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Frankfurt am Main/ Naga Bay, Ägypten (ots) - Beim Sporthilfe Club der Besten in
Ägypten: Große Spannung vor Entscheidung über deutsche Bewerberregion //
Olympia- und Paralympics-Siegerinnen und -Sieger sprechen sich unterschiedlich
für Berlin, München und KölnRheinRuhr aus // Nachwuchs, Inklusion und
gesellschaftliche Wirkung als zentrale Argumente für Olympische und
Paralympische Spiele in Deutschland // Video-Statements zum Download
Ob Berlin, München oder KölnRheinRuhr : Für viele deutsche Spitzenathletinnen
und Spitzenathleten steht kurz vor der Entscheidung über die deutsche
Bewerberregion am kommenden Samstag bei der DOSB-Mitgliederversammlung in
Baden-Baden vor allem eine Botschaft im Vordergrund: Olympische und
Paralympische Spiele sollen nach Deutschland kommen . Zahlreiche von der
Sporthilfe geförderte Athletinnen und Athleten haben ihre Unterstützung für eine
deutsche Bewerbung bekundet. Mit besonderer Spannung wird die Bekanntgabe beim
Sporthilfe Club der Besten im Aldiana Club Naga Bay in Ägypten erwartet, wo sich
zahlreiche Olympia- und Paralympics-Siegerinnen und -Sieger, Weltmeisterinnen
und Weltmeister zur gemeinsamen Verfolgung der Entscheidung verabredet haben.
Bob-Olympiasiegerin Laura Nolte freut sich bereits auf die Live-Übertragung:
"Ich bin sehr gespannt, wie die Entscheidung ausfällt. Hier beim Sporthilfe Club
der Besten gibt es eine 'Watch-Party', wo wir gemeinsam die Entscheidung
verfolgen können. Aber Hauptsache, die Spiele kommen nach Deutschland. Es wäre
so wichtig für das Land."
Auch Kanu-Olympiasieger Jacob Schopf bringt die Stimmung vieler Athletinnen und
Athleten auf den Punkt: "Ein ganz großes Ausrufezeichen bitte: Olympische Spiele
in Deutschland! Wir haben großartige Städte im Rennen und ich hoffe einfach,
dass wir Olympische Spiele wieder nach Deutschland holen - denn die brauchen
wir!" Ähnlich sieht es Taliso Engel, Paralympicssieger im Schwimmen : "Welcher
Standort es am Ende wird, ist mir tendenziell erstmal egal. Ich finde es
großartig, dass wir wieder Spiele nach Deutschland holen wollen."
Für viele Athletinnen und Athleten geht es dabei um weit mehr als Spitzensport.
Turn-Europameisterin Helen Kevric verweist auf die Bedeutung für den Nachwuchs:
"Bei den Spielen in Paris habe ich gemerkt, wie groß die Aufmerksamkeit war. Das
würde ich mir auch für uns wünschen. Und wenn wir dadurch neuen Nachwuchs
bekommen könnten, wäre das natürlich ein Jackpot."
Weitsprung-Paralympicssieger Markus Rehm sieht in Olympischen und Paralympischen
Spielen in Deutschland "eine unfassbar große Chance für den Sport, für die
Nachwuchsathleten, für den Stellenwert des Sports an sich und auch für die ganze
Infrastruktur. Wenn Paralympische Spiele in Deutschland stattfinden würden,
hoffe ich, dass ganz viele junge paralympische Menschen den Weg zum Sport
finden. Das ist die größte Chance, die wir haben, um den paralympischen Sport
und auch die Förderung auf ein anderes Niveau zu heben."
Auch die Stiftung Deutsche Sporthilfe unterstützt den Anlauf, Olympische und
Paralympische Spiele erstmals seit 1972 wieder nach Deutschland zu holen. "Die
Sporthilfe ist für Olympische und Paralympische Spiele zuhause. Wir fördern rund
2.000 Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportler, die dann vielleicht dabei
sein könnten. Wir sind alle wahnsinnig gespannt", sagt Vorstands-Sprecher Max
Hartung . "Viele von unseren Unterstützern erkunden sich auch: 'Was können wir
machen, wie können wir Sportlern helfen, wenn die Bewerbung denn glückt, später
erfolgreich zu sein?' Deshalb schauen wir jetzt erstmal, welche Region für
Deutschland ins Rennen geht, und dann wollen wir das mit ganzer Kraft
unterstützen."
So geschlossen die Unterstützung für eine deutsche Bewerbung ist, so
unterschiedlich fallen die Präferenzen für die Bewerberregionen aus.
Eiskunstläuferin Minerva Hase und Basketball-Nationalspielerin Alexandra Wilke
machen sich für Berlin stark, Bob-Olympiasieger Johannes Lochner und Merlin
Hummel , EM-Zweiter im Hammerwerfen, für München. Für KölnRheinRuhr werben unter
anderem Paralympicssieger Markus Rehm undFecht-Weltmeisterin Larissa Eifler .
Stimmen der Athletinnen und Athleten zu den Bewerberregionen
Berlin:
Minerva Hase , Olympia-Dritte im Eiskunstlauf: "Berlin ist einfach eine
Weltstadt, international super hoch angesehen. Von daher denke ich, dass wir
international eine super Chance hätten, mit Berlin die Spiele nach Deutschland
zu holen."
Alexandra Wilke , Basketball-Nationalspielerin: "Berlin ist eine extrem tolle,
vielseitige, große Stadt. Als Gastgeberstadt würde ich mir meine Heimatstadt
wünschen."
München:
Johannes Lochner , Bob-Olympiasieger: "Das hört man an meinem Dialekt, wo die
Spiele hinmüssen, oder? Die ganze Anlage am Olympiapark ist einfach perfekt. Und
wenn die Spiele wieder nach München kommen, werden das richtig geile Spiele."
Merlin Hummel , Europameister im Hammerwerfen: "Ich bin für Olympische Spiele in
Deutschland, denn wir würden in allen gesellschaftlichen, auch wirtschaftlichen
Bereichen davon profitieren. Meine favorisierte Bewerberstadt wäre München."
KölnRheinRuhr:
Markus Rehm , Paralympicssieger: "Ich würde mir KölnRheinRuhr wünschen. Wir
haben alles, was es für großartige Olympische und Paralympische Spiele braucht.
Ich drücke ganz fest die Daumen und werde am 26. September im besten Fall auch
vor Ort sein."
Larissa Eifler , Fecht-Weltmeisterin: "Ich würde mich für alle Städte freuen,
denn Olympia in Deutschland ist einfach mega cool. Aber am meisten würde ich
mich natürlich über Köln freuen. Köln ist eine begeisterte Sportstadt."
Hinweis an die Video-Redaktionen:
Die vollständigen Video-Statements zur deutschen Bewerbung um Olympische und
Paralympische Spiele stehen hier zur freien redaktionellen Verwendung zur
Verfügung (© Sporthilfe): zum Download... (https://www.sportpresseportal.de/news
/KLAXL3/interview-sammlung-verschiedene-athletenstimmen-zur-deutschen-bewerbung-
um-olympische-und-paralympische-spiele)
In der Stimmensammlung sind folgende Aussagen vom Sporthilfe Club der Besten
2026 zu finden:
- Jacob Schopf, Kanu-Olympiasieger
- Minerva Hase, Olympia-Dritte im Eiskunstlauf
- Larissa Eifler, Fecht-Weltmeisterin
- Taliso Engel, Paralympicssieger im Schwimmen
- Johannes Lochner, Bob-Olympiasieger
- Laura Nolte, Bob-Olympiasiegerin
- Deborah Levi, Bob-Olympiasiegerin
- Adam Ammour, Olympia-Dritter im Bob
- Max Hartung, Vorstands-Sprecher Stiftung Deutsche Sporthilfe
- Julia Taubitz, Rodel-Olympiasiegerin
- Jacqueline Pfeifer, Olympia-Zweite im Skeleton
Außerdem wurden weitere Statements im Vorfeld des Sporthilfe Club der Besten
2026 aufgenommen:
- Helen Kevric, Turn-Europameisterin
- Alexandra Wilke, Basketball-Nationalspielerin
- Markus Rehm, Paralympicssieger im Weitsprung
- Merlin Hummel, EM-Zweiter im Hammerwerfen
- Sophia Junk, Olympia-Dritte mit der 4x100-Meter-Staffel
- Anne Kleibrink, Olympia-Teilnehmerin und EM-Dritte im Fechten
- Ela Konstantinidis, EM-Zweite im Taekwondo
- Flora Kliem, Para-Bogenschützin und Ousainou Hansen, Boxer
- Anna-Lena Forster, Paralympicssiegerin im Ski alpin
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"Nationale Förderer" sind Mercedes-Benz, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, PwC
Deutschland, Deutsche Post, Generali & Deutsche Vermögensberatung, DEUTZ und die
Tipico Champion Initiative. Sie unterstützen die Sporthilfe, die von ihr
betreuten Sportlerinnen und Sportler und die gesellschaftspolitischen Ziele der
Stiftung in herausragender Weise.
Die Sporthilfe wird gefördert durch das Bundeskanzleramt aufgrund eines
Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Pressekontakt:
Stiftung Deutsche Sporthilfe
Heike Schönharting
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