|
Nürnberg (ots) -
- 69 Prozent der kreditinteressierten Familien rechnen mit einer Zusage
- Jede zweite Familie kann sich vorstellen, KI-gestützt einzukaufen
Wer größere Anschaffungen plant, wägt Finanzierung und Kaufentscheidung
sorgfältig ab. Familien sind dabei besonders offen für Lösungen, die finanzielle
Flexibilität bieten oder den Einkauf erleichtern. 35 Prozent der Haushalte mit
Kindern würden einen Kredit aufnehmen - doppelt so viele wie diejenigen ohne
Kinder. Auch KI-Anwendungen beim Einkaufen stehen Familien aufgeschlossener
gegenüber, etwa beim Preisvergleich oder für den Alltagsbedarf. Insgesamt
möchten die meisten Deutschen ihre Kaufentscheidungen jedoch weiterhin selbst
treffen. Das sind Ergebnisse aus der Umfrage "easyCredit-Kreditindex 2026" unter
1.679 Bundesbürgerinnen und -bürgern.
Jede fünfte Person in Deutschland würde derzeit einen Kredit aufnehmen, um
größere Anschaffungen zu finanzieren. Besonders hoch ist dieser Anteil unter
Familien. Auch bei der Einschätzung der Bewilligungschancen zeigen sich Familien
deutlich optimistischer: 69 Prozent erwarten eine Zusage, während es bei
Haushalten ohne Kinder 51 Prozent sind.
Die wichtigsten Verwendungszwecke betreffen größere Investitionen im
Wohnbereich: 31 Prozent würden einen Kredit für Renovierungen oder Möbelkauf
aufnehmen. An zweiter Stelle stehen mit 24 Prozent Investitionen in Auto oder
Fahrrad. Luxusausgaben wie Uhren und Schmuck sowie Urlaube werden dagegen nur
selten kreditfinanziert.
"Bei größeren Anschaffungen geht es für viele Menschen darum, finanzielle
Flexibilität mit Planungssicherheit zu verbinden. Finanzierungslösungen können
helfen, Investitionen an die individuelle Lebenssituation anzupassen.", sagt
Nicole Schulte, Leiterin Kundenreise der TeamBank.
Wer sich gegen einen Kredit entscheidet, tut dies meist bewusst: Als Hauptgründe
werden hohe Zinsen (37 Prozent) und die Vorsicht vor einer langfristigen
finanziellen Bindung (34 Prozent) genannt. Für 30 Prozent der
Kreditinteressierten würden günstigere Zinsen den Ausschlag geben, eine geplante
Anschaffung tatsächlich umzusetzen. Unter denjenigen, die Kredite grundsätzlich
ablehnen, sagen dies lediglich sieben Prozent.
KI im Einkauf: Knapp zwei Drittel shoppen lieber selbst
Auch beim Einkaufen zeigen sich Familien offen für pragmatische Hilfe.
Künstliche Intelligenz wird dabei vor allem als praktische Orientierungshilfe
akzeptiert, die die eigentliche Kaufentscheidung jedoch nicht abnimmt. 50
Prozent der Haushalte mit Kindern können sich KI-gestütztes Shopping vorstellen.
So würden 49 Prozent von ihnen KI für Preisvergleiche nutzen. Bei Haushalten
ohne Kinder sind es 44 Prozent. Noch deutlicher fällt der Unterschied beim
Einkauf alltäglicher Dinge aus: 22 Prozent der Familien könnten sich vorstellen,
diese Aufgabe einer KI zu übertragen. In Haushalten ohne Kinder sind es 13
Prozent.
Entsprechend geringer ist die grundsätzliche Ablehnung der Eltern: Nur 23
Prozent sagen, dass für sie keine der abgefragten KI-Anwendungen infrage kommt.
Bei Personen ohne Kinder im Haushalt lehnen hingegen 42 Prozent sämtliche
genannten Einsatzbereiche des KI-Assistenten ab.
Insgesamt hat etwa ein Drittel der Deutschen bereits von KI-Assistenten gehört,
die Einkäufe teilweise selbstständig übernehmen können. Dennoch herrscht in der
Breite der Bevölkerung überwiegend Skepsis: 64 Prozent können sich derzeit nicht
vorstellen, Einkäufe an eine KI zu delegieren. Lediglich 14 Prozent würden sie
für den Einkauf alltäglicher Dinge nutzen. Als Unterstützung bei der
Kaufentscheidung findet KI dagegen größere Akzeptanz. Rund sechs von zehn
Deutschen können sich vorstellen, sie etwa für Preisvergleiche oder
Produktempfehlungen einzusetzen. Zugleich geben 38 Prozent an, Produkte lieber
selbst zu recherchieren und auszuwählen.
Hintergrundinformationen:
Die Studie "easyCredit-Kreditindex 2026" zeigt auf, wie es aktuell um die
Investitionsneigung und Kreditaufnahmebereitschaft privater Haushalte in
Deutschland bestellt ist. Im Mittelpunkt steht der easyCredit-Kreditindex, der
beide Dimensionen zu einem Indikator für die aktuelle Investitions- und
Finanzierungsbereitschaft privater Haushalte zusammenfasst. Für die
repräsentative Studie befragte das Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag der
TeamBank AG 1.679 Deutsche im Mai und Juni 2026 online.
TeamBank AG - Ein Unternehmen der DZ BANK Gruppe
Die TeamBank bietet im Rahmen des Allfinanzangebots der Genossenschaftlichen
FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken unter den Marken easyCredit und fairer
Credit ein breites Spektrum an Konsumfinanzierungslösungen. Dazu zählen
innovative Ansätze wie die Bereitstellung eines Sofortkredits mit einem
flexiblen finanziellen Rahmen sowie die Integration von Finanzierungskonzepten
in Kauf- und Buchungsprozesse (Embedded Finance). Dies umfasst Rechnungs- und
Ratenkaufmodelle, die nahtlos in die Wertschöpfungsketten der Händler und somit
in den Alltag der Kundinnen und Kunden eingebettet sind.
Kundenzentrierung ist dabei die zentrale Prämisse der TeamBank - nicht nur für
Produkte und Services, sondern auch für ihre Aufbau- und Ablauforganisation.
Pressekontakt:
Marc-Olivier Weber
T +49 (0) 911/ 53 90 - 12 45
F +49 (0) 911/ 53 90 - 10 38
E: mailto:presse@teambank.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/21886/6379377
OTS: TeamBank AG
|