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Frankfurt am Main (ots) - Mehr als 100.000 Kinder und junge Erwachsene in
Deutschland leben mit einer lebensverkürzenden Krankheit. Sabrina ist eine von
ihnen. Sie hat einen seltenen angeborenen Herzfehler. Moderne Medizin konnte ihr
Leben zwar verlängern - aber geheilt werden kann sie nicht. Die Reportage des
Hessischen Rundfunks "Jung, todkrank, aber lebendig" aus der Reihe Y-Kollektiv
zeigt, wie sie und andere Betroffene ihren Alltag meistern, wo sie an ihre
Grenzen kommen und was sie sich von der Gesellschaft wünschen. Der Film ist ab
sofort in der ARD Mediathek (https://www.ardmediathek.de/video/y-kollektiv/jung-
todkrank-aber-lebendig/hr/NWRkNTk0ODEtMTNmYi00NTcwLTg0ZDgtZGI0ZWZkZGYyMDRk) zu
sehen.
Ginge es nach der Statistik, dann wäre Sabrina längst tot. Doch moderne Medizin
hat dem Schicksal ein Schnippchen geschlagen. Mit einem angeborenen Herzfehler
lebt sie nun schon 27 Jahre. Sie hat das Event "Kämpferherzen" in Kassel mit auf
die Beine gestellt, bei dem sich Menschen mit chronischen Erkrankungen oder
Behinderungen sowie deren Angehörige austauschen und vernetzen können. Dabei
hatten die Ärzte ihr nach der Diagnose nur noch wenige Jahre zu leben gegeben.
Sabrina ist kein Einzelfall, die Anzahl der jungen Erwachsenen mit
lebensverkürzenden Krankheiten verdoppelt sich alle fünf Jahre. Für die
Betroffenen und ihre Familien ist der medizinische Fortschritt ein Segen - die
Gesellschaft und die Versorgungssysteme stellt das vor besondere
Herausforderungen. Über die medizinische und pflegerische Betreuung hinaus
brauchen die jungen Menschen Perspektiven - sie wollen arbeiten, ein Teil der
Gesellschaft sein, suchen eine Wohnung. Dabei kämpfen sie gegen Stigmatisierung,
Diskriminierung, überbordende Bürokratie und eine gravierende Versorgungslücke
im Hospizsystem.
Y-Kollektiv-Reporter Lukas Wiehler begegnet in seiner Reportage jungen Menschen,
die lebensverkürzend erkrankt sind und versucht, deren Herausforderungen im
Alltag mitzuerleben. Wie lebt es sich mit dem Bewusstsein, nicht zu wissen, wie
lange man noch hat? Wie geht man mit Plänen, Freundschaften und Beziehungen um?
Was wünschen sich die jungen Erwachsenen vom Rest der Gesellschaft?
Zu sehen ist der Film ab sofort in der ARD Mediathek (https://www.ardmediathek.d
e/video/y-kollektiv/jung-todkrank-aber-lebendig/hr/NWRkNTk0ODEtMTNmYi00NTcwLTg0Z
DgtZGI0ZWZkZGYyMDRk) sowie am Dienstag, 13. Oktober, um 22 Uhr im hr-fernsehen.
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Tel.: 069 155 3500
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