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Wien (ots) - reebuild, die KI-gestützte Plattform für die Automatisierung des
kaufmännischen Backoffice in der Bau- und Immobilienbranche, hat eine Seed-Runde
über 3 Millionen Euro abgeschlossen. Angeführt wird die Runde vom europäischen
Investor Fortino Ventures, mit Beteiligung von Rise PropTech und CuriosityVC.
Mit dem Kapital baut das Wiener Unternehmen seine Präsenz im deutschen Markt
weiter aus, entwickelt neue KI-gestützte Module und expandiert in weitere
europäische Länder.
reebuild ist eine branchenspezifische KI-Plattform, die Rechnungsprüfung,
Kostenmanagement und Materialverwaltung für Bauunternehmen und Projektentwickler
automatisiert. Jedes eingehende Dokument - ob E-Rechnung, PDF, Foto oder Scan -
wird von der KI zeilengenau ausgelesen, strukturiert und automatisch
abgeglichen. Heute verarbeitet reebuild mehr als 530 Millionen Euro
Rechnungsvolumen für über 120 Unternehmen in Deutschland und Österreich auf mehr
als 8.200 Baustellen und Projekten, über 345.000 Dokumente sind mittlerweile
durch die Plattform gelaufen. Zu den Kunden zählen unter anderem die Kratzert
Gruppe, Rödl & Herdegen, Pittel+Brausewetter und die 3SI Immogroup. Die Software
wird in Wien entwickelt, in Deutschland gehostet und ist DSGVO-konform.
E-Rechnungspflicht: Strukturierte Rechnungen allein lösen das Problem am Bau
nicht
Seit dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen empfangen
können. Ab 2027 müssen Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz
E-Rechnungen auch selbst ausstellen, ab 2028 gilt das für alle. Für
Bauunternehmen und Projektentwickler, die täglich Rechnungen von
Nachunternehmern, Lieferanten und Baustoffhändlern erhalten, heißt das:
Strukturierte E-Rechnungen, PDFs, Fotos von Lieferscheinen und Scans laufen in
der Praxis nebeneinander ein.
Eine E-Rechnung im Posteingang ist allerdings noch keine geprüfte Rechnung. Ob
Mengen und Preise zum Lieferschein und zur Auftragsbestätigung passen, ob eine
Korrektur nötig ist und ob die Skontofrist noch läuft, muss weiterhin jemand
prüfen. reebuild liest alle Formate in einen einheitlichen Datensatz, gleicht
automatisch ab und berechnet Korrekturen neu. Die Ablage ist revisionssicher,
und reebuild unterstützt GoBD-konformes Arbeiten sowie gängige Standards wie EN
16931 und ZUGFeRD.
Manuelle Prozesse bremsen eine ganze Branche
In der Bau- und Immobilienbranche wird ein Großteil der Kostenverwaltung und
-steuerung, vor allem zwischen den Abteilungen im operativen Geschäft, noch
manuell in Excel-Listen geführt und in Papierordnern abgelegt. Rechnungen werden
händisch mit Vertragsbedingungen oder Lieferscheinen abgeglichen. Freigaben
dauern zu lange und sind undurchsichtig, zudem laufen die Skontofristen
ungenutzt ab. Projektkosten liegen in veralteten Tabellen, sodass strategische
Entscheidungen auf Basis überholter Informationen getroffen werden. Angesichts
steigender Risiken bei Finanzierung, Energie und Material können Margen dadurch
schnell schrumpfen und zu echten finanziellen Verlusten führen.
Dazu kommt ein Generationswechsel in vielen Unternehmen: Mit der nächsten
Generation an der Spitze wächst der Anspruch, Kostenverfolgung und Transparenz
genauso selbstverständlich digital zu führen wie im privaten Alltag.
Entsprechend steigt auch der Bedarf an Software, die diesem Anspruch gerecht
wird.
Extrem nah an der Praxis gebaut
"Wir kennen die Probleme der Branche aus erster Hand und entwickeln reebuild
gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden extrem nah an der Praxis", sagt
Alexander Kornell, CEO und Gründer von reebuild. "Die Software, mit der viele
Bauunternehmen und Projektentwickler heute noch arbeiten, ist seit Jahrzehnten
kaum weiterentwickelt worden und hat den Anschluss an die gestiegenen Ansprüche
verpasst. Wir sind überzeugt, dass wir diesen Markt mit einem Team aus Bau- und
Technologie-Know-how aufmischen können. Nicht mit einem weiteren Tool, sondern
mit einer Lösung, die wirklich versteht, wie Baustellen und Projekte
kaufmännisch abgewickelt werden."
Dieser Anspruch beruht auf eigener Erfahrung: Alexander Kornell (CEO) und Matteo
Cimadom (CRO) sind durch ihre Familienbetriebe tief in der Baubranche
verwurzelt. Gemeinsam mit Luca Papay (CTO) und Nicolaus Lederer (COO) bringen
sie langjährige Praxiserfahrung in Bau und Immobilien sowie in KI-Forschung und
-Entwicklung mit.
KI-gestützte Automatisierung, gebaut für die Realität auf der Baustelle
Die KI von reebuild liest jedes eingehende Dokument, ob E-Rechnung, PDF, Foto
oder Scan, zeilengenau aus und speichert es als strukturierte Daten.
Lieferscheine, Rechnungen und Auftragsbestätigungen werden automatisch
zusammengeführt, Rechnungskorrekturen automatisch neu berechnet, und die
Software lernt aus den Entscheidungen von Geschäftsführung und kaufmännischer
Leitung mit und nimmt ihnen so immer mehr repetitive Arbeit ab. Auf der
Baustelle fotografiert der Polier den Lieferschein mit der App, und er landet
automatisch im System.
KI-Agenten bereiten die Arbeit vor, übernehmen wiederkehrende Aufgaben und
empfehlen nächste Schritte, während das Team das letzte Wort behält: Freigaben
laufen über Workflows, Menschen entscheiden, und die Software übernimmt das
zeitaufwendige und fehleranfällige Lesen, Abgleichen und Rechnen.
Messbarer Effekt auf die Marge
Für Bauunternehmen zeigt sich der Effekt direkt in der Marge. Weniger Zeit für
Verwaltung und bessere Entscheidungen auf Basis aktueller Projektdaten summieren
sich zu messbaren Einsparungen im gesamten Unternehmen: Eine Rechnung zu
bearbeiten dauert rund drei statt über zwanzig Minuten, der Weg vom
Rechnungseingang bis zur Freigabe verkürzt sich von fünf auf eineinhalb Tage,
und laut Kundenfeedback lassen sich die Beschaffungskosten um bis zu 20 Prozent
senken. In einer Branche, in der die Margen typischerweise im einstelligen
Prozentbereich liegen, macht genau das den Unterschied.
Die Vision: Das Agentic Backoffice für die Baubranche
Die Vision von reebuild reicht weit über Workflow-Automatisierung hinaus: Ziel
ist es, den administrativen Aufwand in der Baubranche auf null zu senken. Auf
Basis der strukturierten Daten hinter jedem Dokument entwickelt reebuild das
Agentic Backoffice für Bauunternehmen. Darin übernehmen KI-Agenten
Routineaufgaben wie Prüfung, Abgleich und Vorkontierung eigenständig, damit
Teams in der Baubranche ihre Zeit wieder fürs operative Geschäft nutzen können,
statt für das manuelle Kostencontrolling.
Wie reebuild die 3 Millionen Euro einsetzt
Das frische Kapital fließt in drei Bereiche. Erstens in die Märkte: reebuild ist
in Deutschland und Österreich etabliert und baut das Geschäft in Deutschland
weiter aus. Mit Fortino Ventures, das auch von München aus investiert, und Rise
PropTech, das Zugang zu Entscheidungsträgern der Branche außerhalb der
DACH-Region bietet, hat reebuild Investoren an Bord, die diesen Weg
unterstützen. Darüber hinaus expandiert reebuild in weitere europäische Länder,
in denen Entwicklungspartnerschaften bereits erste Proof Points liefern.
Zweitens in die Plattform: reebuild entwickelt KI-gestützte Module, die den
kaufmännischen Ablauf von Bauunternehmen von der Kalkulation bis zur Buchhaltung
weitgehend automatisieren. Drittens in das Team: Am Hauptsitz in Wien arbeiten
heute rund 25 Personen, in den kommenden Monaten kommen neue Kolleginnen und
Kollegen hinzu.
Investoren sehen großes Potenzial in einer wenig digitalisierten Branche
Wouter Goossens, Partner bei Fortino Ventures, sagt: "Wir sind überzeugt, dass
jetzt der richtige Zeitpunkt für Bauunternehmen und Projektentwickler ist, ihre
Backoffice-Prozesse mit Software und KI zu digitalisieren und zu automatisieren.
reebuild ist das richtige Team, um das umzusetzen, auch weil das Gründerteam
familiär in der Baubranche verwurzelt ist."
"Wir freuen uns sehr darüber, wie sich Alexander und das Team entwickelt haben,
und freuen uns darauf, sie auf ihrem weiteren Weg zu begleiten", sagt Andrei
Podlesnyi, Investment Manager beim Hansmann Family Office. "In den vergangenen
Jahren hat reebuild bewiesen, dass die direkte Nähe zu den Kundinnen und Kunden
der Schlüssel ist - sowohl für starkes Wachstum als auch für eine hervorragende
Kundenbindung."
Mehr über reebuild erfahren Zur Website (https://www.reebuild.com/?utm_source=ap
a&utm_medium=press_release&utm_campaign=pr_coverage&utm_content=website_link)
Pressekontakt:
reebuild GmbH
Jakob Winter
Telefon: +43 1 4350264
E-Mail: mailto:jakob.winter@reebuild.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/183613/6369920
OTS: reebuild GmbH
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