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Hannover/Würzburg (ots) - EKD-Synode tagt in Würzburg zum Thema Demokratie und
Miteinander der Generationen
Demokratie stärken, Zusammenhalt fördern: EKD-Synode berät, wie Kirche
gesellschaftlichen Dialog und generationenübergreifende Verantwortung fördern
kann.
"Mitreden, mitentscheiden und mitgestalten": Synodenpräses Heinrich wirbt dafür,
jungen Menschen eine starke Stimme zu geben.
Prominente Gäste: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Ministerpräsident
Markus Söder und Zentralrats-Präsident Josef Schuster sprechen vor der Synode.
Hannover/Würzburg (6. November 2026). Mit einem ZDF-Fernsehgottesdienst in der
evangelischen St. Stephan-Kirche in Würzburg beginnt am Sonntag, 8. November
2026, um 9.30 Uhr die 7. und letzte Tagung der 13. Synode der Evangelischen
Kirche in Deutschland (EKD). Die Predigt in dem Gottesdienst hält
Kirchenpräsidentin Christiane Tietz (Darmstadt). Im Mittelpunkt der
anschließenden Synoden-Beratungen steht die Frage, wie Kirche Demokratie
stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern und den Dialog zwischen den
Generationen gestalten kann.
"Die aktuellen Jugendproteste führen uns deutlich vor Augen: Bei allen
geopolitischen Problemen dürfen wir die ganz konkreten Zukunftsängste der jungen
Generation nicht aus dem Blick verlieren. Junge Menschen, die unter Druck
stehen, brauchen Menschen, die zuhören, und Orte, an denen sie sich angenommen
fühlen. Und zugleich machen sie ein mächtiges Angebot: Lasst uns mit an den
Tisch. Wir wollen mitreden, mitentscheiden und unsere Zukunft mitgestalten",
sagt die Präses der EKD-Synode, Anna-Nicole Heinrich. "Genau darum geht es uns
als Kirche: Generationen miteinander ins Gespräch zu bringen, jungen Menschen
eine starke Stimme zu geben und gemeinsam an der Zukunft zu bauen."
Zum Auftakt der Tagung spricht am Sonntag, 8. November, um 11 Uhr Josef
Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, ein Grußwort.
Zudem stehen die Berichte des Präsidiums der Synode und der
EKD-Ratsvorsitzenden, Bischöfin Kirsten Fehrs, auf der Tagesordnung.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird am Dienstag, 10. November, um 11
Uhr zu den Synodalen sprechen. Im Anschluss an das Grußwort des
Bundespräsidenten sind Beratung und Beschlussfassung zum Schwerpunktthema
Demokratie vorgesehen. Am Nachmittag desselben Tages wird dann der bayerische
Ministerpräsident Markus Söder ein Grußwort sprechen.
Hinweis:
Sie können die Synode online verfolgen unter http://www.ekd.de/stream , weitere
Informationen zur Tagung finden Sie auf http://www.ekd.de/synode .
Über die Synode der EKD: Die Synode der EKD ist neben Rat und Kirchenkonferenz
eines der drei Leitungsorgane der EKD. Sie tagt vom 8. bis 11. November in
Würzburg. Nach der Grundordnung der EKD besteht die 13. Synode aus 128
Mitgliedern. Zu den Aufgaben der Synode zählen die Erarbeitung von Kundgebungen
und Beschlüssen zu Fragen der Zeit sowie die Begleitung der Arbeit des Rates der
EKD durch Richtlinien. Die Synode berät und beschließt aber auch den Haushalt
und die Kirchengesetze. Geleitet wird die Synode vom Präsidium unter dem Vorsitz
von Präses Anna-Nicole Heinrich. Sie ist zugleich Mitglied des 15-köpfigen Rates
der EKD. Vorsitzende des Rates der EKD ist Bischöfin Kirsten Fehrs. Die EKD ist
die Gemeinschaft von 20 lutherischen, reformierten und unierten Landeskirchen.
17,4 Millionen evangelische Christinnen und Christen in Deutschland gehören zu
einer der 11.000 Kirchengemeinden.
Pressekontakt:
Carsten Splitt
Evangelische Kirche in Deutschland
Pressestelle
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Telefon: 0511 - 2796 - 269
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