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Straubing (ots) - Indem ihre Wahl auf die Südafrikanerin Navanethem Pillay fiel,
haben die Norweger eine elegante Lösung gefunden. Die Spitzenjuristin war nicht
nur UN-Kommissarin für Menschenrechte, sondern auch mehrere Jahre Richterin am
Internationalen Strafgerichtshof. Die Würdigung ihrer Arbeit mit dem
Friedensnobelpreis ist ein klares Plädoyer für das Völkerrecht und eine Mahnung
zur rechten Zeit. Einem Donald Trump, der internationales Recht ignoriert und
internationale Institutionen, wo immer möglich, bekämpft, kann das nicht
gefallen. Gleichzeitig ist die Entscheidung für die Südafrikanerin auch kein
allzu plumper Fingerzeig allein auf Washington. Was auch immer sich daraus
ergeben mag, ihre Medaille wird Pillay gewiss nicht an Trump weiterreichen.
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