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Straßburg/Bonn (ots) - Zum Vorschlag für Verhandlungen über den künftigen
EU-Haushalt, die sogenannte NegoBox, erklärt Monika Hohlmeier, EU-Abgeordnete in
der EVP-Fraktion: "Also das ist ziemlich unterirdisch, was da jetzt als
sogenannte NegoBox angeboten wird." Es würden vor allem die Bereiche der
Wettbewerbsfähigkeit und der europäischen Spitzenforschung rausgenommen. Auch
"deutsche Forschung wird keine Spitzenforschung in der Welt werden, wird sich
nicht durchsetzen können, wenn sie nicht die Unterstützung der Europäischen
Union und der an die Europäische Union angedockten Länder hat. Das heißt, man
kann sich nicht selbst in die Beine schneiden", erklärt die stellvertretende
Vorsitzende des EU-Haushaltsausschusses Hohlmeier im Interview bei phoenix. Auch
seien Fragen der Energieversorgung "weggekürzt worden in diesem Vorschlag. Da
muss ich ernsthaft fragen, ob der Rat eigentlich sich bewusst ist, dass wir
nicht nur aus alten traditionellen Aufgaben bestehen, sondern dass wir echte
Aufgaben haben und dass der Rat jetzt endlich ernsthaft vorlegen muss."
In bestimmten Bereichen sei darüber nachzudenken, ob wirklich jedes Geld
sinnvoll ausgegeben worden sei, etwa im Bereich der Landwirtschaft, der Kohäsion
oder auch der Entwicklungshilfe. Eine Umschichtung innerhalb des EU-Haushaltes
für die Ukraine befürwortet CSU-Politikerin Hohlmeier. Die Ukraine leiste
momentan die Arbeit "um unsere Sicherheit und unseren Frieden mit zu
gewährleisten." Man müsse sich wappnen, damit Russland nie wieder die Absicht
habe, ein europäisches Land anzugreifen.
Das ganze Interview finden Sie hier: https://phoenix.de/s/nBA (https://eur02.saf
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