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Hattingen (ots) - Ein Einbruch dauert oft nur wenige Minuten, der finanzielle
Schaden kann dagegen erheblich sein. Besonders ärgerlich wird es, wenn neben
Bargeld auch Schmuck, Uhren oder wichtige Dokumente verschwinden. Doch selbst
gut gesicherte Häuser bieten keinen vollständigen Schutz. Deshalb sollten
Eigentümer nicht nur verhindern, dass Täter eindringen, sondern auch ihre
Wertsachen gezielt absichern.
Wer seine Wertsachen nur in einer Schublade oder einem einfachen Möbeltresor
aufbewahrt, macht es Einbrechern unnötig leicht. Nachfolgend wird erklärt,
welche fünf typischen Fehler beim Schutz von Wertsachen gemacht werden und
worauf es bei der Auswahl und Sicherung eines Tresors ankommt.
Fehler 1: Wertsachen an vermeintlich sicheren Orten verstecken
Ob im Kleiderschrank, unter der Matratze oder in einer unscheinbaren Schublade:
Viele Menschen bewahren ihre Wertgegenstände an Orten auf, die sie selbst für
unauffällig halten. Allerdings sind solche Verstecke keineswegs zuverlässig.
Einbrecher wissen, wo Schmuck, Bargeld oder hochwertige Uhren häufig aufbewahrt
werden, und können entsprechende Stellen gezielt durchsuchen. Selbst
ungewöhnliche Verstecke bieten deshalb keinen verlässlichen Schutz.
Besonders problematisch ist, dass Täter oft nur wenig Zeit benötigen, um
ungesicherte Gegenstände an sich zu nehmen. Wer größere Vermögenswerte zu Hause
lagert, sollte sich daher nicht allein auf deren Versteck verlassen. Stattdessen
empfiehlt sich ein geprüftes Wertschutzbehältnis, das den unmittelbaren Zugriff
erschwert. Entscheidend ist dabei, dass die Sicherheitsausstattung zum
tatsächlichen Wert der aufbewahrten Gegenstände passt.
Fehler 2: Einen einfachen Möbeltresor für ausreichend sicher halten
Ein Tresor vermittelt zunächst ein Gefühl von Sicherheit. Doch nicht jedes
Modell bietet denselben Schutz. Insbesondere einfache Möbeltresore werden häufig
mit geprüften Wertschutzschränken gleichgesetzt, obwohl zwischen beiden
erhebliche Unterschiede bestehen können. Ein stabiles Gehäuse, ein
elektronisches Schloss oder eine massive Optik sagen für sich genommen wenig
darüber aus, wie widerstandsfähig ein Behältnis gegenüber einem Aufbruchversuch
tatsächlich ist.
Bei der Auswahl sollten Eigentümer deshalb auf eine nachgewiesene Zertifizierung
achten. Ein wichtiger Orientierungspunkt ist die europäische Norm EN 1143-1,
nach der Wertschutzschränke hinsichtlich ihres Einbruchwiderstands geprüft
werden. Je nach Widerstandsgrad unterscheiden sich die Anforderungen an die
Konstruktion und die Belastbarkeit. Welche Ausführung sinnvoll ist, hängt
wiederum davon ab, welche Werte geschützt werden sollen. Neben dem
Sicherheitsniveau spielen auch die Größe, die vorgesehene Nutzung und der
Aufstellort eine Rolle.
Fehler 3: Den Tresor nicht fachgerecht befestigen
Selbst ein geeignetes Sicherheitsbehältnis kann seinen Zweck verfehlen, wenn es
falsch aufgestellt wird. Gerade kleinere Modelle lassen sich unter Umständen
vollständig entwenden, sofern sie nicht ausreichend befestigt sind. Die Täter
müssen den Schrank dann nicht vor Ort öffnen, sondern können versuchen, ihn an
einen anderen Ort zu transportieren. Damit verlagert sich das Risiko lediglich.
Aus diesem Grund sollte die Installation bereits bei der Auswahl berücksichtigt
werden. Entscheidend sind unter anderem das Gewicht des Tresors, die
Beschaffenheit des Untergrunds sowie die baulichen Gegebenheiten. Auch die
Vorgaben des Herstellers müssen eingehalten werden, damit die vorgesehene
Schutzwirkung nicht beeinträchtigt wird. Eine fachgerechte Verankerung kann das
Risiko einer vollständigen Entwendung deutlich reduzieren. Deshalb ist es
sinnvoll, den Standort und die erforderlichen Befestigungsmaßnahmen vor der
Anschaffung professionell prüfen zu lassen.
Fehler 4: Den tatsächlichen Wert der Gegenstände nicht mit der Versicherung
abgleichen
Schmuck, Edelmetalle und hochwertige Uhren können über Jahre hinweg erheblich an
Wert gewinnen. Gleichzeitig kommen möglicherweise weitere Gegenstände hinzu,
ohne dass Eigentümer ihre Versicherungsbedingungen entsprechend überprüfen. Im
Schadensfall kann sich dann herausstellen, dass die vorhandene Absicherung nicht
zum tatsächlichen Vermögen passt.
Besonders wichtig sind die vereinbarten Entschädigungsgrenzen sowie mögliche
Einschränkungen für einzelne Wertsachen. Darüber hinaus können Versicherer
bestimmte Anforderungen an die Aufbewahrung stellen. Dazu gehören beispielsweise
ein vorgeschriebener Widerstandsgrad, eine geeignete Verankerung oder
zusätzliche Sicherungsmaßnahmen. Allerdings bedeutet eine bestimmte
Sicherheitsklasse nicht automatisch, dass jeder darin gelagerte Wert in
beliebiger Höhe versichert ist.
Vor der Anschaffung eines Tresors sollten Eigentümer daher klären, welche
Gegenstände abgesichert werden sollen und welche Bedingungen ihre Versicherung
dafür vorsieht. Da sich sowohl Vermögenswerte als auch persönliche
Lebensumstände verändern können, empfiehlt sich außerdem eine regelmäßige
Überprüfung des Versicherungsschutzes.
Fehler 5: Sich ausschließlich auf Türen, Fenster und Alarmanlagen verlassen
Mechanische Sicherungen an Türen und Fenstern bilden eine wichtige Grundlage des
Einbruchschutzes. Ergänzend können Alarmanlagen dazu beitragen, einen
Einbruchsversuch frühzeitig zu erkennen. Dennoch lässt sich nicht vollständig
ausschließen, dass Täter diese Barrieren überwinden und ins Gebäude gelangen.
Wer seine Sicherheitsplanung ausschließlich auf die Gebäudehülle konzentriert,
berücksichtigt dieses Restrisiko nicht ausreichend.
Deshalb sollte der Schutz wertvoller Gegenstände als eigenständiger Bestandteil
des Sicherheitskonzepts betrachtet werden. Ein geeigneter Wertschutzschrank kann
den Zugriff erschweren, wenn andere Maßnahmen bereits überwunden wurden. Hinzu
kommen organisatorische Vorkehrungen, etwa eine sorgfältige Dokumentation
vorhandener Wertgegenstände und die regelmäßige Kontrolle der Sicherungstechnik.
Erst durch das Zusammenspiel verschiedener Schutzmaßnahmen entsteht ein Konzept,
das unterschiedliche Einbruchsszenarien berücksichtigt.
Worauf es bei einem durchdachten Sicherheitskonzept ankommt
Die fünf Fehler verdeutlichen, dass wirksamer Einbruchschutz nicht allein von
der Anschaffung einzelner Sicherheitsprodukte abhängt. Vielmehr müssen die
vorhandenen Risiken, der Wert der Gegenstände und die baulichen Voraussetzungen
gemeinsam betrachtet werden. Ein zertifizierter Tresor kann dabei eine wichtige
zusätzliche Schutzebene bilden, sofern er richtig ausgewählt und fachgerecht
installiert wird.
Ebenso entscheidend ist die Abstimmung mit dem Versicherungsschutz. Denn selbst
ein hochwertiger Wertschutzschrank ersetzt weder geeignete Sicherungen an Türen
und Fenstern noch eine passende Versicherung. Wer diese Bereiche frühzeitig
miteinander verbindet und seine Schutzmaßnahmen regelmäßig überprüft, kann das
Risiko eines erheblichen Vermögensverlusts reduzieren. Absolute Sicherheit lässt
sich zwar nicht erreichen, doch viele vermeidbare Schwachstellen können auf
diese Weise beseitigt werden.
Über Thomas Sinning:
Thomas Sinning ist Sicherheitsexperte und seit 2006 in der Tresorbranche tätig.
Mit seinem Unternehmen PREMIUMTRESORE entwickelt er individuelle
Hochsicherheitslösungen für anspruchsvolle Privat- und Geschäftskunden. Dabei
setzt er auf deutsche Fertigung, persönliche Beratung und technisch durchdachte
Konstruktionen, die sich bewusst von standardisierten Massenprodukten abheben.
Weitere Informationen unter: https://www.premiumtresore.de/
Pressekontakt:
Thomas Sinning PREMIUMTRESORE
Vertreten durch: Thomas Sinning
E-Mail: mailto:ts@premiumtresore.de
Website: https://www.premiumtresore.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/182437/6375942
OTS: Thomas Sinning PREMIUMTRESORE
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