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Walldorf (ots) - Ein paar Angaben zur Immobilie, wenige Klicks - und schon
erscheint ein vermeintlich verlässlicher Marktwert auf dem Bildschirm. Was
bequem klingt, kann für Eigentümer allerdings teuer werden. Denn
Online-Bewertungen vermitteln eine Genauigkeit, die sie häufig nicht leisten
können. "Eine unsachgemäße Bewertung kann leicht zu Wertabweichungen von bis zu
50 Prozent führen", erklärt André Heid, qualifizierter Sachverständiger für
Immobilien.
Wer einen solchen Richtwert ungeprüft zum Ausgangspunkt seines Verkaufs macht,
riskiert damit erhebliche finanzielle Einbußen. Nachfolgend lesen Sie, warum
Online-Bewertungen oft nicht aussagekräftig sind und was eine professionelle
Immobilienbewertung auszeichnet.
Warum der schnelle Online-Preis täuschen kann
Gewiss hat der ein oder andere bereits ein Online-Tool genutzt. Und auf den
ersten Blick wirkt das Prinzip auch überzeugend: Adresse, Wohnfläche, Baujahr
und einige weitere Eckdaten eingeben - Sekunden später steht eine konkrete Summe
auf dem Bildschirm. Ganz so einfach ist es in der Realität jedoch nicht. Denn
zwei Immobilien können auf dem Papier nahezu identisch aussehen und am Markt
trotzdem völlig unterschiedliche Preise erzielen. Was der Rechner nicht kennt
oder nicht abfragt, kann schließlich auch nicht zuverlässig in seine Bewertung
einfließen.
Das beginnt bereits bei der Datengrundlage. Viele Tools greifen auf öffentlich
zugängliche Informationen zurück, die nicht immer vollständig oder aktuell sind.
Teilweise fließen zudem Angebotspreise in die Berechnung ein - also jene Preise,
zu denen Immobilien inseriert wurden, nicht unbedingt aber jene, die Käufer am
Ende tatsächlich bezahlt haben.
Hinzu kommt: Ein Algorithmus kennt das Haus nicht. Er hat weder den Keller
gesehen noch die Bäder begutachtet oder die Geräuschkulisse vor Ort erlebt.
Feuchtigkeitsschäden, Renovierungsbedarf, eine hochwertige Ausstattung oder
Besonderheiten des Grundstücks können deshalb ebenso durchs Raster fallen wie
Veränderungen im direkten Umfeld. Auch rechtliche Faktoren können den Wert
erheblich beeinflussen. Baulasten und Dienstbarkeiten oder bei
Eigentumswohnungen die konkrete Teilungserklärung lassen sich mit wenigen
Angaben in einem Online-Formular kaum angemessen erfassen.
Der falsche Preis kann den ganzen Verkauf belasten
Für Verkäufer entsteht daraus ein Dilemma: Wird die Immobilie zu niedrig
bewertet, besteht die Gefahr, Geld zu verschenken. Auch ein überhöhter
Angebotspreis ist problematisch. Bleibt die Nachfrage aus und steht das Objekt
über Wochen oder Monate auf den Immobilienportalen, sorgt das für Misstrauen bei
Interessenten. Spätere Preisreduzierungen schwächen zusätzlich die
Verhandlungsposition.
Eine fundierte Bewertung setzt deshalb dort an, wo standardisierte Berechnungen
aufhören. Entscheidend sind unter anderem der tatsächliche Zustand des Gebäudes,
Lage und Mikrolage, Ausstattung und Modernisierungsbedarf sowie vergleichbare
Verkäufe in der Region. Auch aktuelle Entwicklungen bei Angebot, Nachfrage und
Finanzierung müssen berücksichtigt werden.
Fazit: Onlinebewertung als Orientierung, nicht als Preisschild
Das bedeutet nicht, dass man grundsätzlich auf Online-Rechner verzichten muss.
Als erste grobe Orientierung können sie durchaus hilfreich sein. Gefährlich wird
es jedoch, wenn aus einer automatisierten Schätzung ungeprüft der vermeintlich
richtige Verkaufspreis wird. Die individuelle Bewertung vor Ort schafft eine
belastbare Grundlage - und kann verhindern, dass Eigentümer ausgerechnet beim
größten Vermögenswert ihres Lebens im Blindflug verkaufen.
Über André Heid:
André Heid ist Geschäftsführer der Heid Gruppe und Experte für die Bewertung von
Immobilien. Gemeinsam mit einem Team aus rund 220 Gutachtern, darunter
öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige, erstellt er jährlich mehr
als 6.000 Gutachten, zu denen auch umfangreiche Wirtschaftlichkeitsberechnungen
gehören. Zu den Auftraggebern zählen Banken, Versicherungen, Gerichte und
öffentliche Einrichtungen ebenso wie Privat- und Geschäftskunden. Im Fokus steht
dabei eine fundierte und professionelle Bewertung von Immobilien. Weitere
Informationen finden Sie unter: https://www.heid-immobilienbewertung.de/
Pressekontakt:
Heid Immobilienbewertung GmbH
Verantwortliche: André Heid; Katharina Heid
E-Mail: mailto:presse@heid-immobilienbewertung.de
Webseite: http://www.heid-immobilienbewertung.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/172309/6378015
OTS: Heid Immobilienbewertung & Immobiliengutachter sowie Sachvers
tändigen GmbH
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