwicklungen für die
Medienwelt gerade besonders relevant sind. Auf dem Münsterplatz ist der WDR
außerdem mit dem InfoCube zentraler Treffpunkt für Besucherinnen und Besucher,
um die vielfältigen Angebote kennenzulernen und mit Mitarbeitenden ins Gespräch
zu kommen. Außerdem spricht WDR-Intendantin Katrin Vernau auf einem Panel über
die Frage "Wem gehört der Journalismus der Zukunft? KI, Urheberrecht und die
Macht über Inhalte".
Pressekontakt:
Medienvertreterinnen und -vertreter können sich unter pressestelle@ard.de für
die Konferenz BEYOND NEWS am 1. und 2. Oktober akkreditieren.
Auch alle weiteren Anfragen zu BEYOND NEWS: pressestelle@ard.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/29876/6355929
OTS: ARD Presse
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