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Reden reicht nicht: BEYOND NEWS 2026 bringt junge Journalistinnen und Journalisten mit Verantwortlichen der Medienbranche an einen Tisch (FOTO)

21.09.2026 14:06 Uhr ARD Presse

Frankfurt (ots) - Die ARD-Initiative BEYOND NEWS geht in die zweite Runde. Am 1. und 2. Oktober 2026 treffen in Bonn junge Journalistinnen und Journalisten verschiedener Medienhäuser auf Entscheiderinnen und Entscheider der Branche. Gemeinsam suchen sie Antworten auf die Fragen, die Redaktionen in ganz Deutschland umtreiben: von Standards für Künstliche Intelligenz über neue Finanzierungsmodelle bis zum Vertrauen des Publikums.

In diesem Jahr kommen bei der Konferenz "BEYOND NEWS - Journalismus neu denken" beide Seiten zusammen: die Generation, die den Journalismus von morgen macht, und die Führungsebenen, die über Strukturen und Budgets entscheiden.

Grundlage ist ein Forderungspapier: Im November 2025 hatten bei einer ersten Konferenz in Hamburg 150 junge Medienschaffende Forderungen für den Journalismus von morgen (https://www.ard.de/die-ard/presse-kontakt/ard-pressemeldungen/2025/b eyond-news-forderungen-100.pdf) erarbeitet. Aus der Konferenz ist ein Netzwerk entstanden, das die Forderungen seither in die Branche trägt - etwa bei den Medientagen Mitteldeutschland und der re:publica.

"Die Forderungen aus Hamburg liegen nicht in der Schublade. Jetzt kommen die, die sie geschrieben haben, mit denen zusammen, die etwas verändern können", sagt ARD-Vorsitzender Florian Hager. "Wie erreichen wir junge Menschen? Wie kann Qualitätsjournalismus neben Big Tech und den großen Plattformen bestehen? Auf diese Fragen brauchen wir gemeinsame Antworten - da sind Privatsender genauso gefragt wie Verlagshäuser, die Medienpolitik und auch wir selbst als ARD."

Vom Forderungspapier zum Pilotprojekt

Jetzt wird es konkret: Redaktionen stellen Best Cases aus ihrer Praxis vor. Medienhäuser übernehmen Patenschaften für einzelne Themen. Die Teilnehmenden entwickeln dann in gemischten Teams Pilotideen zu den Forderungen. die im Redaktionsalltag von Personalstrukturen, über Ausbildungswege, Formate und technische Tools reichen können. Anschließend werden die Ideen in den Medienhäusern getestet.

BEYOND NEWS ist Konferenz, Initiative und Netzwerk zugleich - und bringt Journalistinnen und Journalisten aus öffentlich-rechtlichen, privaten und gemeinwohlorientierten Medien zusammen, weil alle Häuser vor denselben Herausforderungen stehen und sie nur gemeinsam bewältigen können.

Partner von BEYOND NEWS 2026

Gastgeberin und Initiativpartnerin der Konferenz 2026 ist die Deutsche Welle in Bonn. Veranstalterin ist die ARD; die organisatorische Umsetzung liegt bei Holtzbrinck Berlin. Als weitere Initiativpartner unterstützen Publix, die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, ARD Kultur, dpa, die Fazit-Stiftung, die ZEIT Verlagsgruppe und IPPEN.MEDIA die Konferenz. Als Kooperationspartner ist das ZDF dabei. Als Netzwerkpartner engagieren sich CORRECTIV, Initiative18, das Handelsblatt sowie RTL Deutschland/RTL Nord.

Mehr zu BEYOND NEWS auf ARD.de: https://www.beyond-news.ard.de/ .

Mehr konstruktiver Journalismus: Das b° future festival

Parallel findet vom 1. bis 3. Oktober in der Bonner Innenstadt das b° future festival des Bonn Institute statt - ein Festival für Journalismus und konstruktiven Dialog.

Auch die ARD ist dort vertreten - zum Beispiel mit dem ARD Trendradar: Beim Talk "Power of Unsicherheit" zeigt das WDR-Trendteam, welche Entwicklungen für die Medienwelt gerade besonders relevant sind. Auf dem Münsterplatz ist der WDR außerdem mit dem InfoCube zentraler Treffpunkt für Besucherinnen und Besucher, um die vielfältigen Angebote kennenzulernen und mit Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen. Außerdem spricht WDR-Intendantin Katrin Vernau auf einem Panel über die Frage "Wem gehört der Journalismus der Zukunft? KI, Urheberrecht und die Macht über Inhalte".

Pressekontakt:

Medienvertreterinnen und -vertreter können sich unter pressestelle@ard.de für die Konferenz BEYOND NEWS am 1. und 2. Oktober akkreditieren.

Auch alle weiteren Anfragen zu BEYOND NEWS: pressestelle@ard.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/29876/6355929 OTS: ARD Presse


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - ARD Presse
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