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Berlin (ots) - Vertrauen und Kontinuität bei der Bauförderung notwendig
Die am heutigen Freitag veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts
zeigen einen deutlichen Anstieg der Genehmigungszahlen im Wohnungsbau von Januar
bis August 2026: 169.400 neue Wohnungen wurden genehmigt, rund 12 Prozent bzw.
18.300 Wohneinheiten mehr gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Hierzu erklärt der
baupolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Jan-Marco Luczak:
"Der Abwärtstrend beim Wohnungsbau ist gebrochen. Der Bauturbo wirkt und
Vertrauen kehrt zurück. Das sind gute Nachrichten für alle Menschen, die auf der
Suche nach einer bezahlbaren Wohnung sind und für unsere Volkswirtschaft. Wenn
wir Wachstum und Beschäftigung sichern wollen, müssen die Bagger rollen.
So erfreulich der Trend ist, in einer Baugenehmigung kann niemand wohnen. Es
kommt auf die Fertigstellungen an, deswegen dürfen wir in unseren Anstrengungen
nicht nachlassen. Die Bauwirtschaft braucht vor allem verlässliche
Rahmenbedingungen, dass wir die EH55-Plus Förderung bis zum Jahresende
verstetigt haben, ist daher genau das richtige Signal.
Der zweite Hebel sind die Baukosten. Bauen ist in Deutschland schlicht zu teuer.
Wir müssen die Spirale aus immer strengeren und kostentreibenden Standards
durchbrechen. Der Gebäudetyp E kann der Gamechanger werden. Statt teurem
Goldstandard müssen wir einfaches und kostengünstiges Bauen zum neuen "Normal"
machen - ohne neuen Vertragstyp, ohne notwendige Aufklärung und
Haftungsrisiken."
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