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Berlin (ots) - Der Finanzdienstleister LYNX veröffentlicht am 12. Oktober 2026
erstmals eine deutschsprachige Ausgabe seines Investor Reports. Dafür wurden
international Kunden von LYNX zu ihren Anlageentscheidungen sowie zur aktuellen
Stimmung an den Finanzmärkten befragt. Die Ergebnisse zeigen: Trotz anhaltender
Höchststände an den Börsen dominiert derzeit Zurückhaltung, um im Fall eines
Rücksetzers nachkaufen zu können.
Statt in Euphorie angesichts steigender Börsenkurse zu verfallen, positionieren
sich Anleger derzeit abwartend. Das ist das Ergebnis des soeben veröffentlichten
LYNX Investor Report Q3 2026. Rund 39 Prozent der Befragten rechnen demnach in
den nächsten sechs Monaten mit einer Seitwärtsbewegung des globalen
Aktienmarktes. Bei den US-Zinsen ist die Überzeugung dagegen deutlich
ausgeprägter: Zwei Drittel der Befragten rechnen fest mit einem Anstieg.
Insgesamt bleiben jedoch die weltweiten geopolitischen Spannungen die größte
Sorge der Anleger. Für fast 79 Prozent der Studienteilnehmer zählen sie zu den
drei größten Risiken für die Finanzmärkte. Auf den weiteren Plätzen folgen die
politische Unsicherheit in den USA und die anhaltend hohe Inflation mit jeweils
43 Prozent.
Kurseinbrüche als Einstiegschance
Grund zur Panik sehen die Befragten jedoch nicht. Vielmehr scheinen sie auf
Marktkorrekturen zu warten, denn mehr als die Hälfte hält mindestens zehn
Prozent des Portfolios in Cash, um sich finanziellen Spielraum zu bewahren. Dazu
passen auch die Pläne im Fall eines Rücksetzers von über 20 Prozent. Sechs
Prozent der Befragten wollen in diesem Fall deutlich aufstocken. 59 Prozent
würden selektiv nachkaufen und 22 Prozent würden ihre Positionen unverändert
halten. Nur ein Prozent der Befragten würden ihr Portfolio in einer solchen
Situation weitgehend auflösen.
Anleger aus der DACH-Region mit mehr Risikodisziplin
Im Vergleich legen deutschsprachige LYNX-Kunden offenbar mehr Wert auf
Risikomanagement als ihre Nachbarn: 44 Prozent der Befragten legen vor einem
Kauf stets oder häufig ein konkretes Verlust-Ausstiegsniveau fest - in den
Niederlanden und Belgien tun dies nur knapp 27 Prozent. Doch auch hier gibt es
Ausbaupotenzial, denn rund ein Drittel der Befragten gab zwar an, dass das
Realisieren von Verlusten die schwerste Disziplin an der Börse sei, dennoch
nutzen fast 39 Prozent selten oder nie eine vorab definierte Ausstiegsstrategie.
"Die Umfragedaten unseres Investor Reports spiegeln die makroökonomische
Realität des späten Jahres 2026 wider und zeigen, dass Anleger sich in einer
ausgeprägten Wartestellung befinden - bereit, bei Bereinigungen einzusteigen,
aber zu vorsichtig, um Höchstkursen hinterherzulaufen", erklärt Tobias Krieg,
Senior Capital Markets Analyst bei LYNX Broker Deutschland.
Die wichtigsten Erkenntnisse in der Zusammenfassung:
- Vier von zehn Anlegern setzen auf Seitwärtsbewegung: Ein unveränderter
Aktienmarkt ist im dritten Quartal das dominierende Szenario.
- Bei einem starken Kurseinbruch überwiegt die Kaufbereitschaft: Acht von zehn
Investoren nutzen Markteinbrüche von über 20 Prozent zum Nachkaufen oder
Halten.
- Deutschsprachige Anleger legen ihren Ausstiegskurs häufiger im Voraus fest: D
er Unterschied zu den Niederlanden und Belgien ist groß: Befragte in
Deutschland, Österreich und der Schweiz bestimmen deutlich häufiger vorab, bei
welchem Kursniveau sie eine Verlustposition schließen.
- Investieren bleibt privat: Vollste Transparenz im engeren Umfeld gibt es nur
bei mageren vier Prozent der Befragten.
- Rekordstände kaschieren eine schmalere Marktbreite: Gute Zahlen täuschen: Der
jüngste Aufschwung ruht auf den Schultern von immer weniger Top-Performern.
- Öl und Zinsen veränderten die Spielregeln: Steigende Ölpreise und die erste
US-Zinserhöhung seit 2023 fordern die Märkte heraus.
- Bei KI rückt die Rendite in den Fokus: Die Investitionsbereitschaft bleibt
hoch - doch der Markt fordert nun handfeste Belege für den Profit der
Milliarden-Investments.
"Das dritte Quartal endet mit einer ungewöhnlichen Kombination aus starken
Unternehmensgewinnen und hohen Indexständen auf der einen Seite, höheren
Ölpreisen, einer wieder restriktiveren Fed und größeren Unterschieden innerhalb
des Aktienmarkts auf der anderen. Ob der Markt im vierten Quartal wirklich
zulegt, hängt nicht allein von den Leitindizes ab. Der Aufschwung steht nur dann
auf einem soliden Fundament, wenn wieder mehr Unternehmen mitziehen und
gleichzeitig die Rahmendaten - Gewinnwachstum, Zinsen und sich normalisierende
Energiepreise - stimmen", fasst Christoph Schöneberg, Leiter der deutschen
Niederlassung von LYNX in Berlin, zusammen. "Wir können also bereits jetzt
gespannt sein, wie sich die Antworten im vierten Quartal verändern werden."
Die Studie zum LYNX Investor Report Q3 2026 wurde vom 25. bis 28. September 2026
unter 471 Kunden von LYNX in Deutschland, Österreich und der Schweiz
durchgeführt und ist eine Momentaufnahme ihrer Meinungen und Präferenzen zum
Zeitpunkt der Befragung. Bei den Befragten handelt es sich hauptsächlich um
aktive Anleger mit mehrjähriger Anlageerfahrung.
Der vollständige deutschsprachige LYNX Investor Report für das dritte Quartal
2026 steht auf der Website von LYNX zum Download
(https://www.lynxbroker.de/report) bereit. Die Nutzung der Daten und Grafiken
ist bei Nennung der Quelle "LYNX Investor Report Q3 2026" jederzeit möglich. Die
nächste Ausgabe für das vierte Quartal 2026 erscheint Anfang Januar 2027.
Über LYNX
LYNX ist ein auf den internationalen Handel spezialisierter Online-Broker mit
transparenten Konditionen. Die Internetplattform von LYNX ermöglicht den Handel
in Echtzeit an über 100 Handelsplätzen in über 30 Ländern. LYNX wurde im Jahr
2006 in Amsterdam gegründet und ist seit 2007 auf dem niederländischen Markt
aktiv. Seit 2008 bietet LYNX seinen Service in Deutschland und Belgien an.
Mittlerweile ist LYNX in insgesamt zehn europäischen Ländern aktiv. Von Berlin
aus betreut LYNX alle Kunden im deutschsprachigen Raum (D-A-CH). Weitere
Niederlassungen befinden sich in Gent und Prag.
Die Kunden von LYNX sind private und institutionelle Investoren, die direkt an
den großen Börsenplätzen in Europa, Nordamerika und Asien handeln möchten. LYNX
stellt die technologischen Voraussetzungen für den internationalen Handel über
das Internet und nimmt damit im Bereich Online-Brokerage eine bedeutende
Marktstellung ein.
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persönliche Anlageberatung verstanden werden. Sie dienen lediglich der
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