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Frankfurt am Main (ots) - Wer Heuschnupfen hat, weiß meist, wann die Beschwerden
wieder nachlassen. Für Menschen mit chronischer Nesselsucht - auch Urtikaria
genannt - oder einer Hausstaubmilbenallergie gibt es diesen Zeitpunkt oft nicht.
Viele leiden über Monate oder sogar Jahre hinweg wiederholt unter den Folgen
ihrer Erkrankung, ohne zu wissen, welche Möglichkeiten zur Linderung der
Symptome es heute gibt, auch mit Medikamenten zur Selbstmedikation aus der
Apotheke. Hinzu kommt, dass sich Betroffene von ihrem Umfeld oft nicht
ausreichend verstanden fühlen. Der Welt-Urtikaria-Tag am 1. Oktober will deshalb
nicht nur über Behandlungsmöglichkeiten aufklären, sondern auch das Bewusstsein
für die Belastungen im Alltag stärken.
Wenn Symptome nicht verschwinden
Chronische Nesselsucht geht mit wiederkehrenden Hautreaktionen wie Quaddeln,
Schwellungen, Juckreiz und Rötungen einher. Die Beschwerden setzen häufig
plötzlich ein. Während sich bei der chronisch spontanen Urtikaria kein
eindeutiger Auslöser feststellen lässt, können Stress oder Infektionen die
Symptome begünstigen oder verstärken. Die chronisch induzierbare Urtikaria wird
dagegen durch bestimmte Reize ausgelöst, etwa Kälte oder Wärme, Schwitzen, Druck
und Reibung, Sonnenlicht oder Wasserkontakt.
"Wenn man Patientinnen und Patienten mit chronischer Urtikaria fragt, was sie am
meisten belastet, nennen die meisten nicht die sichtbaren Quaddeln, sondern den
Juckreiz. Dieser ist oft quälend, besonders nachts, und führt zu erheblichen
Schlafstörungen, die sich tagsüber auf Konzentration, Arbeitsfähigkeit und
soziale Teilhabe auswirken können", sagt Allergologe Prof. Ralph Mösges.
Mehr als Juckreiz und Quaddeln
Viele von Nesselsucht Betroffene richten ihren Alltag mit der Zeit nach der
Erkrankung aus. Sie schlafen schlechter, verzichten auf Aktivitäten oder nehmen
Einschränkungen hin, die längst nicht selbstverständlich sein müssen.
"Internationale Leitlinien definieren vollständige Symptomkontrolle und die
Wiederherstellung einer normalen Lebensqualität als Therapieziel - nicht
lediglich eine Reduktion der Beschwerden", so Prof. Mösges. In der Praxis wird
dieses Ziel jedoch häufig noch nicht erreicht. Weniger als die Hälfte der
Betroffenen wird unter einer Standardbehandlung mit Antihistaminika vollständig
beschwerdefrei.[1]
Beschwerden trotz Therapie?
Halten die Symptome an, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass keine wirksamen
Möglichkeiten mehr zur Verfügung stehen. Prof. Mösges rät: "Sobald Beschwerden
unter laufender Therapie bestehen bleiben, sollte die Behandlung zeitnah
überprüft werden - nicht erst nach Monaten des Abwartens." In Absprache mit dem
behandelnden Arzt oder der behandelnden Ärztin kann beispielsweis die Dosis des
Allergie-Medikaments erhöht werden. Dass dies nicht unbedingt notwendig ist,
zeigen neue Daten: In einer Untersuchung erwies sich ein Wechsel auf den
Wirkstoff Bilastin als ebenso wirksam wie die Verdopplung der Dosis eines
anderen Antihistaminikums.[1] Gleichzeitig wurden weniger arzneimittelbedingte
Nebenwirkungen berichtet. "Ein Substanzwechsel ist damit eine wissenschaftlich
belegte, gleichwertige Option - und vermeidet möglicherweise die Nachteile einer
Dosiserhöhung, wie erhöhtes Sedierungsrisiko oder schlechtere Verträglichkeit",
fasst Prof. Mösges die Ergebnisse zusammen. Gerade bei Erkrankungen, die
Betroffene über längere Zeit begleiten, ist die Verträglichkeit einer Behandlung
von Bedeutung.
Allergien ohne saisonale Pause
Ähnlich wie chronische Nesselsucht können auch nicht-saisonale Allergien -
beispielsweise gegen Hausstaubmilben oder Tierhaare - dauerhaft belasten.
"Menschen mit chronischer Urtikaria oder ganzjährig auftretenden Allergien
benötigen oft eine Dauertherapie über Monate oder Jahre. Gute Symptomkontrolle
allein reicht dabei nicht aus. Die Behandlung muss sich auch langfristig in
Alltag, Schule und Beruf integrieren lassen", sagt Prof. Mösges. Wer über
längere Zeit auf Behandlung angewiesen ist, achtet deshalb nicht nur darauf, ob
sie wirkt. Auch die Verträglichkeit und Alltagstauglichkeit spielen eine
wichtige Rolle.
Darauf kommt es bei einer Langzeitbehandlung an
Allegra® Allergietabletten enthalten Bilastin, ein Antihistaminikum der neuesten
Generation. Es wird sowohl bei chronischer Urtikaria als auch bei allergischem
Schnupfen eingesetzt, darunter auch bei ganzjährigen Beschwerden durch
Hausstaubmilben- oder Tierhaarallergien. Studien zeigen, dass es schnell wirkt -
meist innerhalb von 30 bis 60 Minuten - und seine Wirkung bis zu 24 Stunden
anhält.[2] Da Bilastin die Blut-Hirn-Schranke nur in geringem Maß passiert,[3]
macht es nicht müder als Plazebo (ein Scheinmedikament).[4] Außerdem zeigt sich
selbst bei regelmäßiger Einnahme kein Wirkverlust.[5] Gerade bei Erkrankungen,
die Betroffene über längere Zeit begleiten können, sind das wichtige
Eigenschaften. Auch für Kinder liegen Studiendaten vor, die eine gute
Verträglichkeit des Wirkstoffs unterstützen.[6] Für junge Patientinnen und
Patienten ist besonders wichtig, dass eine Behandlung Schule, Freizeit und
Alltag möglichst wenig beeinträchtigt.
Besser schlafen, weniger Einschränkungen im Alltag
Wie eine wirksame Therapie den Alltag erleichtern kann, zeigen auch aktuelle
Studiendaten. In einer 2025 veröffentlichten Untersuchung zu Bilastin
berichteten Menschen mit chronischer spontaner Urtikaria bereits nach acht
Wochen über deutlich weniger Juckreiz und seltener auftretende Beschwerden.[7]
Gleichzeitig verbesserten sich die Schlafqualität und die alltägliche
Lebensqualität. Viele Studienteilnehmende fühlten sich im Alltag weniger
eingeschränkt als vor Beginn der Behandlung mit Bilastin.
Die wichtigste Botschaft zum Welt-Urtikaria-Tag: Wiederkehrende Quaddeln,
Schwellungen oder anhaltender Juckreiz sollten nicht als normal akzeptiert
werden. Wer trotz Behandlung weiterhin Beschwerden hat, sollte gemeinsam mit der
behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt prüfen, ob eine Anpassung der
Therapie sinnvoll sein könnte.
MAT-DE-2604141-1.0 - 09/2026
Über Opella.
Opella ist ein international tätiges, zukunftsorientiertes Unternehmen, das den
Markt für rezeptfreie Medikamente (OTC-Produkte) neu denkt und mit innovativen
Konzepten weiterentwickelt. Unsere Mission: Selfcare so einfach wie möglich zu
machen - indem wir Menschen befähigen, Gesundheit in die eigenen Hände zu
nehmen. Dieses Ziel verfolgen wir für mehr als 500 Millionen Verbraucher*innen
weltweit. Getragen wird diese Mission von 100 etablierten und weltweit
geschätzten Marken, unserem globalen Team mit 11.000 engagierten Mitarbeitenden,
13 erstklassigen Produktionsstandorten - einer davon in Köln - und vier
spezialisierten Zentren für Forschung und Innovation. Unser Hauptsitz befindet
sich in Paris, Frankreich.
In Deutschland ist die A. Nattermann & Cie. GmbH das Unternehmen hinter
bekannten und bewährten Opella-Marken, die aus Apotheken nicht wegzudenken sind
- darunter Allegra®, Buscopan®, Dulcolax®, Thomapyrin® und Mucosolvan®. Viele
dieser Produkte sind Marktführer in ihrem jeweiligen Segment.
Als weltweit B Corp-zertifiziertes Unternehmen setzen wir uns aktiv für eine
gesündere Zukunft für Mensch und Umwelt ein. Mehr über unsere Mission erfahren
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Allegra® Allergietabletten 20 mg Tabletten.
Allegra® Allergietabletten 20 mg Schmelztabletten. Wirkstoff: Bilastin.
Anwendungsgebiet: Antihistaminikum. Zur Linderung der Beschwerden allergischer
Rhinokonjunktivitis und Urtikaria. Apothekenpflichtig.Zu Risiken und
Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren
Arzt oder in Ihrer Apotheke. A. Nattermann & Cie. GmbH, Brüningstraße 50, 65929
Frankfurt am Main. Stand: Tabletten: April 2025, Schmelztabletten: Februar 2025.
Allegra® Allergietabletten Kinder 10 mg Schmelztabletten. Wirkstoff: Bilastin.
Anwendungsgebiet: Antihistaminikum. Zur Linderung der Beschwerden allergischer
Rhinokonjunktivitis und Urtikaria bei Kindern im Alter von 6-11 Jahren mit einem
Körpergewicht von mind. 20 kg. Apothekenpflichtig. Zu Risiken und Nebenwirkungen
lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in
Ihrer Apotheke. A. Nattermann & Cie. GmbH, Brüningstraße 50, 65929 Frankfurt am
Main. Stand: Februar 2025.
[1] Fukunaga A et al. Efficacy and safety of switching to bilastine, an H1-
antihistamine, in patients with refractory chronic spontaneous urticaria
(H1-SWITCH): a multicenter, open-label, randomized, parallel-group comparative
study. Front Immunol 2024; 15:1441478.
[2] Church MK et al. A lifetime companion for the treatment of allergies.
Current Medical Research and Opinion 2020; 36 (3): 445-454.
[3] Wang XY et al. Treatment of allergic rhinitis and urticaria: a review of the
newest antihistamine drug bilastine. Ther Clin Risk Manag 2016; 12: 585-597.
[4] Nicht-sedierend. Müdigkeit und Schläfrigkeit in Studien mit vergleichbarer
Häufigkeit wie unter Placebo. Leceta A et al. Bilastine 10 and 20 mg in
paediatric and adult patients: an updated practical approach to treatment
decisions. 2021 Drugs Context; 10: 2021-5-1.
[5] Okubo K et al. Efficacy and safety of bilastine in Japanese patients with
perennial allergic rhinitis: A multicenter, randomized, double-blind,
placebo-controlled, parallel-group phase III study. Allergol Int 2017; 66:
97-105.
[6] Leceta A et al. Bilastine 10 and 20 mg in paediatric and adult patients: an
updated practical approach to treatment decisions. Drugs Context 2021; 10:
2021-5-1.
[7] Nguyen MTT et al. Clinical and quality of life improvement after bilastine
treatment among patients with autoimmune chronic spontaneous urticaria. PLoS One
2025; 20(8): e0326445.
Pressekontakt:
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