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Frankfurt (ots) - Wie sehr Bärbel Bas fehlen wird, war beim Arbeitgebertag am
Dienstag zu spüren. Dort versuchte Merz, endlich wieder der Lieblingskanzler der
Wirtschaft zu werden, der er einmal war, als er die angeblich mangelnde
Leistungsbereitschaft der Deutschen geißelte. Jetzt macht ihm die Lobby Druck,
dass die Reformen für Rente, Gesundheit und Pflege endlich kommen sollen. Ohne
sozialpolitische Korrekturen, versteht sich.
Der Kanzler gibt den Druck weiter an Bas-Nachfolger Alexander Schweitzer - und
weist dessen Vorgängerin unverblümt die Schuld daran zu, dass die Vereinbarungen
für die Rente und den Arbeitsmarkt noch nicht umgesetzt worden sind. Das ist ein
unwürdiges Spiel - einen Tag nachdem die Ministerin auch wegen der ständigen
Angriffe von Unionsseite ihren Rücktritt erklärt hat. Wieder einmal zeigt sich:
Merz fehlt jede Sensibilität.
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