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Köln (ots) - Damit Beschäftigte im Arbeitsalltag sicher handeln, müssen sie
Gefährdungen verstehen und Schutzmaßnahmen praktisch einüben. Die
Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM)
empfiehlt Unternehmen deshalb, Arbeitsschutz erlebbar zu machen - über
klassische Unterweisungen hinaus.
Arbeitssicherheit lebt von Wissen, vor allem aber von der Umsetzung im
Arbeitsalltag. Unternehmen investieren viel Zeit in Unterweisungen und
Schulungen. Entscheidend ist jedoch, dass Beschäftigte das Gelernte verstehen,
behalten und im Arbeitsalltag sicher anwenden.
Die BG ETEM empfiehlt Unternehmen deshalb, Beschäftigte selbst aktiv werden zu
lassen. Praxisübungen, realitätsnahe Szenarien und interaktive Formate können
dazu beitragen, Gefährdungen besser zu verstehen und Schutzmaßnahmen sicher
anzuwenden. Wer Risiken selbst erlebt oder Handlungsabläufe praktisch trainiert,
behält die Inhalte häufig nachhaltiger im Gedächtnis als nach einer klassischen
Präsentation.
Lernen durch eigenes Erleben
Praxisnahe Übungen ermöglichen es Beschäftigten, die Folgen unsicheren Handelns
unmittelbar nachzuvollziehen und sichere Arbeitsweisen einzuüben. Das kann
beispielsweise die Rettung aus engen Räumen, sicheres Arbeiten in der Höhe oder
der richtige Umgang mit typischen Gefährdungen im eigenen Arbeitsbereich sein.
Wichtig ist dabei, dass die Übungen einen konkreten Bezug zur betrieblichen
Praxis haben. Beschäftigte kennen die Anforderungen und Herausforderungen ihres
Arbeitsalltags am besten. Werden sie in die Planung entsprechender Formate
eingebunden, entstehen häufig besonders praxisgerechte Lösungen.
Sicherheitskultur gemeinsam stärken
Auch über Pflicht-Termine hinaus können Unternehmen dafür sorgen, dass ihre
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Arbeitssicherheit regelmäßig trainieren: zum
Beispiel mit Aktionstagen und Praxistrainings außer der Reihe.
Die BG ETEM unterstützt Betriebe jeder Größe dabei, solche
Präventionsveranstaltungen zu planen und mit Leben zu füllen - sowohl durch
Beratung als auch durch ausleihbare Aktionsmedien. Mit ihnen lassen sich
verschiedene Aspekte von Arbeitssicherheit anschaulich vermitteln und praktisch
erproben. Das Angebot reicht von einem Ladungssicherungsmodell über Brillen, die
einen Alkohol- oder Drogenrausch simulieren, bis hin zu Fahrsicherheitsseminaren
für Zweiradfahrerinnen und Zweiradfahrer. Unter
https://www.aktionsmedien-bgetem.de/ können Unternehmen sich über alle Angebote
informieren und Medien ausleihen.
Führungskräfte als Vorbilder
Führungskräfte spielen eine zentrale Rolle im Arbeitsschutz - und somit auch bei
Aktionen rund um sicheres Arbeiten. Wer Präventionsangebote sichtbar unterstützt
und selbst an Übungen teilnimmt, wird seiner Vorbildrolle gerecht und setzt
wichtige Signale.
Ebenso wichtig ist es, vermittelte Themen nach einem Aktionstag nicht wieder aus
dem Blick zu verlieren. Regelmäßige Gespräche in Teams, die Auswertung von
Praxisbeispielen sowie wiederkehrende Sicherheitsimpulse helfen dabei, das
Gelernte langfristig präsent zu halten.
Podcast mit Praxisbeispiel
Wie sich Arbeitsschutz besonders praxisnah vermitteln lässt, zeigt die neue
Folge von "Ganz sicher", dem Podcast der BG ETEM für Menschen mit Verantwortung.
Moderatorin Katrin Degenhardt spricht mit Mathias Kütten, leitende Fachkraft für
Arbeitssicherheit der VSE-Gruppe.
Der saarländische Energieversorger hat eigene Praxistage zur Arbeitssicherheit
entwickelt. Beschäftigte durchlaufen dabei verschiedene Stationen, an denen sie
typische Gefährdungen aus ihrem Arbeitsalltag erleben und geeignete
Schutzmaßnahmen trainieren. Die Folge gibt Einblicke in die Planung solcher
Aktionstage, zeigt Beispiele aus der Praxis und liefert Anregungen für
Unternehmen, die Arbeitsschutz nachhaltig verankern möchten.
Der Podcast ist auf der Webseite der BG ETEM unter der Adresse
www.bgetem.de/ganzsicher
(https://www.bgetem.de/presse-aktuelles/themen-und-geschichten/podcasts/view) zu
finden. Ebenso bei Spotify, YouTube Music, Deezer, RTL+, Pocket Casts sowie
Apple Podcasts. Zur Folge "Nach der Theorie: Praxistage Arbeitssicherheit" geht
es hier (https://www.bgetem.de/presse-aktuelles/themen-und-geschichten/podcasts/
folge-57-nach-der-theorie-praxistage-arbeitssicherheit/view) .
Unter https://www.aktionsmedien-bgetem.de/ können Unternehmen sich über alle
Angebote informieren und Medien ausleihen.
Hintergrund BG ETEM
Die BG ETEM ist die gesetzliche Unfallversicherung für rund vier Millionen
Beschäftigte in gut 200.000 Mitgliedsbetrieben. Sie kümmert sich um
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in den Mitgliedsbetrieben sowie um
Rehabilitation und Entschädigung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Für
ihre Mitgliedsunternehmen übernimmt die BG ETEM die Haftung für die
gesundheitlichen Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten gegenüber den
Beschäftigten und stellt diese auch untereinander von der Haftung frei.
Pressekontakt:
Christian Sprotte
Pressesprecher
Telefon: +49 221 3778-5521 (Zentrale: - 0)
Telefax: +49 221 3778-25521
Mobil: +49 175 260 73 90
E-Mail: mailto:sprotte.christian@bgetem.de
Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse
Hauptverwaltung
Gustav-Heinemann-Ufer 130
50968 Köln
http://www.bgetem.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/18978/6370261
OTS: BG ETEM - Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Mediene
rzeugnisse
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