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Berlin (ots) - Am 25. Oktober werden die Uhren auf Winterzeit umgestellt. Für
die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen "CO macht K.O." ist
das der ideale Zeitpunkt, um die Sicherheit im eigenen Zuhause in den Blick zu
nehmen. Nicht nur eine regelmäßige Wartung der Heizungsanlagen und Feuerstätten
ist wichtig - auch die Installation von CO-Meldern sollte geprüft werden.
Gefahr für CO-Vergiftungen steigt in der Heizsaison
Wenn es draußen früher dunkel wird, machen wir es uns drinnen gemütlich. Der
Kamin wird zum ersten Mal seit Monaten wieder angefeuert oder der Ofen sorgt für
wohlige Wärme und die Gas-Therme läuft auf Hochtouren. Auch ein langes, heißes
Bad gehört für viele zur kalten Jahreszeit dazu.
Doch mit dem Start der Heizsaison rückt auch die Gefahr durch Kohlenmonoxid (CO)
in den Fokus. Überall dort, wo Gas, Öl, Holz oder Kohle verbrannt werden, kann
bei einer unvollständigen Verbrennung giftiges CO entstehen. Mögliche Quellen
sind Gasheizungen und Gas-Thermen, Kamine und Öfen. Besonders tückisch: Die
Ursache für eine erhöhte CO-Konzentration muss nicht zwingend in der eigenen
Wohnung liegen, denn das Atemgift kann auch durch Wände und Decken dringen.
Warum Kohlenmonoxid so gefährlich ist
Menschen können das Gas nicht wahrnehmen, denn es ist farb-, geruchs- und
geschmacklos. Tritt beispielsweise ein technischer Defekt auf oder sind die Zu-
oder Abluftwege der Feuerstätte blockiert, kann das Gas in Innenräume gelangen
und sich dort unbemerkt ausbreiten.
Eine CO-Vergiftung macht sich häufig durch unspezifische Beschwerden bemerkbar:
Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit oder Müdigkeit können erste Anzeichen sein.
Gerade im Herbst und Winter besteht die Gefahr, diese Symptome mit einer
Erkältung oder Grippe zu verwechseln. Steigt die Kohlenmonoxid-Konzentration
weiter an, können Bewusstlosigkeit und schwere gesundheitliche Schäden die Folge
sein. Im schlimmsten Fall ist eine CO-Vergiftung tödlich.
CO-Melder warnen vor der unsichtbaren Gefahr
Da die menschlichen Sinne Kohlenmonoxid nicht wahrnehmen können, sind CO-Melder
die einzige Möglichkeit, vor einer CO-Vergiftung zuhause gewarnt zu werden. Die
Sensoren messen die Kohlenmonoxid-Konzentration in der Raumluft und warnen bei
erhöhten Werten mit einem akustischen Signal.
Ebenso wichtig ist es, Heizungsanlagen und Feuerstätten regelmäßig fachgerecht
überprüfen und warten zu lassen.
"Die Zeitumstellung ist der perfekte Anlass für einen kurzen Sicherheitscheck zu
Hause. Regelmäßige Wartung macht Heizungsanlagen und Feuerstätten sicherer und
effizienter. CO-Melder ergänzen diesen Schutz und warnen vor einer Gefahr, die
wir selbst nicht wahrnehmen können", erklärt Andreas Walburg vom Landesverband
des Schornsteinfegerhandwerks Niedersachsen.
Zeitumstellung: Heizung an. CO-Melder auch?
Die Initiative "CO macht K.O." empfiehlt, die Zeitumstellung als festen Termin
für einen Sicherheitscheck zuhause zu etablieren - und CO-Melder zu
installieren. Bereits vorhandene Geräte sollten entsprechend den
Herstellerangaben kontrolliert werden. Hinweise zur richtigen Montage und
Bedienung von CO-Meldern gibt es unter:
https://www.co-macht-ko.de/schutz-vor-kohlenmonoxid/
Über die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen
Die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen wurde im Jahr 2018
gegründet. Zu den Mitgliedern gehören der Bundesverband der Ärztlichen Leiter
Rettungsdienst (ÄLRD), die Bundesarbeitsgemeinschaft Notärzte (BAND), der BHE
Bundesverband Sicherheitstechnik, die Deutsche Pelletinstitut GmbH (DEPI), der
Deutsche Feuerwehrverband (DFV), die Vereinigung zur Förderung des deutschen
Brandschutzes (vfdb), der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) und
verschiedene Hersteller von Kohlenmonoxid-Meldern.
Pressekontakt:
Claudia Groetschel
Netzwerk für Brandschutz in der Küche
Tel.: 030/44 02 01 33
E-Mail: mailto:info@stop-herdbrand.de
http://www.stop-herdbrand.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/133541/6375719
OTS: Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen
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