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Frankfurt/Main (ots) - Grippeschutz für die kalte Jahreszeit: Jetzt impfen
lassen
- Die Grippe-Impfquoten in Deutschland sind sehr niedrig und die Ständige
Impfkommission (STIKO) rät eindringlich zur Impfung bestimmter
Zielgruppen.[1,2]
- Die STIKO empfiehlt Menschen ab 6 Monaten mit impfrelevanter Grunderkrankung,
allen Menschen ab 60 Jahren, Schwangeren ab dem zweiten
Schwangerschaftsdrittel sowie weiteren Personengruppen die jährliche
Grippeimpfung mit der aktuellen von der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
empfohlenen Antigenkombination.[3]
- Optimaler Impfzeitraum: rechtzeitig vor der Saison bis Mitte Dezember, aber
auch bis ins Frühjahr hinein ist die Grippeimpfung noch wichtig und
sinnvoll.[4]
Mit dem Herbstbeginn steht die Erkältungs- und Grippesaison wieder vor der Tür.
Erkältungen werden oftmals als "grippale Infekte" bezeichnet, sie haben mit der
echten Grippe (Influenza) jedoch nichts zu [4] Die echte Grippe wird durch
Influenzaviren ausgelöst. Und gegen die kann man sich schützen.[4] Die jährliche
Impfung gegen die saisonale Grippe ist dabei die wichtigste Maßnahme zur
Prävention einer [5] Die Grippeimpfung sollte jedes Jahr, vorzugsweise ab
Oktober bis Mitte Dezember, wahrgenommen werden.[4] Nach der Impfung dauert es
etwa 10 bis 14 Tage, bis der Körper einen ausreichenden Schutz vor einer
Ansteckung aufgebaut hat.[4] Am besten ist es daher, sich möglichst vor Beginn
der Grippewelle impfen zu lassen. Diese hat in Deutschland in den vergangenen
Jahren meist nach der Jahreswende begonnen.[6] Auch eine spätere Grippeimpfung
bis zu Beginn des neuen Jahres kann noch sinnvoll sein.[6]
Die Ständige Impfkommission (STIKO) rät allen Menschen ab 60 Jahren, mit oder
ohne Grunderkrankungen, zur jährlichen Grippeimpfung im Herbst.[3] Aktuell wird
auch eindringlich zur Grippeimpfung von Kindern und Jugendlichen mit relevanter
Grunderkrankung geraten. Dazu gehören chronische Erkrankungen der Atmungsorgane
(z.B. Asthma bronchiale und COPD), des Herz-Kreislaufsystems, Leber- und
Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus, Adipositas, chronische neurologische
Erkrankungen oder Immundefizienz.[1,3] Aber auch Menschen aller anderen
Altersgruppen sind zur Impfung aufgerufen, wenn sie impfrelevante
Grunderkrankungen haben.[3] Gegen Grippe impfen lassen sollen sich laut STIKO
ebenfalls Bewohnende von Alters- oder Pflegeheimen, Personen mit erhöhter
Gefährdung (wie z.B. medizinisches Personal oder Personen in Einrichtungen mit
umfangreichem Publikumsverkehr) sowie alle Schwangeren ab dem zweiten
Schwangerschaftsdrittel.[3]
Grippe-Impfquote für viele Zielgruppen sehr niedrig
Die Grippe-Impfquote liegt bei vielen Personengruppen in Deutschland weiterhin
sehr niedrig. So erhielten in der Saison 2024/2025 lediglich 10 % der Kinder und
Jugendlichen mit impfrelevanter Grunderkrankung eine Grippeimpfung, unter
Erwachsenen mit Vorerkrankung waren es 12 %.[1] Im selben Zeitraum ließen sich
34 % der Personen ab 60 Jahren gegen Grippe impfen.[2] Das Impfziel der WHO und
EU von 75 % für Menschen ab 60 Jahren wurde somit klar verfehlt.[1,7] Insgesamt
blieben relevante Anteile aller Zielgruppen ohne aktuellen Schutz vor einer
Grippeinfektion.
Die echte Grippe ist eine ernstzunehmende Erkrankung. Es besteht besonders für
ältere Erwachsene der Bedarf für einen Schutz vor den potenziell schweren Folgen
einer Grippeinfektion. Diese kann viele Organsysteme betreffen und ältere
Erwachsene können schwere Komplikationen, z.B. Pneumonie, Herzinfarkte und
Schlaganfall, erleiden.[8-10]
Einfacher Zugang zur Grippeimpfung
Öffentliche Apotheken sind inzwischen ein etablierter zusätzlicher Ort für
Impfungen: Für die Grippesaison 2025/2026 prognostiziert die Bundesvereinigung
Deutscher Apothekerverbände (ABDA) 218.000 Grippeimpfungen und weit über 100.000
COVID-19-Impfungen in Apotheken.[11] Dabei stieg die Zahl der Apotheken mit
Impfangebot 2025 auf 1.682.[12] Dass die Apotheke als Impfort auf Akzeptanz
stößt, zeigt eine von der ABDA in Auftrag gegebene repräsentative
forsa-Befragung vom März 2025 mit 3.441 Erwachsenen: 46 % konnten sich
vorstellen, sich künftig in einer Apotheke impfen zu lassen; bei den unter
30-Jährigen waren es 59 %.[13] Zukünftig können Apotheken mit geschulten
Apotheker*innen das Impfangebot auf alle Totimpfstoffe erweitern.[14] Die
Möglichkeit der Grippeimpfung in Apotheken kann den Zugang zum Impfschutz
erleichtern und als zusätzliche Option zur ärztlichen Impfung dazu beitragen,
Impfbarrieren abzubauen.
Zu den individuellen Impfmöglichkeiten können Interessierte sich in Apotheken,
Hausarzt- oder bestimmten Facharztpraxen beraten lassen.
Über Sanofi
Sanofi ist ein forschendes Biopharma-Unternehmen, das KI anwendet und sich dafür
einsetzt, das Leben der Menschen zu verbessern und verantwortungsvoll zu
wachsen. Wir wenden unser tiefgreifendes Verständnis des Immunsystems an, um
weltweit Millionen von Menschen lebensrettende Impfstoffe und
Behandlungsoptionen anzubieten. Von unserer innovativen Pipeline könnten
Millionen weitere Menschen profitieren. Unsere Mitarbeitenden eint eine
Bestimmung: Wir erforschen die Wunder der Wissenschaft, um das Leben der
Menschen zu verbessern. Das inspiriert uns, Fortschritte und einen Mehrwert für
unsere Mitarbeitenden sowie die Gesellschaft zu erzielen, indem wir die
dringendsten Herausforderungen unserer Zeit im Gesundheitswesen, der Umwelt und
Gesellschaft adressieren. Sanofi ist an den Börsen EURONEXT: SAN und NASDAQ: SNY
gelistet.
MAT-DE-2604501-1.0-10/2026
Referenzen
1. Robert Koch-Institut (RKI). Influenza-Impfung für Kinder und Jugendliche mit
Grunderkrankungen. 2026; Epid Bull 38:4-11.
2. Robert Koch-Institut (RKI). Impfquoten in Deutschland. 2025; Epid Bull
50:3-19.
3. Robert Koch-Institut (RKI). Empfehlungen der Ständigen Impfkommission beim
Robert Koch-Institut 2026. 2026; Epid Bull 4:1-79.
4. Robert Koch-Institut (RKI). Antworten auf häufig gestellte Fragen zur
Schutzimpfung gegen Influenza. Stand 10.09.2026. Verfügbar unter:
https://ots.de/F0aD7z . Zuletzt abgerufen am 01.10.2026.
5. Robert Koch-Institut (RKI). Faktenblätter - Influenza-Impfung. Stand
September 2026. Verfügbar unter: https://ots.de/oT1EiM . Zuletzt abgerufen am
01.10.2026.
6. Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Infektionsschutz.de. Fragen
und Antworten zur Grippeimpfung. Gesamtstand 22.01.2026. Verfügbar unter:
https://ots.de/YFRkqL aufgerufen am 01.10.2026.
7. World Health Assembly. WHA56.19. Prevention and control of influenza
pandemics and annual epidemics. Verfügbar unter:
https://apps.who.int/gb/archive/pdf_files/WHA56/ea56r19.pdf .
8. Warren-Gash C et al. 2018; European Respiratory Journal 51:1701794.
9. Kubale J et al. 2021; Clinical Infectious Diseases 73:e4288-e4295.
10. Robert Koch-Institut (RKI). STIKO: Aktualisierung der
Influenza-Impfempfehlung für Personen im Alter von >=60 Jahren. 2021; Epid Bull
1:3-25.
11. Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V. (ABDA). Die Apotheke -
Zahlen, Daten, Fakten 2026. Verfügbar unter: https://ots.de/vTewLL . Zuletzt
aufgerufen am 01.10.2026.
12. Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Online-Pressekonferenz
"Apotheken-Proteste im Frühjahr 2026" vom 29.01.2026. Folien verfügbar unter:
https://ots.de/a65qEi . Zuletzt aufgerufen am 01.10.2026.
13. Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Apotheken starten
Impf-Aktionen in acht Bundesländern. Pressemitteilung vom 06.10.2025. Verfügbar
unter: https://ots.de/G75BPF . Zuletzt aufgerufen am 01.10.2026.
14. Bundesministerium für Gesundheit. Gesetz zur Weiterentwicklung der
Apothekenversorgung (Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz - ApoVWG).
Inkraftgetreten am 02.07.2026. Verfügbar unter: https://ots.de/9diWDN . Zuletzt
aufgerufen am 01.10.2026.
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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/71182/6382649
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