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Halle (ots) - Sachsen-Anhalts BSW-Landtagsfraktionschef Thomas Schulze hat
wirtschaftliche Probleme in Sachsen-Anhalt als einen Grund für den gemeinsamen
Antrag mit der AfD zum Stopp von Waffenlieferungen an der Ukraine genannt. "Wir
sprechen hier von wirtschaftlichen Sanktionen und Embargos, die aufgehoben
werden sollen", sagte er im Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung
(Mittwochausgabe). Schulze zufolge benötige Sachsen-Anhalt wieder
Rohstofflieferungen aus Russland. "Wir kriegen nicht das Öl und das Gas, das wir
für unsere heimische Wirtschaft benötigen", sagte er dem Blatt.
"Ich sehe ja, wie die Chemieindustrie in Sachsen-Anhalt unter den Sanktionen
leidet", betonte Schulze. Das betreffe auch andere Industriezweige. "Ich war
kürzlich in Leuna. Ich weiß also, wovon ich rede", sagte er.
BSW und AfD wollen Sachsen-Anhalts Landesregierung am Mittwoch in einem ersten
gemeinsamen Antrag im Landtag dazu auffordern, sich im Bundesrat für einen Stopp
deutscher Waffenlieferungen und wesentlicher Finanzhilfen einzusetzen.
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Jan Schumann
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