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Hamburg (ots) -
- Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind bringt über 200 Kinder, Eltern
und Fachkräfte zusammen
- Informations- und Förderangebote vorgestellt
- Jährliche Fortsetzung geplant
Rund 230 Kinder, Eltern und Fachkräfte kamen am 11. Oktober 2026 zum ersten "Tag
der Hochbegabung" in Hamburg zusammen. Die Deutsche Gesellschaft für das
hochbegabte Kind (DGhK), Regionalverein Hamburg, hatte ins Alte Zollamt in der
Speicherstadt eingeladen. Das Interesse war deutlich größer als erwartet: Trotz
mehrfacher Aufstockung musste die Teilnehmerzahl schließlich begrenzt werden. Im
Mittelpunkt standen der persönliche Austausch, Informationen rund um
Hochbegabung und gemeinsame Aktivitäten. Mit der Veranstaltung möchte die DGhK
Hamburg stärker für die Bedürfnisse hochbegabter Kinder sensibilisieren. Nach
dem erfolgreichen Auftakt soll der "Tag der Hochbegabung" künftig jährlich am
zweiten Sonntag im Oktober stattfinden.
Raum für Begegnung und Austausch
An Gesprächs- und Informationstischen konnten Eltern hochbegabter Kinder und
Fachkräfte aus dem Bildungsbereich ihre Erfahrungen teilen, sich über
Hochbegabung informieren und die Angebote der DGhK Hamburg kennenlernen. Für die
Kinder gab es betreute Spiel- und Mitmachangebote, bei denen sie Kontakte
knüpfen und gemeinsame Interessen entdecken konnten. Das Hamburger Zollmuseum
beteiligte sich mit einer Rallye für Kinder und Eltern. Auch Mitglieder des
DGhK-Bundesvorstands nahmen an der Veranstaltung teil.
"Wir wollten einen Tag schaffen, an dem Kinder einfach Kinder sein dürfen,
Eltern sich austauschen können und Hochbegabung nicht erklärt oder
gerechtfertigt werden muss, sondern Raum bekommt. Die große Nachfrage zeigt, wie
wichtig es ist, über Hochbegabung zu sprechen und Familien damit nicht allein zu
lassen", sagt Tessa Mora, erste Vorsitzende der DGhK Hamburg.
Drei Angebote für mehr Information und Chancengerechtigkeit
Im Rahmen der Veranstaltung stellte die DGhK Hamburg drei Projekte vor, mit
denen der Verein hochbegabte Kinder, ihre Familien und pädagogische Fachkräfte
unterstützen möchte.
Premiere feierte das illustrierte Minibuch "Ein Herz auf Mias Hand", das Kindern
einen altersgerechten Zugang zum Thema Hochbegabung ermöglicht. Es erzählt von
einem Mädchen, das voller Fragen und Ideen steckt, seine Umwelt aber manchmal
auch als zu laut und überwältigend empfindet. Ergänzende Infokästen helfen
Erwachsenen, die Besonderheiten dieser Kinder besser zu verstehen. Die
fachlichen Inhalte entwickelte Sabrina Henning, Psychologin und zweite
Vorsitzende der DGhK Hamburg. Das Buch soll künftig u. a. in Kitas und
Arztpraxen verteilt werden und ist über den Verein bestellbar.
Mit dem "Kita-Koffer" stellte der Verein ein kostenloses Angebot für Hamburger
Kindertagesstätten und Grundschul-Horteinrichtungen vor. Die ausleihbaren Koffer
enthalten Spiele, Beschäftigungsmaterialien und Informationen, die pädagogische
Fachkräfte bei der Förderung besonders begabter Kinder unterstützen.
Das Spendenprojekt "Kluge Chancen für alle" ermöglicht Kindern aus
einkommensschwachen Familien den Zugang zu professioneller Intelligenzdiagnostik
einschließlich Auswertung und Beratung. Dank einer Spende aus dem Hamburger
Bußgeldfonds und eigenen Vereinsmitteln ist die Finanzierung für zunächst 20
Kinder gesichert. Für die Fortführung des Angebots ab 2027 ist die DGhK Hamburg
auf weitere Spenden angewiesen.
Hamburger Wurzeln und jährliche Fortsetzung
Für die DGhK hatte der Auftakt auch eine historische Bedeutung: Der heute
bundesweit tätige Verein wurde 1978 in Hamburg gegründet. Mit Dr. Annette
Heinbokel und Ursula Kapaun waren auch zwei der damaligen Gründerinnen bei der
Veranstaltung anwesend.
Organisiert wurde der Tag vollständig ehrenamtlich, maßgeblich durch die
Hamburger Vorstandsmitglieder Charlotte Krutzsch, Mirco Lüttges und Tessa Mora.
Künftig soll der "Tag der Hochbegabung" jeweils am zweiten Sonntag im Oktober
stattfinden und Familien mit hochbegabten Kindern einen regelmäßigen Rahmen für
Begegnung und Austausch bieten.
Ergänzende Stimmen zum ersten Tag der Hochbegabung
Verwendete und weitere Statements für Medien zur redaktionellen Auswahl in
voller Länge.
Florian Lambinet, Vater eines hochbegabten Kindes
"Wir freuen uns immer über die Veranstaltungen der DGhK, weil es hier ganz
selbstverständlich um die Kinder geht. Unsere Kinder können andere Kinder
kennenlernen, Freundschaften schließen und erleben, dass sie mit ihren
Interessen nicht allein sind. Beim Tag der Hochbegabung war es besonders schön
zu sehen, wie die Kinder einfach frei miteinander gespielt, gelacht und den Tag
genossen haben. Für uns als Familie ist es etwas ganz Besonderes, einen Ort zu
haben, an dem unsere Kinder einfach sie selbst sein können."
Tessa Mora, 1. Vorsitzende DGhK Hamburg
"Für uns als DGhK Hamburg war es etwas ganz Besonderes, den ersten Tag der
Hochbegabung hier in Hamburg auf die Beine zu stellen - dort, wo unser Verein
einst gegründet wurde. Wir wollten einen Tag schaffen, an dem Kinder einfach
Kinder sein dürfen, Eltern sich austauschen können und Hochbegabung nicht
erklärt oder gerechtfertigt werden muss, sondern Raum bekommt. Dass wir am Ende
wegen der großen Nachfrage sogar die Teilnehmerzahl begrenzen mussten, hat uns
sehr berührt. Es zeigt, wie wichtig es ist, über Hochbegabung zu sprechen und
Familien damit nicht allein zu lassen."
Mirco Lüttges, Vorstand DGhK Hamburg, Öffentlichkeitsarbeit
"Der Tag der Hochbegabung war für alle ein voller Erfolg. Mehr als 200 Gäste
jeden Alters aus ganz Hamburg - von Eltern über Kinder bis ExpertInnen - konnten
in ausgelassener Atmosphäre Spaß haben, sich informieren und austauschen. Der
zweite Sonntag des Oktobers wird von nun an jedes Jahr der 'Tag der
Hochbegabung' sein."
Ursula Kapaun, Mitgründerin der DGhK
"Es ist schön zu sehen, wie sich der Verein in Hamburg entwickelt hat. Wir
hatten auch kurz nach Gründung die Idee, ausgewählte Spiele zusammenzustellen,
damit Kinder ihren Begabungen entsprechend agieren können. Toll, dass so ein
Projekt jetzt mit dem Kita-Koffer realisiert worden ist. Besonders
unterstützenswert finde ich das Projekt 'Kluge Chancen', da ich es ganz wichtig
finde, dass alle Kinder die Möglichkeit erhalten, dass ihre Fähigkeiten gesehen
und gefordert werden."
Über die DGhK
Die Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind e. V. (DGhK) ist ein
bundesweit tätiger gemeinnütziger Verein, der sich für die Interessen und die
Förderung hochbegabter Kinder und Jugendlicher einsetzt. Er wurde 1978 auf
Initiative der Lehrerin Dr. Annette Heinbokel in Hamburg gegründet und zählt
heute mehr als 4.000 Mitglieder in 14 Regionalvereinen, davon über 360 im
Regionalverein Hamburg. Die DGhK berät Familien sowie pädagogische Fachkräfte,
bietet Förder- und Vernetzungsmöglichkeiten an und setzt sich für die
Berücksichtigung der Bedürfnisse hochbegabter Kinder im Bildungssystem ein.
https://dghk.de/ / https://dghk-hh.de/
Informationen und Bestellungen zum Minibuch "Ein Herz auf Mias Hand"
Sabrina Henning
2. Vorsitzende, DGhK Hamburg
Psychologin und fachlich Verantwortliche für das Minibuch
E-Mail: mailto:henning@dghk-hh.de
Weiterführende Informationen zu den vorgestellten Projekten
Kita-Koffer: https://dghk-hh.de/fortbildung/
Spendenprojekt "Kluge Chancen für alle":
https://dghk-hh.de/kluge-chancen-fuer-alle/
Pressekontakt:
Tessa Mora
1. Vorsitzende, DGhK Hamburg
E-Mail: mailto:mora@dghk-hh.de
Telefon: 0176-20508140
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/183622/6370751
OTS: Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind e.V. - Regiona
lverein Hamburg
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