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Hamburg (ots) - Wer bei Weihnachtsgeschenken Geld sparen möchte, sollte den
Kaufzeitpunkt gezielt wählen. Orientierung bietet der Sparkompass von
guenstiger.de: Das Vergleichsportal hat dafür die Tagesbestpreise beliebter
Geschenkartikel bei über 2.000 Händlern im Vorjahr ausgewertet. Das Ergebnis
zeigt: Während Frühkäufer im Oktober oftmals noch mehr Geld für Geschenke
einplanen mussten, fielen Ende November auf breiter Front die Preise. In einigen
Kategorien bot dagegen der Dezember attraktive Sparchancen für
Last-Minute-Shopper.
Verhaltener Auftakt im Oktober
Viele Händler starten ab Mitte Oktober mit den ersten Weihnachtsangeboten. Die
Auswertung der Preisentwicklung von Mitte Oktober bis Ende Dezember 2025 zeigt
jedoch, dass lediglich 17 Prozent aller saisonalen Tiefstpreise auf
guenstiger.de auf den Oktober entfielen. Bei den meisten Geschenken zahlte sich
Abwarten aus.
November: Fast jedes zweite Produkt zum Bestpreis erhältlich
Im November sanken besonders viele Preise auf ihren Tiefststand, vor allem
aufgrund der Rabattaktionen rund um Black Friday. Insgesamt erreichten 47
Prozent der untersuchten Produkte ihren günstigsten Wert.
Am höchsten war die Tiefstpreis-Chance Ende November bei Fernsehern: 35 Prozent
der untersuchten Modelle wiesen dann ihren saisonalen Bestwert auf. Gegenüber
dem durchschnittlichen Tagesbestpreis im gesamten Untersuchungszeitraum konnten
Käufer im Schnitt 7 Prozent sparen. Bei Smartwatches und Beauty-Produkten lag
der Anteil jeweils bei 33 Prozent und die Ersparnis bei 6 bzw. 7 Prozent. Auch
bei Computern (27 Prozent), Audio-Geräten (26 Prozent) und Werkzeug (21 Prozent)
wurde Ende November besonders häufig der günstigste Preis erreicht. Im Schnitt
konnten Käufer 5 und 6 Prozent sparen.
Bei Spielwaren verschob sich der ideale Kaufzeitpunkt dagegen auf Mitte
November: 21 Prozent der untersuchten Produkte erzielten dann ihren Bestpreis.
Mit einer Ersparnis von 10 Prozent gegenüber dem saisonalen Durchschnittspreis
war der Preisvorteil in dieser Kategorie am größten.
Für Spätkäufer lohnen sich Gamingartikel, Haushaltsgeräte und Smartphones
Zwar lässt die Schnäppchendichte nach dem November-Hoch in vielen Kategorien
nach, doch immerhin 36 Prozent aller saisonalen Tiefstpreise entfielen im
Untersuchungszeitraum auf den Dezember.
Gerade bei Gamingartikeln wie Konsolen und Videospielen lohnt es sich
zuzuschlagen: 25 Prozent der Bestpreise wurden Mitte Dezember erreicht und die
durchschnittliche Ersparnis gegenüber dem saisonalen Preisniveau betrug 9
Prozent. Bei Haushaltsgeräten wurden dagegen 19 Prozent der Bestpreise erreicht,
im Schnitt lagen die Preise 3 Prozent niedriger.
Zum Jahresende bot sich Smartphone-Käufern eine weitere Sparchance: Bei 23
Prozent der untersuchten Mobiltelefone lag der Tiefstpreis Ende Dezember. Hier
waren die Geräte 3 Prozent günstiger.
Fazit: Kleine Prozentwerte, große Euro-Wirkung
Gerade bei teureren Anschaffungen wie Laptops und Fernsehern können sich selbst
moderate Preisnachlässe im einstelligen Prozentbereich schnell auf 50 bis über
200 Euro summieren. Wer Weihnachtsgeschenke möglichst günstig kaufen möchte,
sollte daher die Zeit zwischen der zweiten Novemberhälfte und kurz vor
Weihnachten besonders im Blick behalten.
Methodik:Für den Sparkompass wurden die täglichen Bestpreise von über 2.000
Onlinehändlern auf guenstiger.de für über 300 der am häufigsten gesuchten
Produkte aus zehn Kategorien im Zeitraum von Mitte Oktober bis Ende Dezember
2025 analysiert. Die prozentuale Ersparnis berechnet sich aus der Differenz
zwischen dem jeweiligen Tiefstpreis im Zeitfenster und dem durchschnittlichen
Verkaufspreis des Produkts von Mitte Oktober bis Ende Dezember 2025.
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